Sonntag, 8. Mai 2016

Das war mehr als geplant ...



Vom linken Ast der Korkenzieherweide ist gestern 
beim Baumschnitt nun doch weniger übrig geblieben 
als ursprünglich geplantDas müssen wir leider unter 
Begleitschäden verbuchen. Denn irgendwann wurden 
so stark von den herabfallenden Ästen beschädigt, 
dass die Weide dort nun lieber wieder neue Triebe 
bilden soll. Und dieser merkwürdige aufstrebende 
rechte Winkel am Astende bleibt jetzt doch noch bis 
zum Herbstschnitt. Denn er hält eine lange Ranke
 des NoName-Ramblers im Baum. Sicherlich werden 
wir es schon beim nächsten Rückschnitt verfluchen, 
dass sich diese wehrhafte Rose aus dem Ilex immer 
mehr mit der Weide und dem Efeu vereinen wird. 
Aber ein blühender Baum für die Fluginsekten, der 
später Hagebutten & Efeubeeren trägt, und dazu 
einen geschützten Nistplatz für die Vögel bietet, 
ist auch nicht zu verachten.

Foto: S.Schneider


Nachtrag Donnerstag, 12. Mai 2016:
Da ich am späten Nachmittag den Garten und auch 
den Wiesenbereich etwas gewässert hatte, war das 
für ein Drosselweibchen sofort das Startsignal mit 
dem feuchten Teil ihres Nestbaus in der Weide zu 
beginnen. Leider suchte sie sich dafür ausgerechnet 
den zwar mit Efeu bewachsenen, aber recht freien 
linken Ausleger des Baumes aus. Also der Bereich 
der Eichhörnchen-Rennstrecke, wo sie auch nach dem 
Radikalschnitt bestimmt noch vom Aststumpf zum Ilex 
springen können. Und wenn es nicht die Eichhörnchen 
sind, die sich dort die Eier holen, werden sicherlich 
die Elstern das Drosselnest recht schnell entdecken. 
Der Garten hätte zur Zeit eigentlich genug andere 
und wesentlich geschütztere Nistplätze zu bieten 


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