Mittwoch, 20. April 2016

Zinkkübel am Haus



Sie lebt! Nach dem extrem trockenen Sommer hatte ich nicht 
erwartet, dass sich im Topf von Helleborus viridis noch etwas tut. 
Die winzige Staude stand zusammen mit Helleborus dumentorum 
bis zum Spätherbst auf dem Wartebänkchen auf der Betonfläche. 
Und schon bald nach dem Umtopfen in ein tieferes Gefäß waren 
die zierlichen Blätter verschwunden. In diesem Frühjahr zeigten 
sich zwar recht früh die Blätter eines eingesamten Veilchens, 
aber bis auf das Pflanzschild war lange Zeit von H. viridis gar 
nichts zu sehen.

H. dumetorum hat es im Topf am Haus inzwischen übrigens auch 
wieder zu einem einsamen Blatt gebracht. Und H. multifidus 
ist im Januar zwar im Beet erschienen, wurde aber schon bald 
als sehr geschmackvolle Frühjahrsspeise von den Schnecken 
auf den Speiseplan gesetzt 

Wenigstens scheinen die ausgesamten Veilchen im Topf 
und in den Fugen am Haus einigermaßen schneckensicher 
zu stehen. Denn in den Beeten haben sie im Vergleich 
zu den Anfangsjahren kaum noch eine Chance.

Wie es den Hybriden von Helleborus orientalis 'Valerie' 
und 'Frühlingsüberraschung im Lenzrosenweg bzw. auf 
dem Hochbeet ergehen wird, ist fraglich. Bisher waren 
sie mir noch zu schwach um am Beetrand zu bestehen.

im Wildwuchsgarten sicherlich einen schweren Stand. Denn 
und Wildwuchs behaupten. Daher war es vielleicht ihr Glück, 
übersommert wurden, dabei mal zu feucht und dann wieder 
viel zu trocken standen, und erst zum Wintereinbruch im 
Januar ins Haus kamen. 3 der 6 Töpfe mit Schachbrett-
blumen vom Vorjahr blühen nun fast wie frisch gekauft 
vor dem Treppenhaus. Und 3 weniger wüchsige Zwiebel-
töpfe haben einen Platz in der Schale auf der Zinksäule 

Nach der Blüte werden nun die Schachbrettblumen-Zwiebeln 
von diesem und dem letzten Jahr in eine großzügige Schale 
gepflanzt, um dann im schneckenfreien Keller-Lichtschacht 
bei meiner Mutter zu übersommern. Und je nach Winterwetter 
kommen sie notfalls ins Haus und später in den Wintergarten. 
So haben sie dann hoffentlich bessere Überlebenschancen 

Fotos: S.Schneider


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