Sonntag, 3. April 2016

umgezogen ...



Abendstimmung am Teich. Die Steinfläche vor der Teichmauer 
ist jetzt provisorisch entkrautet, so dass das Habichtskraut noch 
genug Wurzeln zum Wuchern in den Fugen behielt, aber nun 
wohl erst später mit der Blüte beginnt ... 

Frederik Maus hat danach den Platz der Gans eingenommen. 
Und die 3 Hellebori-Töpfe, die morgens noch den Weg zum Steg 
behinderten, haben jetzt einen sonnig-luftigen Platz am Teich.

Hoffentlich sagt den beiden Lenzrosen und der H. x glandorfii -
eine Kreuzung aus H. niger x H. atrorubens, dieser Standort zu.
Denn in der Vergangenheit habe ich wohl so ziemlich jede 
Möglichkeit genutzt unbewusst meinen getopften Hellebori 
zu schaden: Nach der Lieferung alle beschädigten bzw. von 
der Schwarzflecken-Krankheit oder der Stengelgrundfäule 
befallenen Pflanzenteile konsequent zu entfernen, war auf 
jeden Fall sinnvoll. Ihnen gleich nach der Ankunft mehr Platz 
für ihre Wurzeln zu verschaffen, war sicherlich auch nicht 
verkehrt. Aber bereits beim Umtopfen habe ich teilweise 
2 sehr gravierende Fehler gemacht: zu tief in den Plastik-
Container gesetzt, um einen guten Gießrand zu erhalten, 
und dann auch noch die Erde etwas zu hoch um die Pflanze 
aufgefüllt. Erschwerend kam auch noch ein zu hoher Über-
topf hinzu, so dass die Luft dicht über dem Boden kaum 
noch zirkulieren konnte. So habe ich in diesem Jahr 
durch die feuchte Witterung so manchen schönen Trieb 
oder Blütenstiel an die Stengelgrundfäule verloren. 
Und in letzten Jahren hatte ich aus Unwissenheit schon 
einen ähnlichen Fehler begangen, als ich um die so 
trostlos nackte Pflanze einige Buchsbaumzweige 

Erst bei der genaueren Betrachung dieses Fotos fiel mir 
dann noch ein selbstgemachtes Leiden auf: Ganz rechts
im Bild - neben dem Bambus ist trockenes Schilf im Beet 
zu sehen. Im letzten Jahr hatten wir den gesamten Teich-
schnitt inklusive herausgerissener Schilfwurzeln unter 
der Magnolie verteilt. Und Schilf wächst leider auch 
ganz problemlos an Land ...

Foto: S.Schneider


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