Montag, 14. November 2016

Er bleibt noch grün-gelb ...



Wenn ich den Garten besser im Griff hätte, 
und Kübel sicherlich schon wieder eingekürzt. Aber so 
bringen sein grün-gelben Blätter etwas Abwechslung 
in den allmählich kahler werdenden Garten.

Und im Gegensatz zum großen grünen Hartriegel 
zwischen Wachholder und Haus beginnt er wesentlich 
später mit der Laubfärbung.

Foto: S.Schneider


Kommentare:

Sara Mary Waldgarten hat gesagt…

Noch so ein Kandidat, der mich interessiert hätte, wenn wir mehr Platz hätten .... andererseits wächst er häufig in der Umgebung, so daß ich, wenn ich rote Zweige möchte, nur hinzugehen brauche. Zu voll möchte ich diesen Garten dann doh nicht haben - in der Mitte soll immer reichlich Platz bleiben, um den Park-Charakter zu erhalten. Da bleibt dann ja nicht allzu viel ....

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
In einem anderen Kommentar hatte ich ihn Dir gerade wärmstens empfohlen. Denn das schöne an ihm ist, dass Du ihn eigentlich auch immer mal wieder schneiden solltest, damit er seine herrlich leuchtende Gehölzfarbe behält. Neben dem Metallteich habe ich einen, der sich dort hingesamt hat. Den schneide ich nach Lust und Laune immer mal wieder fast bodenbündig ab. Im Frühjahr verwende ich seine blattlosen Zweige für die Deko und im Sommer ist er eine natürlich gewachsene Staudenstütze für den Eibisch ...

Sara Mary von Buelsdorf hat gesagt…

Den roten Hartriegel? Nur der - so dachte ich - wächst in der Umgebung so viel, da muß ich nicht noch kostbaren Gartenplatz für ihn opfern, Aber wenn Du schreibst, man kann ihn bodenbündig abschneiden und das tut ihm nichts, dann überlege ich wirklich .... denn die roten Zweige bereits im Garten haben ist ja auch nicht verkehrt, die sind ja sehr schön! Die hole ich mir sonst immer von außerhalb des Gartens. Jetzt hast Du mich also fast überredet. :-) Kann man den auch per Ableger ziehen? Sicherlich .... Steckling im Frühjahr - werde ich mal versuchen ... Wozu kaufen, wenn es hier so viel davon gibt!

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Schneide einfach im Januar/Februar ca. 50 bis 60cm lange Zweige ab und stelle sie wie Weiden ins Wasser. Ich würde ein Glasgefäß nehmen, meiner Meinung nach bewurzeln sie dann sogar schneller. Und dann kannst Du ihn später ins Land pflanzen oder je nach Witterung noch etwas im Topf päppeln.
Oder schau mal hier: http://wildwuchs-unter-aufsicht.blogspot.de/2015/04/der-perlschweif-begrunt.html
Die Zweige hatte ich einfach in den Topf gesteckt und die ersten Wochen feucht gehalten ...

Sara Mary Waldgarten hat gesagt…

Prima, das werde ich mal machen. Mir macht es oft mehr Freude, eine Pflanze selbst heranzuziehen, auch wenn es dann viel länger dauert, bis sie eine vernünftige Größe hat.
Hat er kein Wanderverhalten an sich, wie z.B. die gelbblühende Kerrie? Das war ja ein unheimlicher Strauch ... im Waldgarten ... die Kerrie neigte dazu, durch Neuaustriebe immer umfangreicher zu werden. So etwas könnte ich hier nicht brauchen. Das sind die Dinge, die man nicht immer weiß, wenn man noch keine Erfahrung mit den betreffenden Sträuchern gesammelt hat.

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Klar muss man so einen wuchsfreudigen Strauch auch in seine Schranken weisen, aber ich dachte, Du brauchst zunächst mal Füllmaterial ;-) Ich schneide unsere Hartriegel meist im Juni/Juli nach der Blüte und dann, falls mir die Form nicht zusagt oder ich Dekozweige brauche, nochmals im Winter. Und wie ich schon an anderer Stelle schrieb - das junge Holz (so bis zum 2. Jahr) lässt sich problemlos mit der Rosenschere schneiden. Klar, wenn ein Zweig sich zur Erde biegt, dann bewurzelt er auch. Aber wenn Du mulchst, lässt er sich ganz gut bei Bedarf noch einige Zeit aus der Erde ziehen.

Sara Mary Waldgarten hat gesagt…

Also, wenn der ähnlich wie die Kerrie wächst, kann ich ihn nicht brauchen. Füllmaterial - schon - doch am Zaun ist schon alles relativ dicht bepflanzt, auch wenn man davon noch nicht allzuviel sehen kann. Wenn ich nun einen Hartriegel, der sich ähnlich der Kerrie in der Breite ausbreitet, setzen würde, käme der sich mit den anderen Gehölzen, die da bleiben sollen, ins Gehege und ich kriege den womöglich nicht einmal mehr vernünftig raus, wenn ich ihn da nicht mehr haben will. Das ist uns ja jetzt mit dem Wolligen Schneeball auch passiert, den nicht einmal mein Mann mehr geschafft hat auszugraben, was etwas heißen will! Nun trieb er ja wieder aus und sieht wie ein 30 cm hoher Bodendecker aus ;-) ;-) dort neben dem Ilex. Keine Ahnung, wie der sich weiterhin verhält, wenn ich ihn nun immer so relativ kurz halten würde .... ob er womöglich den Ilex beschädigt oder verdrängt??

Wegen der Zweige zu Boden biegen meinte ich nicht - das geschieht ja bei der Kerrie (der gelbblühenden) auch nicht - sie wird einfach von allein so umfangreich, indem mehr und mehr Schosse aus dem Boden sprießen. Die im Waldgarten-Vorgarten hatte zuletzt wohl bald 2 Meter Durchmesser. So etwas an unserem Zaun - unvorstellbar! Und ein solches Gehölz dann manuell entfernen - das möchte ich meinem Mann auch nicht mehr zumuten, dazu bräuchten wir wohl einen Bagger oder so. ;-) Aber ich lerne gern noch dazu - vielleicht hast Du noch andere Ideen und diese Gehölze lassen sich im Vorfeld schon ganz anders in Schach halten, so daß sie relativ "schmal" - gering im Durchmesser bleiben? Diese Probleme hatte ich ja bislang nie, daher habe ich mich damit auch nie beschäftigt.

Liebe Grüße
Sara