Sonntag, 15. Oktober 2017

Wasserspiele am Teich ...








Und was dann passierte, kann man vielleicht schon erahnen …


Fotos: S.Schneider


Bisweilen habe ich das Gefühl im 'Katzenhimmel' 
wollten sie unsere kleine Maus noch nicht haben, 
und sie wurde uns als Flo zurück geschickt …

Nun gibt es einen guten Grund für Flo, Finja & Feala 
und auch uns den Wildwuchs endlich zu überarbeiten - 
teilweise sogar umzugestalten. Denn inzwischen ist er 
wirklich ein Garten fast ohne Aufsicht geworden. Aber 
das Wetter und die Natur meinten es in diesem Jahr 
gut mit uns. Denn durch die extrem feuchte Witterung 
haben fast alle vernachlässigten Kübelpflanzen und 
die zu dicht stehenden Gehölze sowie auch die Rosen 
ohne mein Zutun einigermaßen gut überlebt. Nur den 
das stürmische Wetter der letzten Tage mitgenommen. 
Und auch der fast tote Efeu-Apfelbaum hat nun noch 
einige weitere Äste verloren. Es wird also im nächsten 
Frühjahr hinter dem Wäldchen ein ganz anderer Garten 

Und ob uns unsere alte Hausdame Allegra im nächsten Jahr 
noch bis zur Betonfläche folgen mag, steht in den Sternen.


Kommentare:

Naturwandererin hat gesagt…

Liebe Silke,
vielen Dank für deinen Besuch bei mir. Ich war im Gegenzug auch schon sooo lange nicht mehr bei dir und muss erst mal wieder die neue Situation bei euch erfassen. Ein neues Kätzchen ist also bei euch eingezogen und macht gleich nasse Erfahrungen, das mögen Katzen überhaupt nicht. Wir haben inzwischen einen Max, den wir aus der Nachbarschaft von einem älteren Ehepaar, sie leben beide nicht mehr, sozusagen abgezogen haben. Er strolchte schon länger bei uns rum, ich habe ihn mit viel Mühe heimisch gemacht, zu seinem Vorteil, sonst wäre er jetzt heimatlos. Die ganze Aktion war aber mit dem Besitzer abgesprochen worden, er war froh, den Kater gut versorgt zu wissen.
Ein Garten kann sich schnell verändern, manches passt und manches nicht, diese Erfahrung können wir auch machen. Unser Garten ist ja ein Gemischnaturgarten mit viel Spielraum für Wildpflanzen, er ist sehr lebendig. Immer noch kann ich ernten, Paprika, Auberginen und Zuchini, ebenfalls Kraut. An Salat haben wir Endiviensalat und bald auch Feldsalat, es ist schon ein tolles Gefühl einfach in den Garten zu gehen und Gemüse zu ernten. Meine Tomatenernte war in diesem Jahr überaus reichhaltig, wir sind sehr dankbar, aber alles macht natürlich auch Arbeit die mir immer schwerer fällt.
Euch einen schönen Tag
und liebe Grüße
von Edith

Sara von Buelsdorf hat gesagt…

Achh, wie schön, hier gehts weiter! :-)
Das kleine pudelnasse Tierchen!
Ist das die Betonfläche? Sieht so anders aus!

Ja, einerseits war ich auch froh über den feuchten Sommer, da ich einige Wochen abwesend war und der Garten sich zum Teil auch selbst überlassen war, auch wenn mein Mann sich teilweise drum kümmerte ...


Aber das mit dem Geist der Maus kenne ich auch ....

Liebe Grüße
Sara

SchneiderHein hat gesagt…

@ Edith
Schön, dass mein Kommentar Dich dazu veranlasste prompt Deine Katzen- & Garten-Situation zu schildern. Und gut, dass sich auf diese Weise Max als Haus- & Garten-Gesellschaft einstellte. Euch hilft er so trotzdem die Mäuse in Schach zu halten und der Vogel-Population tut es bestimmt auch gut, wenn er ein fürsorgliches Heim hat.

Tja, und Flo ist nur eine von drei jungen Katzenmädchen, die zur Zeit zum Glück nur unseren Wohn-/Schlafraum auf den Kopf stellen. Die anderen beiden grauen Mädchen waren zu der Zeit im Haus. Sehr gern hätten sie aber auch den Hof mit dem Totoholz oder den Garten inspiziert. Nur 3 an der Leine, dass klappte wohl wirklich nur 1x, als Feala gerade erst 5 Tage bei uns war. Und nein, Flo liebt ähnlich wie Maus damals das Wasser: Maus ist als kleine Katze durch den Teich gerannt. Und wäre unser Teich übersichtlicher gewesen, dann hätte Flo dort wohl trotz nassem Fell sogar noch gespielt. Sie liebt es beim Abwasch in der Küche zu helfen ;-)

Ja, will man ernten, hat man doch einiges an Arbeit. Das hatte ich in den Anfangsjahren noch zu spüren bekommen. Aber unsere gut gemeinten naturnahen Ideen passten leider so gar nicht zum Gemüseanbau - so resignierte ich eigentlich schon vor der Schneckeninvasion 2002. Und danach ließen mir die Schleimer ja noch nicht einmal den Anbau von Sauerampfer im Topf ;-( Jeder Garten ist eben anders. Aber das ist ja auch das spannende daran!

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Nein, aus zeitlichen Gründen geht es hier leider wohl noch nicht weiter ...
Zunächst hatte mich der Verlust der Maus doch mehr als erwartet in ein Sommerloch geworfen. Ohne sie brauchte ich wirklich keinen Garten. Und nachdem wir uns entgegen unserer eigenen Vorstellung Allegra einen ruhigen Lebensabend als Einzelkatze zu ermöglichen, für 2 Katzenkinder entschieden hatten, gab es viel im Haus zu räumen. Damit sind wir immer noch nicht fertig, da uns die Flohbekämpfung seit Anfang August mit weniger Chemie ( nicht alle Räume zu foggern ) wirklich viel Zeit gekostet hat und noch immer kostet. Aber für unsere Katzen und uns ist das auf jeden Fall besser/gesünder. Doch den Keller haben wir uns immer noch nicht vorgenommen. Da habe ich z.B vor der Waschmaschine ab und an immer noch das Gefühl, dass Flöhe auf mich lauern. Aber Allegras 'Kleiderkammer' ist nun wohl endlich nahezu flohfrei. Zum Glück haben wir dafür jetzt ein anderes Mittel, das weniger schädlich ist. Nur dafür müssen wir auch ein paar Stunden Zeit bei schönem Wetter einplanen und Madame muss gut drauf sein …
Und dann noch diese ganze Giardien- & Kokzidien-Bekämpfung bei den Mädchen. Gestern bekam Feala nun noch das Mittel gegen Kokzidien - hoffentlich hört der Dauerdurchfall jetzt auf. Zum Glück hat sie aber trotzdem in den 2 Wochen bei uns 350g zugenommen und ist immer noch fit und unternehmungslustig wie ein Turnschuh :-) Gestern gegen 24 Uhr drehten die Drei richtig auf.
Seit Anfang August bin ich halt mehr Katzen-'Übermutter' als alles andere. Gut, dass ich die Frau vom Chef bin. Doch leisten kann ich mir diesen 'Erziehungs-Urlaub' nicht mehr lange. Daher muss der Wildwuchs nun nochmals warten. Aber irgendwann im Laufe des Winters/Frühjahrs geht's los …

Die Bilder sind am Teich am Haus entstanden. Das ist das Stegblech, das den vorderen Teil des Steges noch etwas begehbar macht. Nach hinten zur Betonfläche kann ich mit den Mädchen nicht durchkommen. Da haben wir schon Mühe uns selbst auf den Beinen zu halten - so morsch sind die Balken des Steges inzwischen geworden. Ob wir da noch für die ersten Gartenarbeiten eine provisorische Lösung installieren? Wir hätten da ja noch die alten vergammelten Hartfasr-Tischplatten von der Hochzeitsfeier. Aber selbst dafür müssen wir den Stegbereich erst freischneiden. Auf jeden Fall werde ich mich bei Schnee & Eis in diesem Winter dort nicht hintrauen. Das Risiko dabei zu stürzen, ist mir zu groß. Aber es kommen auch wieder andere Zeiten!