Donnerstag, 31. März 2016

Das sagt wohl alles ...



Lerchensporn gefangen in Steinsameranken, 
umgeben von Efeublättern & mit Federdekor.

Nie hätte ich erwartet, dass unser Garten Ende März 
mal so aussehen könnte. Gut, vielleicht in den Rand-
bereichen. Aber nicht gleich vorn an der Beetkante 
zur Betonfläche unter dem Efeu-Apfelbaum …

Doch es waren einige gesundheitlichen Probleme 
wie nicht endender Winterhusten durch feuchtes Wetter, 
wachsende Weisheitszähne, Wechslejahre und wild umher-
fliegende Wäldchenpollen, die mir den März teilweise 
ziemlich verleideten. Also sah ich mir das Wetter meist 
von drinnen an, wühlte wenn im Garten meiner Mutter, 
und ließ den Wildwuchsgarten wachsen.

Hoffentlich bietet der April nun bessere Möglichkeiten 
den Wildwuchs zu bändigen und den kaum noch begehbaren 
über 15 Jahre alten Kieferholz-Steg endlich zu sanieren …

Foto: S.Schneider


Kommentare:

LiSa hat gesagt…

Liebe Silke!
Ich wünsche dir gute Besserung und hoffe, dass du im Garten bald wieder so richtig drauf los werkeln kannst.
LG und schönes WE
Sabine

jahreszeitenbriefe hat gesagt…

Oh, dann wünsche ich dir auch gute Besserung... Hier haben mich auch Husten und nasskaltes Wetter bisher abgehalten im wilden Garten mehr zu schaffen, aber das Wochenende soll schön werden. Na, hoffen wir mal ;-) Lieben Gruß Ghislana

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sabine
Danke für die guten Wünsche, denn gestern hat es zumindest geholfen. Eventuell ist auch unsere Maus an meiner Allergie schuld. Wahrscheinlich treibt sie sich bei der Mäuschensuche in Gartenecken rum, die mir nicht gut bekommen und bringt diese Substanzen im Fell mit nach Hause. Denn oftmals hat sie im Frühjahr auch eine Bindehautentzündung oder zumindest stark geschwollene Augenlider …

@ Ghislana
Dann schicke ich auch Besserungswünsche zurück! Es heißt zwar nur die harten kommen in den Garten, aber wenn man sich selbst nicht fit fühlt, dann sind das zu viel Hindernisse ;-) Gestern war bei uns zumindest ein herrlicher Gartentag. Hoffentlich schaffen wir heute nun den Teich mit Umfeld. Da sieht es fürchterlich aus ;-(

Elke Schwarzer hat gesagt…

Hallo Silke,
ich hatte auch erst neulich eine blöde Bronchitis.
So oft krank in kurzer Zeit war ich auch noch nie.
Das Foto ist klasse, es zeigt schön die Perlen vom Steinsame.
Meiner, den ich ja von dir habe, treibt gerade aus. Hoffentlich wuchert er dieses Jahr wirklich ein bisschen.
Der Lerchensporn sieht nach Hohlem aus.
VG
Elke

SchneiderHein hat gesagt…

@ Elke
Ich habe mir den Schneefelberich im Topf noch nicht genau angeschaut, aber ich vermute, dass er gut über en Winter gekommen ist. Brauchst Du noch Steinsame, davon steht hier noch genug rum. Die könnte dann in den nächsten Tagen Reisebegleiter spielen ...

Elke Schwarzer hat gesagt…

Hallo Silke,
Steinsame ist hier immer willkommen. Ich will auch mal so hübsche weiße Perlen haben! ;-)
VG
Elke

SchneiderHein hat gesagt…

@ Elke
Gerne! Dann hat es ja doch Vorteile, dass ich in diesem Jahr viel zu spät mit dem Beeterunterschneiden & Zuppeln bin ;-) In dieser Woche mache ich mich hoffentlich an Steinsame & Schneefelberich, damit die beiden Pötte noch etwas Gesellschaft bekommen ...

Sara Mary Waldgarten hat gesagt…

Tja, im Leben kommt es oft anders, als man vorher denkt. Solche Bilder kenne ich ja nur zu gut, auch aus dem Waldgarten, aber auch schon aus einem der ersten Gärten, als unsere Kinder noch klein waren. Wunsch und Wirklichkeit klafften da auch sehr oft auseinander.
Ich hoffe, es geht Dir inzwischen wieder besser.

Liebe Grüße
Sara

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Da ich inzwischen eine wesentlich gelassenere Einstellung zum Garten habe, wir im Moment durch den Steg & die Zeckenwiese eh' niemanden nach hinten zur Betonfläche gehen lassen können, und die Tiere die Unordnung durchaus für Nestbau & Co zu schätzen wissen, sieht es dort noch immer so aus. Nur ist der Lerchensporn demnächst fast verblüht und die Steinsame überwächst in den nächsten Tagen ihre Ranken. Also werde ich nur die vordere Kante zur Betonfläche versäubern und mich dann anderen Stellen im Garten widmen.
Zumindest habe ich gestern die Tischgruppe in der Wiese endlich von den toten Hopfenranken befreit, die krautige Waldrebe am Wiesenrand geschnitten, und die vertrockneten Saatstände von Zitronenmelisse, Akelein & Co aus der Wiese entfernt. Nun haben wir endlich den nötigen Freiraum, um die Weide zu schneiden …
Aber zur Zeit bin ich meist geschlaucht, wenn ich einen Gartentag bei meiner Mutter hinter mir habe. Und außerdem erfordern Firma & Co im Moment leider auch viel mehr Zeit als ursprünglich erwartet. Doch die Natur kommt zum Glück auch ohne mich klar ;-)

jahreszeitenbriefe hat gesagt…

Genau, "zur Not" kommt die Natur auch im Garten ohne uns klar, und oft noch so bezaubernd. Gerade hat sie mir an einer Stelle Veilchen an den Wegrand gesetzt..., da standen noch nie welche. Ich bin auch immer noch nicht durch mit meinen Laubbergen, und eine geplante Veränderung muss aus verschiedenen Gründen auch noch eine Weile warten... Lieben Sonntagsgruß Ghislana

SchneiderHein hat gesagt…

@ Ghislana
Auch in solchen Zeiten kann frau im Idealfall Vorteile entdecken ;-) Bei uns gibt es auch so manchen Zufalls-Sämling, der bei einer Frau Saubermann sicherlich keine Chance hätte ...

Sara Mary Waldgarten hat gesagt…

Ich muß Dich sowieso bewundern, wie Du immer die weiten Wege auf Dich nimmst und noch den Garten Deiner Mutter mit versorgst. ;-) Wenn das mal nur in einem anderen Stadtteil wäre ....

Liebe Grüße
Sara

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Blöd ist das mit der Fahrerei bisweilen schon. Gestern bin ich erst kurz vor 15 Uhr angekommen. Zunächst kam mir noch die Firma und ein Katzenkrieg dazwischen, so dass ich nicht wie geplant gegen 11 Uhr fahren konnte. Dann noch der etwas größere Lebensmitteleinkauf, da Wolfgang ab heute noch etwas Urlaub hat, und ich erst wieder in der nächsten Woche zu ihr fahre.
Meist ist meine Mutter schon das erste mal platt wenn ich ankomme, da sie beim Warten dann auf so tolldreiste Ideen kommt wie auf die Leiter steigen, um das Glasdach & die Dachrinne vom Wintergarten vom Laub zu befreien ... ;-(
Und kurz vor 5 Uhr habe ich mich dann endlich an den ca. 8m hohen über 45 Jahre alten Wachholder getraut. Den hatte ich im letzten Jahr nur etwas unten herum in der Breite geschnitten. Gestern sind dann in 3 Stunden über 4 Ikeataschen geshreddertes Material entstanden. Und beim nächsten Besuch wird es spannend wie ich den Rest über der 5m-Marke schneiden kann oder doch aufgebe und männliche Profi-Hilfe brauche.
Danach war die A2 mal wieder wegen einem Unfall gesperrt, und die B65 war 'kurz vor unserer Haustür' auch noch gesperrt. Also lieber der Schlenker über Hildesheim. a war ich echt froh, als ich gegen 10 Uhr im Bett lag. Denn morgens um 5 Uhr hatte mich die Maus geweckt …

In den letzten Jahren merke ich immer mehr, dass ich zwar gern mehr hier im Garten & in BS machen möchte, aber da mal die Augen tränen, dann die Nase auf Pollen reagiert, die Gelenke ihren Dienst teilweise versagen, und das Wetter ja auch entscheidend für die Arbeiten ist, muss ich leider immer gelassener gärtnern. Und so sieht unser Garten noch immer herbstlich aus, da es mir zur Zeit einfach zu viel ist Verpflichtungen, Gesundheit und Garten in Einklang zu bringen ...

Sara Mary von Buelsdorf hat gesagt…

Perlen der Steinsame? - habe ich noch gar nicht beobachtet. Sind das diese Blaublühenden? Meine blühen bereits ... aber solche "Perlen" wären mir sicher aufgefallen.

Die Einstellung hatte ich im Waldgarten auch und da auch praktiziert und hebe sie im Grunde noch - nur dort spielte es auch nicht DIE Rolle. Wenn man in einem Dorf wie bei uns wohnt mit der langen Straßenfront und jemand mehr als das halbe Dorf gehört, kommt es eben sehr drauf an, wie der Garten aussieht. ;-) Du hast es ja selbst irgendwann mal geschrieben .... als ich an die Offene Pforte dachte .... wenn der Garten zu wild ist, weckt er nicht so das Interesse - so sinngemäß - und bei uns ist mein Garten schon oft Stein des Anstoßes, obwohl ich versuche, alles in Schuss zu halten, aber auch bei 400 qm kommt man kaum nach, besonders zu bestimmten Zeiten.
Sonst würde ich den Giersch wohl auch ruhig wuchern lassen und ihn irgendwann, wenn eben wirklich Zeit dafür ist, mich daranmachen oder auch gar nicht. Wobei das ja ein "Geschenk" des Nachbarn war. ;-) Die haben an den Stellen nun alles voller Steine und er wächst dann fleißig zu uns rüber. Ansonsten wird hier mit Herbiziden gespritzt - alles was nicht "wie geleckt" aussieht .... an der Dorfstraße ;-)
Ja, es gibt immer was zu tun und das kann ich mir gut vorstellen, daß das anstrengend ist, erst die Fahrt nach BS und dann wieder retoure, dazwischen die Gartenarbeit ... das wäre mir, glaube ich, wenn ich noch einen Garten in einer anderen Stadt mit zu betreuen hätte, auch zu viel, abgesehen davon, daß ich so weit nicht mehr Auto fahre.

Ich wünsch' Dir in jedem Fall weniger Stress mit Eurer Firma und vor allem mehr Zeit für Dich, die braucht man, noch wichtiger als Garten & Co.

Liebe Grüße
Sara