Montag, 12. Februar 2018

Nach dem Schneegestöber



Das Wetter hatte uns einige Zeit ins Haus getrieben. Aber als sich 
die Hagelkörner allmählich in dicke Schneeflocken und bald darauf 
in vereinzelte Schneeflöckchen verwandelten, wollten auch wir 
das Tageslicht noch etwas ausnutzen. Schließlich war es erst 16 Uhr.
Unser Nachbar gehört allerdings zu den Harten im Garten. Denn er 
buddelte trotz des Schneegestöbers dick eingemummelt einfach 
weiter an seiner Kieferwurzel ...

Bis das Wetter gegen 17 Uhr richtig ungemütlich feucht und 
kalt wurde, schafften wir es mit nachbarschaftlicher Hilfe 
alle bei uns rumliegenden Kieferstämme in der ersten Reihe 
des Hochbeetes zu verbauen. Auch konnten die ersten drei 
mächtigen Fichtenstamm-Stücke mittels Sackkarre aus dem 
Nachbargarten in unseren Garten chauffiert werden, um 
die vordere Hochbeetreihe zu schließen. Und Teile der 
unhandlichen Wurzelstümpfe einer der Fichten aus dem 
nördlichen Garten fanden am Rand zu unserem Hochwald 
bald darauf ihre letzte Ruhestätte. Denn warum soll so viel 
Energie dafür aufgewendet werden, um dieses Material 
zur 15km entfernten Deponie zu bringen, wenn wir es 
hinter dem Hochwald als Trennung bzw. natürlichen 
Übergang zum Hochbeet nutzen können?

Nun ist 'Friederikes' Fallholz zwar noch nicht ganz zu Kleinholz 
verarbeitet, aber wir sind schon ein gutes Stück weiter. Unsere 
 Kiefer am Rande des Hochwaldes war einmal. Von ihr ist nur 
geblieben. Sie bildet nun auf ganz andere Weise einen neuen 
Hochwald-'Kompost'-Abschluß. Und auch die so wundervoll 
5m Länge reduziert. Sie steht jetzt mit ihrem Reststamm 
wieder aufrecht im Garten und wird in den nächsten Tagen 
auf Podesthöhe gekürzt 

Foto: S.Schneider


Kommentare:

Mein Elfenrosengarten hat gesagt…

Liebe Silke, hier hat es auch ganz schön geschneit und nun ist alles noch weißer und frostiger. Ich möchte lieber endlich Frühling - aber im Februar wohl noch zu früh ;-)
Ganz viele liebe Grüße
von Urte

SchneiderHein hat gesagt…

@ Urte
Tja, mir geht es wie Deinem Kleinen ;-) Ich habe nichts gegen Schnee & Frost im Februar. Zwar war das Schneegestöber vorgestern bei der Gartenarbeit ziemlich nervig, aber wir haben zum Glück trotzdem alles geschafft, was wir uns vorgenommen hatten. Und sogar noch viel mehr. Denn die Kiefer, die uns aus dem Nachbargarten einen Besuch abgestattet hatte, steht nun wieder senkrecht und ich kann darunter meine Pflänzchen retten. Leider hat der alte große Buchsbaum an der Nordseite doch mehr als erwartet gelitten. Doch dafür hat sich der Haselstrauch schon etwas aufgerichtet und die Rosen unter der Mirabelle sehen recht gut aus. Nur meine Lykkefund, die habe ich in dem ganzen Chaos noch nicht wiedergefunden. Aber ich hoffe, sie kommt notfalls aus dem Untergrund neu hervor. Denn jetzt hat sie Licht, Luft & Sonne und bekommt auch mal wieder mehr Regen. Denn daran mangelte es ihr ja leider in den letzten Jahren …
Für unsere anstehenden Aufräumarbeiten wäre Frost wirklich ideal. Denn dann würden Scilla und Co noch in der Erde warten und wir hätten einen stabilen Untergrund, um die restlichen Stamm-Stücke für das Rosen-Hochbeet aus dem Nachbargarten zu holen. Wenn alles gut läuft, dürfte dann gern im März der Frühling loslegen und die Schäden kaschieren - wenn ich mir das Wetter wünschen dürfte ;-)