Dienstag, 30. Januar 2018

Mal wieder ein verpasstes Geschenk ...



Ende Oktober reduziert für 8,- € im Gartencenter gekauft, 
sollte diese Helleborus Niger-Kreuzung schon längst als Geschenk 
auf einem Balkon stehen. Aber wie so oft haben wir mal wieder 
den passenden Zeitpunkt zum Verschenken verpasst. Und danach
sollte dieses Exemplar eigentlich auch wieder zu meiner Mutter 
in ihren Helleborus-Kübelgarten umziehen. Doch inzwischen 
werden ihr all' die Kübel-Pflanzen berechtigterweise zu viel 

Nun steht sie hier auf dem Hochbeckenrand und setzt 
einen herrlich grünen Akzent in dem noch immer 
vom vertrockneten Schilf überwucherten vorderen Teil 
des Gartens.

Fotos: S.Schneider


Gern hätte ich an diesem frühlingshaften, teils sonnigen Tag 
den Teich und die Randbereiche schon etwas versäubert. 
Aber da der Wetterbericht nun doch etwas mehr Winterwetter 
voraussagt, hatte ich lieber noch schnell ein versehentlich 
rausgerissenes Multiflora-Kind getopft, die neue Prunkspiere 
vom vorletzten Frühjahr endlich vor die Hedi Grimm gepflanzt 
und unsere arme Sally Holmes unter dem Kieferstamm gerettet. 
Später im Nieselregen, legte ich noch die 3 alten Wegplatten 
zur Betonfläche wieder frei und wollte eigentlich auch noch 
die Kübelpflanzen für die angekündigten -7°C warm verpacken. 
Doch leider war das dann genug für diesen Garten-Arbeitstag 


kleiner Sonnenschein



Mag sein, dass der Dezember 2017 und der Januar 2018 
seit 1951 nicht mehr so dunkel waren. Aber auch wenn 
so habe ich es trotzdem nicht als so extrem empfunden. 
der Winterjasmin im Kübel vor der Teichmauer mal wieder 
etwas üppiger blüht, und Helleborus orientalis Sally im Topf 
auf dem Hochbecken schon frühzeitig eine grünlich-gelbe 
Blüte hervorbrachte 

Foto: S.Schneider


Ein paar rote Beeren ...



Was für eine Freude, nach zierlicher weißer Blüte 
trägt der Himmlische Bambus am Haus nun zum ersten Mal 
drei kleine rote Beeren. Seine Blütezeit habe ich zwar 
fotografiert, aber die Bilder sind inzwischen schon längst 
auf einer der Fotofestplatten eingelagert und nur mühsam 
wieder zu finden. Denn Fotos werden passend zum Blog 
auch chronologisch abgelegt. Und so hat es bisher leider 
nur seine herrliche Herbstfärbung auf den Blog geschafft.
In den Jahren zuvor hatte er immer wieder Blütenansätze
aber offensichtlich erschienen sie zu früh und sind dann 
im zeitigen Frühjahr erfroren. Und hier wird er auch nur 

Doch an diesem vor Westwinden geschützten Standort 
unter dem Treppenhausdach kam er nun endlich nach 
5 Jahren in unserem Garten zur Blüte. Nur da im hier 
vor der Glasfassade im Herbst die Mittagssonne und 
Wärme fehlen, blieb seine wundervolle Herbstfärbung 
dafür leider aus.

Tja, und das es hier am Haus noch immer so rümpelig 
aussieht, das haben wir dem recht matschigen Dezember 
und Januar zu verdanken. Denn schon längst sollten die 
4 Rank-Obelisken und die 3 verzinkten Paravent-Elemente 
hinten im Garten stehen. Ich hatte sie Ende November 
zufällig recht günstig bei Ebay entdeckt und als Vorfreude
 schon mal für die neu anzulegende Rosenecke bestellt.
Doch glücklicherweise passten Zeit & Wetter nie zusammen,
denn wären sie dort hinten im Garten angekommen, dann 
hätte sie 'Friederike' am 18.1.2018 mit dem Kieferstamm
 auch erschlagen. Aber so hängt dort hoch oben in einem 
der Obelisken zur Zeit unser einziger Meisenknödel 

Fotos: S.Schneider


getopfte Freude



Im letzten Jahr sind mir beim Verräumen der Kübelpflanzen 
einige Schilder aus den Töpfen gerutscht. Daher bin ich mir 
nicht sicher, ob diese weiße gefüllte Lenzrosenblüte nun eine 
Helleborus orientalis 'Hochzeitskleid' oder 'Double Ellen White
ist. Sicherlich könnte ich sie anhand alter Fotos identifizieren. 
Aber meine Blumenbilder-Sammlung ist im 'Year of the cats
ebenso in Unordnung geraten wie unser Garten …

Foto: S.Schneider


Winterszene



Das Efeu verhüllt das morsche Podest, die Laterne 
sowie die rostende Maus sind in Schieflage geraten, 
und der blumenlose Übertopf ist inzwischen zu einem 
Regenwasser-Sammler geworden. Nur noch so ein paar 
milde Tage, dann öffnen sich diese Schneeglöckchen.

Foto: S.Schneider


Ja, sie sind noch da!



Jetzt ist wieder die Zeit, wo wir früh morgens die Eichhörnchen 
an den Stämmen im Wäldchen beim Fangenspielen beobachten 
können. Aber da wir in diesem Winter noch kein Vogelfutter auf 
dem Gartentisch serviert haben, sind die Tierchen recht scheu.

Foto: S.Schneider


Ganz anders verhält es sich im Garten im Fließtal, denn da 
treffen sich die Eichhörnchen morgens an der Vogelfutterbar 


Lichtblick im Scherbenhaufen



Schon am Samstag konnte ich mich an dieser 
kleinen blühenden Glockenblume erfreuen.

Sie hatte die versteckte Zeit seit dem 18. Januar 2018 
unter unserer riesigen Kiefer wohl nahezu unbeschadet 
überstanden und blühte einfach so im Dunklen weiter.

Ein paar Fußtritte konnten wir beim beengten Teil-Entasten 
des mächtigen Kieferstammes und den ersten Aufräumarbeiten 
leider nicht verhindern, aber ihr geht es den Umständen 
entsprechend noch erstaunlich gut.

Friederikes Besuch überstanden. Sein Gestell ist durch 
die diversen Asteinschläge total verbogen. Ich gebe zu, 
sein Verlust trifft mich hart: Denn wir hatten ihn 1996 - 
gleich zu Beginn dieses Gartens, als Hochzeitsgeschenk 
von meiner Mutter und Großmutter bekommen ...

Doch glücklicherweise kam ich bald nachdem ich etwas 
durchgefroren wieder im Haus ankam, auf die Idee mal 
bei Ebay nachzufragen. Und nun kommt schon in der 
nächsten Woche ein alter gebrauchter Moment-Ersatz.

Von unseren Alu-Stapelstühlen haben 3 oder gar 4 überlebt. 
Wie gut, dass wir 2002 noch 4 dieser Stühle für Wohnzwecke 
bzw. Gartenfeiern nachgekauft hatten. Die werden dann 
irgendwann in unseren neu gestalteten Wohngarten 
umziehen ...

Fotos: S.Schneider


Sonntag, 28. Januar 2018

gerettetes Totholz


Am Samstag waren wir die meiste Zeit damit beschäftigt 
Nachbargarten in handlichere Stücke zu verarbeiten. 
Danach wurde noch ein Teil der riesigen Kiefer entastet. 
So konnten wir uns gegen Abend dann sogar noch einige 
schmale Pfade um den Efeu-Apfelbaum-Stamm herum 
durch unseren Fallholz-Garten bahnen. Am Sonntag war 
dann zumindest schon genug Bewegungsraum zur Verfügung, 
um mit einigen Fichtenästen die neue Grundrißplanung in 
Angriff zu nehmen. Und kurz vor Einbruch der Dämmerung 
räumte ich dann noch etwas weiter an der Nordseite auf. 
Dabei entdeckte ich zufällig unter zahlreichen Ranken 
vom Hopfen und der wilden Waldrebe das morsche Totholz 
des im letzten Sommer umgekippten toten Apfelbaumes ...

So schön pilzbesetzt. Dieses Totholz musste sofort 
aus den Wirren des Gartens gerettet werden. 

Hier, am Fuß der Kiefer - vor dem einfach durch den Kiefer-Ballen
noch sicher. Denn in 3 Wochen soll ein gemieteter leistungsstarker 
Shredder aus dem nicht für das Wildrosen-Hochbeet benötigten 
Fallholz dann ganz fix ganz viel Kleinholz machen ...

Doch dieser Bereich des ehemaligen Hochwaldes soll fast so 
erhalten bleiben. Den toten Fichtenstamm, der sogar Friederike 
überlebt hat, werden wir allerdings bei Zeiten entfernen. Auch 
wenn ihn die Eichhörnchen noch immer gern als Laufsteg zum 
anderen Garten nutzen. Das nun fast senkrecht stehende Efeu 
am Wurzelballen der Kiefer wird den entstandenen Hügel im 
Laufe der Zeit überwuchern, und bietet sicherlich schon bald 
einen guten Sichtschutz zum Sitzplatz unserer Nachbarn. Etwa 
1,5m des liegenden Kieferstammes sollen später sichtbar bleiben 
und die neue Begrenzung des versetzten 'Komposthaufens bilden. 
Links daneben wird dann in den nächsten Wochen unser neues 
8x 3m großes und ca. 1m hohes Wildrosen-Hochbeet entstehen.

Fotos: S.Schneider


Samstag, 20. Januar 2018

Ganz andere Perspektiven


Gegen Mittag ergab sich dann endlich die Gelegenheit 
auch den nördlich gelegenen Nachbargarten zu besuchen. 
Einerseits, um unsere Schäden von einer anderen 
Perspektive aus zu betrachten. Und auch, um zu sehen, 
was im Nachbargarten überhaupt noch von unserer 
gemeinsamen grünen Grenze zu retten ist …

So sieht Nachbars alte Kiefer nun also von der Grenze aus.
Erst später - als ich kurz vor Einbruch der Dämmerung, 
mir bei uns einen kleinen Weg unter der Scheinakzie 
zur Betonfläche freigeschnitten hatte - konnte ich mir 
das ganze Ausmaß der Vernichtung genauer betrachten. 
Die herrliche Kiefer ist mit einem ihrer 3 Äste direkt 
in unsere Mirabelle eingeschlagen und liegt nun dort 
auf dem Hauptstamm auf. Irgendwo in diesem Gewusel 
befindet sich auch eine 'kleinere' umgefallene Fichte. 
Darunter kaum noch sichtbar lugt eine Eiche hervor, 
die aber hoffentlich ebenso zu retten ist, wie unserer 
mitgerissener bereits blühender Haselstrauch.

Wir hatten mit unserer umgefallenen Kiefer Glück im Unglück. 
unserem Garten und ihre Baumspitze landete ziemlich perfekt 
zwischen Scheinakazie & Hemlocktanne - ohne dabei auch noch 
den Nachbargarten zu berühren. Fichten- und Kieferspitze 
aus dem nördlichen Nachbargarten hingegen statten auch noch 
unseren östlichen Nachbarn einen Besuch ab.

Links im Bild ist das einfach aus dem zu feuchten Boden 
herausgehebelte Wurzelwerk der mit Efeu bewachsen und 
wohl auch über 40 Jahre alten Fichte zu sehen. Sie wurde 
vom dahinter stehenden Wallnußbaum aufgefangen, und 
muss nun als erste am kommenden Samstag mit vereinten 
Kräften entfernt werden. Denn sonst könnten demnächst 
beschädigt werden. Ob die schräge Fichte rechts im Bild 
auf Dauer bleiben kann, werden die nächsten Tage und 
Wochen zeigen. Auf jeden Fall werden wir nach diesem 
Desaster unsere eigentlich schon viel zu hohe Scheinakazie 
in diesem Jahr noch nicht einkürzen lassen.

Unsere Kiefer hat beim Umfallen den Hochwald-
'Komposthaufen' ziemlich durcheinander gewirbelt. 
Erstaunlich ist nur, dass der schon lange abgestorbene 
und recht dünne Fichtenstamm sich noch immer so 
malerisch an der Fichte im Nachbargarten anlehnt, 
und trotz diverser Stürme sowie reichlich Eichhörnchen-
Verkehr noch immer nicht zusammengebrochen ist.

Da liegt sie nun - einer meiner Lieblingsbäume in 
diesem Garten. Diagonal von der Nordgrenze zur Südseite. 
Fast 50 Jahre durfte diese Kiefer hier einfach wachsen 

Schon jetzt steht fest, dieser fast 2m breite Wurzelballen und 
ein Teilstück des Stammes bleiben als Erinnerung so bestehen. 
Sie werden der Natur überlassen. Allerdings werden wir das 
tiefe Loch wohl nach und nach mit Shreddermaterial auffüllen. 
Davon haben wir in den nächsten Wochen ja genug 

Und das durcheinander geratene Holz der ehemaligen
 'Kompost'-Umrandung wird nun bald etwas weiter in 
den Hochwald umziehen müssen. Denn auf Dauer möchte 
ich auf diese Schnecken-Herberge nicht verzichten.

Ganz verwundert bin ich, dass die schon lange 
abgestorbene Zierkirsche - rechts am Zaun, sogar 
diese Wetterkapriolen überlebt hat. Und was nun 
von unserem ehemaligen kleinen Hochwald hinter 
dem Teich übrig bleibt, muss die Zeit zeigen … 

Und nun bin ich überglücklich, dass ich den vor Jahren
von den Eichhörnchen gepflanzten Haselstrauch am Zaun 
sowie den Grenzgänger-Ahorn doch noch nicht gerodet, 
sondern immer nur mal etwas eingeschnitten habe. Sie, 
und andere Sämlinge werden hoffentlich irgendwann 
wieder ein gemeinsames grundstücks-übergreifendes 
kleines Wäldchen bilden.

Glücklicherweise hat auch die traumhafte alte Blutbuche 
im Nachbargarten wohl keine Schäden erlitten. Und 
auch unsere Douglasie am Steg bewies Standhaftigkeit.

Den beiden Enkelkindern im Nachbargarten gefiel 
der neue Abenteuer-Spielplatz im Fichtengrund. 
Und im Laufe des Tages entstand plötzlich die Idee 
anstelle der Fichte nun für jedes der 4 Enkelkinder 
ein Obstbäumchen zu pflanzen 

Fotos: S.Schneider


Der perfekte Platz ...


Eigentlich hatte ich in den letzten Wochen ja immer mal wieder 
ein schlechtes Gewissen, dass der Shredder noch im Garten stand. 
Doch jetzt steht er kurioserweise genau am richtigen Platz:

Genau über ihm befindet sich in ca. 2,5m Höhe die Spitze unserer 
von Friederike gefällten Kiefer. Wir brauchen uns nun also 'nur' noch 
von hier aus diagonal durch den verwüsteten Garten zu shreddern 

Das ist Glück im Unglück, denn im Moment gibt es keinen Weg,
 der breit genug wäre, um unseren wichtigsten Gartenhelfer 
hierher zu bugsieren.

Foto: S.Schneider


Donnerstag, 18. Januar 2018

Es war einmal ...



Gegen 15 Uhr sah es beim Blick in den Garten 
am Ende des Steges plötzlich so anders aus … 

Und ich zögerte einige Zeit, ob ich es wirklich 
wagen könnte zwischen den verbliebenen Bäumen 
über den Steg in den hinteren Teil des Gartens 
zu gehen. Doch es ließ mir einfach keine Ruhe. 
Denn ich wollte zumindest wissen, wie weit die 
über 40 Jahre alte Kiefer nun quer im Garten lag.

Vom Steg aus war nicht zu erkennen, ob die Baumspitze 
sogar den Holzzaun unserer südlichen Nachbarn erreichte. 
hat der Kieferstamm auf jeden Fall unter sich begraben. 
Und nun sind auch die letzten Reste des Efeu-Apfelbaumes 
unter der Ästen der fallenden Kiefer zusammengebrochen.

Weiter hinten wird die wundervolle alte Kiefer aus
dem Nachbargarten nun noch von unserer Zwetschge 
gehalten. Doch als ich nach dem Betrachten der ersten 
Fotos die merkwürdige Lücke zwischen der Blautanne im 
östlichen Garten und Zwetschge entdeckte, traute ich 
mich nochmals hinaus. Dort ist tatsächlich auch unsere 
ausladende Mirabelle verschwunden ...

Dass die Kiefer den Glastisch unter sich begrub, 
war ja inzwischen vorhersehbar.

Da hat der Orkan Friederike nicht nur bei uns, sondern 
auch im nördlichen Nachbargarten ganze Arbeit geleistet ...

Fotos: S.Schneider


Nachtrag Freitag 19. Januar 2018:
Und nach dem ersten Schock schicke ich meine traurigen Bilder
 nun mal zum Naturdonnerstag auf den Blog jahreszeitenbriefe.


Mittwoch, 17. Januar 2018

Still ruht der See ...



Und nicht nur der …

Schade, dass ich an diesem Tag nicht etwas später 
noch einige Fotos vom leicht verschneiten Garten 
im Sonnenlicht gemacht habe. Aber als sich unser 
inzwischen leider sehr verwilderter Garten trotzdem 
mal wieder von einer schöneren Seite zeigte, saß ich
 bereits mit den Katzenmädchen am Küchentisch und 
kämpfte mit ganz anderen Verpflichtungen.

Und vielleicht war ich vor einigen Tagen zu euphorisch, 
dass es dem Wildwuchs fast ohne Aufsicht nun bald mal 
wieder an den Kragen geht. Die Pläne, was alles zu tun ist, 
und wie es irgendwann einmal aussehen soll, die sind im Kopf 
seit dem Herbst schon ziemlich fertig. Denn dort, wo links 
hinter dem Hochwald vor einiger Zeit noch drei herrliche 
teils abgestorbene alte Apfelbäume 'lebten', toben sich nun 
Quecke, Hopfen und reichlich wilde Waldrebe zusammen 
mit Brombeeren & Efeuranken aus. Und fast unbemerkt 
hatten sich wohl bereits im vorletzten Sommer dort auf 
der früher so schattig-trockenen Nordseite Brennnesseln 
breit gemacht. Inzwischen haben Stürme die beiden 
toten Apfelbäume gefällt, und auch von dem herrlichen 
Efeu-Apfelbaum wird uns wohl nur ein Teil des Stammes 
erhalten bleiben. Zur Zeit hindern ihn wahrscheinlich 
nur noch die dicken Efeuranken am Umfallen 

Nun könnte sich unser Wildwuchsgarten auf der Nordseite 
gleich hinter dem Hochwald nach den Aufräumarbeiten zu 
einem kleinen wilden Rosengarten wandeln. Und das üppige 
Beinwellfeld, das in den letzten Jahren immer mehr wegen 
littwird auf jeden Fall als Unterpflanzung zu den Rosen 
umziehen. Denn wegen der Zecken benötigen wir jetzt 
mehr gepflasterte Bereiche, auf denen wir uns zumindest 
etwas unbeschwerter bewegen können. Die letzten Jahre 
haben immer wieder bewiesen, dass Beete und auch die 
gemulchten Wirtschaftswege inzwischen ganzjährig nur 
noch mit Gummistiefeln zu betreten sind. Und so ertappte 
ich mich immer häufiger dabei, dass nur noch die Bereiche 
an der Betonfläche und entlang der gepflasterten Wege 
teilweise unter meiner Aufsicht und Pflege standen. 
Auch der Weg aus Betonplatten an der Ostseite zum Beet
 'der vergessenen Gemüse' soll irgendwann verbreitert 
werden, da ein 50cm breiter Pfad bereits im Frühsommer 
ohne ständigen Rückschnitt zu schnell zugewuchert ist.
Ebenso möchten wir die südliche Grenze pflegeleichter 
gestalten. Zwar hatten wir vor 2 Jahren dort schon 
reichlich Hopfen-Wurzelwerk entfernt und anschließend 
ca. 15cm hoch mit Wacholderschnittgut gemulcht, aber 
ausrotten können wir ihn nicht mehr. Sein Wurzel-
geflecht hat die gesamte Grenzbepflanzung schon 
vor Jahren durchseucht. Doch mit einem 50cm breiten 
Betonplattenweg entlang der Grenze können wir ihn 
zumindest etwas daran hindern, den Zaun als Rankhilfe 
zu nutzen, um dann noch bequemer unseren Nachbarn 
einen Besuch abzustatten. Es gibt also reichlich zu roden, 
umzupflanzen, Steine zu schleppen und zu pflastern,
und Container-Rosen nun endlich einen guten Standort 
erhalten könnten ...

Doch nun zeichnet sich ab, dass der Job und das Leben
uns wohl auch in diesem Jahr nicht genug Zeit dafür lassen. 
Es wird wahrscheinlich mal wieder nur beim Aufräumen, 
Auslichten und etwas Einkürzen bleiben, damit die Pflanzen, 
die uns noch erhalten geblieben sind, nun auch weiterhin 
ohne besondere Pflege noch länger durchhalten.

Aber vielleicht hat es auch sein Gutes, denn dieser Post 
über Gartenplanung auf dem Blog 'Geniesser Garten' und 
'Staudenflüstern' lässt mich nun überlegen, ob unser einst 
so markanter Steg wirklich nur erneuert werden sollte. 
Oder ist es auch an der Zeit den verlandenden Teich und 
den rutschig-morschen Steg schon jetzt altersgerecht 
und pflegeleichter zu gestalten 

Foto: S. Schneider