Samstag, 30. April 2016

eine letzte reinweiße Blüte



Das ist die letzte reinweiße Blüte der Akelei im Topf 
auf dem Podest. Ob sie nun auch mal reinweiße Saat 
ausbilden kann? Denn hier im Garten sind noch alle 
andersfarbigen Akeleien geschlossen …

Foto: S.Schneider


Kommentare:

Sisah vom Fließtal hat gesagt…

Liebe Silke,
kommt drauf an, wo die Hummeln vorher gewesen sind;-) Akelei ist tricky und weiß sich vor Selbstbestäubung zu schützen.
Bin endlich mal wieder auf 'Reise' durch die anderen Blogs...deinen Kommentar auf meinem Blog habe ich durchaus gelesen, habe aber hier noch einmal eine Nachfrage zu den Leberblümchen. Ich fand es spannend zu lesen, dass Leberblümchen im Garten deiner Mutter in Pflasterritzen keimen. Da müssen die Samen offenbar von Ameisen hintransportiert worden sein. Würde ich mir auch gerne für meinen Garten wünschen.
Die Gartenüberwachung über deine grüne Wildnis mit weißen Blüten scheint ja weiterhin sehr strikt zu sein!
LG Sisah

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sisah
Da bringst Du mich auf einen Denkfehler: Denn bei uns blühten zwar noch keine Akeleien. Aber im Raiffaisenmarkt standen damals auf dem Präsentierteller natürlich eine blaue und rosa Variante gemeinsam mit dieser weißen Akelei zum Verkauf …
Und von dem integrierten Schutz vor Selbstbestäubung habe ich noch nie etwas gehört. Dann dürften ja nur die bestäubten Blüten vor dem Kauf Saat ausbilden. Denn hier war es bisher für die Akeleienblüte noch zu kalt. Ich empfand sie irgendwie sogar als Fremdkörper im Garten - für mich passte sie lange Zeit noch nicht in die Natur. Aber für die Aussicht auf reinweiße Saat. Also müsste ich im nächsten Jahr dann 2 weiße Stauden in den Garten stellen. Danke für den Tipp!

Ich hatte eben meinen Kommentar bei Dir gesucht. Aber der muss dann ja weit zurückliegen … Ja, nachdem ich früher einmal bei Dir von Ameisen und Leberblümchen las, gehe ich fest davon aus, dass die für den Transport zumindest mitverantwortlich sind. Zwar fegt meine Mutter auch oft von Nord nach Süd - von der Mauer zur Garage, so dass Saat theoretisch dort hingefegt werden könnte. Aber bis zu den Randsteinen auf dem Hof ist das eher unwahrscheinlich. Erstaunlich ist nur, dass sie in diesen sommertrockenen Gefilden so gut überleben können. Zwar stehen sie dort recht schattig, aber sehen teilweise erbärmlich aus. Aber der Mix aus Sand, Betonrandsteinen, Granitplastern, Wesersandsteinplatten und etwas Moos scheint ihnen trotzdem zuzsagen …

Ich hatte Dir ja schon unter Deinem neuen Post geschrieben, dass es gute Gründe gibt auch mal vom strikten Farbkonzept abzuweichen. Mal schauen, ob ich den Löwenzahn in der Wiese demnächst poste. Ich finde die 3er-Gruppe herrlich! Auch darf der Hahenfuß am Steg wieder seine kleinen gelben Blüten zeigen - er blüht so kurz. Und auch die 3 Hellebori am Teich mit ihren grün-rosa Blüten gefallen mir im Moment sehr gut. Aber wenn der geerbte rote Rhododendron sich in diesem Jahr zurückhält, wäre ich auch nicht traurig ;-)