Dienstag, 12. April 2016

Was kümmert's das Buschwindröschen ...



Viel früher als erwartet haben sich die Blüten des blau-violetten 

Früher begann ihre Blütezeit meist während der Hauptblüte 
oder sogar erst nach der Blüte der weißen Buschwindröschen
Doch in diesem Jahr scheint einiges anders zu sein. Denn 
in den Vorjahren standen die blauen Pflänzchen wesentlich 
freier und sonniger zwischen dem kleinen Metallteich und 
dem Lenzrosenweg. Aber anscheinend macht es den früheren 
Waldbewohnern gar nichts aus, dass der Eibisch noch nicht 
zurückgeschnitten ist, und sie nun etwas verschattet ...


Fotos: S.Schneider


Nachtrag, Freitag 15. April 2016:
mit ihrem Topfdasein recht unzufrieden zu sein. Denn 
in allen Töpfen zeigen sich seit einigen Tagen - nach 
einer ersten Düngung, zwar endlich Blättchen, aber 
bisher erschien nur eine Knospe. Doch vielleicht liegt 
es auch daran, dass ihnen das direkte Sonnenlicht bisher
zum Wachstum fehlte. Sie stehen zur Zeit noch immer 
im leicht besonnten Treppenhaus. Meine Hellebori-Topf-
Sammlung hat nämlich die Fläche vor dem Treppenhaus 
komplett für sich vereinnahmt. Und hinten im Garten,
 auf dem Glastisch, nehmen mir die bauwütigen Vögel 
inzwischen alle Staudentöpfe auseinander 


Kommentare:

Sara Mary Waldgarten 2 hat gesagt…

Kann das sein, daß die einen rosa Hauch haben? Oder zeigt mein Bildschirm das falsch an? Ich habe ein reinweißes Buschwindröschen ganz hinten im Garten, wollte eigentlich gar keines, aber es hat sich von selbst angefunden.
Bei mir gehen die Vögel an die Primeln ;-) Alles abgefressen! Und Knospen fressen sie auch.

Liebe Grüße
Sara

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Die angeblich blauen Buschwindröschen würde ich eher als hellviolett bezeichnen. Und auf der Außenseite der Blütenblätter gibt es im Anfang tatsächlich einen Hauch Rosarot. Ebenso wie bei den weißen Buschwindröschen. Was hast Du gegen ein Weißes? Es kommt und geht doch recht schnell. Und so ein kleiner Blütenteppich ist doch auch nicht zu verachten!

Das mit den Primeln hatte ich schon bei Dir gesehen ;-( Bei meiner Mutter kenne ich das allerdings als Schneckenproblem. Und bei mir machen das die Schleimer mit Hingabe an den Scillablüten. Gärten haben halt ganz unterschiedliche Schädlinge, die sich an unseren geliebten Blüten vergreifen ...

Sara Mary Waldgarten 2 hat gesagt…

Ups, sollten die Blau sein? Bei mir wirken sie rosa. Hellviolett könnte auch noch hinkommen - da ist jeder Bildschirm ja ein wenig anders.

Ich wollte hier einfach keine Buschwindröschen. Für mich sind das Waldpflanzen (das ist natürlich der Waldmeister auch!) - aber ich wollte sie halt nur im Wald erleben und nicht alles, was da im Wald wächst, in meinen Garten holen. Den Waldmeister habe ich nur wegen seines Duftes angesiedelt. Und dort hinten wächst nun schon Efeu und Vinca minor, da wäre noch ein anderer Bodendecker auch zu viel.

Ja, bei uns ist das eindeutig ein Vogel-Problem - Spatzen oder Meisen. Die rupfen auch Knospen von Obstbäumen. Die Blüten sind eindeutig abgeschnitten von scharfen Schnäbeln. Das kenne ich auch von früher noch, da konnte ich es bequem von Fenster aus beobachten. Was vom jetzigen Haus aus nicht so ohne Weiteres geht. Immer wenn es eine Weile trockener ist im Frühling, gehen die Vögel an Knospen und Blüten.

Liebe Grüße auch hier
Sara