Montag, 12. Februar 2018

Die Eule hat ihren Kieferstamm ...



So hatte ich mir das Ende November aber nicht gedacht, 
als die rostige Eule geliefert wurde. Zwar war ich seit 
ihrer Ankunft auf der Suche nach einem markanten Stück 
Stamm, auf dem sie im vorderen Teil des Gartens vor 
dem Wäldchen sitzen sollte. Doch dabei dachte ich eher 
an ein größeres Stammstück von der im letzten Jahr 
gefällten riesigen kranken Buche aus dem Nachbargarten
Dass wir nun zum Selbstversorger werden würden, daran 
hatte ich nicht im Entferntesten gedacht 

Doch am frühen Nachmittag waren die Reste unserer 
quer im Garten liegende Kiefer dank unseres nördlichen 
Nachbarn und seiner Kettensäge ohne größere Schäden 
schon handlicher. Wir hatten zuvor an den Wochenenden 
fast alle Äste entfernt und als riesigen Shredderhaufen 
um den zusammengebrochenen Efeu-Apfelbaum drapiert.
Dieser Asthaufen wartet nun auf den für das übernächste
Wochenende bestellten Hochleistungs-Shredder. Doch 
bis dahin gibt es noch so manches Baumstamm-Stück 
durch die Gärten zu bewegen. Denn vom Hochwald bis 
zum Stamm des Efeu-Apfelbaumes soll parallel zur 
Betonfläche das 8m lange und 3m tiefe Rosen-Hochbeet 
entstehen. Und als stabile Umrandung werden 70cm hohe 

Doch dieses Stück Stamm aus dem mittleren Teil 
bleibt als Erinnerung bestehen 

Foto: S.Schneider


Kommentare:

Sisah vom Fließtal hat gesagt…

Das hat was ...eine arrangierte Sturminstallation. Und über allem wacht der Uhu....oder übernimmt in euren Fall die Aufsicht ,-). Ich glaube dieses von Naturgewalten angerichtete Chaos kann man nur mit Humor aushalten. Aber immerhin entsteht ja jetzt etwas Neues...wie das Rosenbeet. Werden da neue Rosen drauf stehen, oder setzt ihr alte Rosen um?
Viel Kraft und Ausdauer bei der Arbeit...und dabei hoffentlich ein bißchen mehr Sonne wünscht
Sigrun aus dem Fließtal

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sigrun
Ja, ich gebe mir Mühe es positiv & mit etwas Galgenhumor zu sehen ;-) Die Eule wird hoffentlich im Laufe des Frühjahr wieder in den vorderen Teil des Gartens umziehen, denn vorn gibt es Edelrost und hinter dem Wäldchen sind eher Alu, silbrige Metalle & Zink anzutreffen. Nur so ein 70cm hohes Stammstück ist verdammt schwer, da war es zum Probestehen leichter den Vogel umzusetzen …

Die meisten Rosen stehen schon seit 2 Jahren im Container und hoffen auf echten Bodenkontakt. Nur wird so ein ca. 70cm hohes Hochbeet wohl so stark nachsacken, dass ich sie frühestens im Herbst oder gar erst im nächsten Frühjahr pflanzen werde. Außerdem habe ich inzwischen reichlich Sämlinge, die sollen dort ebenso einen Platz finden wie ein paar Historische Rosen, die seit Jahren mit ihrem inzwischen zu schattigen Standort hadern. Aber bei etwa 14qm Pflanzfläche darf ich im Sommer 2019 wohl doch nochmals in der Wildrosen-Abteilung in Sangerhausen stöbern und eine neue kleine weiße Wildrosen-Wunschliste erstellen. Denn die Unterpflanzung der Rosen wird nur noch aus dem umgsiedelten Beinwell bestehen. Also dürfen die Wildrosen dort dann wie wild wuchern. Und ich werde wohl 2x im Jahr fluchen, wenn ich dort einen Teilrückschnitt vornehmen will ;-)

Im Moment sieht es so aus, dass das Wochenende für diese gestalterischen Vorarbeiten gar nicht so schlecht wird. Nur Wolfgang hat leider von der ersten Stamm-Hochbeet-Reihe schon Rücken. Und dabei geht die Stammschlepperei jetzt ja erst richtig los ...

HaBseligkeiten hat gesagt…

......ohhhhh das sieht aber wild aus bei Euch, da hat Friederike aber gewütet. Wir hatten dieses mal noch Glück, unser Garten hat nur minimal was abbekommen. Wünsch Euch viel Kraft, einen starken Rücken und schöpferisches Schaffen,
Grüßle von Heidi

Naturwandererin hat gesagt…

Das sieht aber nach sehr viel Arbeit aus, wenn es dann mal fertig sein wird, wird es sicher sehr edel aussehen, aber bis dahin ist noch ein weiter mühseliger Weg. Ich denke, wenn die Sonne kommt, kommt auch die Lust und die Kraft und dann läuft es fast wie von allein.
Ich wünsche euch zusammen viel Kraft und einen gesunden Rücken.
Liebe Grüße
von Edith, der Naturwanderin

Mein Elfenrosengarten hat gesagt…

Liebe Silke,
da hat Friedericke echt ganze Arbeit geleistet.
Hier hats auch einiges an Schäden gegeben.
aber kleinere. Die Eule ist jedenfalls fantastisch
und hat nun einen tollen Platz gefunden.
Alles hat wohl immer so seine Bedeutung :-)
Ganz viele liebe Grüße von Urte

Meriseimorion Mosaike hat gesagt…

Liebe Silke,
so traurig und schade es auch immer ist, wenn der Sturm wütet,
so viele neue Ideen und auch Platz für Neues bringt er dann doch mit.
Mir tut es immer unheimlich Leid, wenn so ein alter Baum einfach umgepustet wird.
Was hat er alles miterlebt, so viele Jahre lang und dann ist von einer auf die andere Minute Schluss.
Doch muss man es einfach positiv sehen. Jetzt habt ihr Patz für neue Ideen und viele neue Rosen werden einen Platz finden.
Da bin ich gespannt und freu mich auf deine Bilder.
Dazu hat deine bezaubernde Eule jetzt einen wunderschönen Platz erhalten!
Also viel Spaß beim Neugestalten, denn jedem Neuanfang wohnt ein Zauber inne.....
Liebe Grüße
Kerstin