Samstag, 30. Mai 2015

2 Fehlfarben am Wiesenrand



Es gibt Zeiten, da nehmen wir es mit dem weiß-blauen Farbkonzept 
nicht so genau. Denn im Moment blühen gleich am Wiesenrand vor 
dem Treppenhaus einige blau-violette Akeleien, und dann kommt 
lange Zeit nur grünes Gras und Hopfen. Erst am Gartentisch gibt es 
wieder mehr Farbe. Und zwar diese hellrosa und die etwas intensiver 
gefärbte Akelei am Gartensessel. Zusammen mit dem roten Rhodo-
dendron ist das besonders am frühen Morgen eine wunderschöne 
harmonische Farbkomposition im Grünen. Und bevor diese beiden 
Akeleien ihre Saat im Garten verteilen, werden sie geschnitten und 
kommen auf dem Südhof in eine Vase. Denn da sind alle Farben 
der Akeleien erlaubt …

Foto: S.Schneider


Wo ist der Wasserstand hin?



Auf den ersten Blick freute ich mich heute früh, dass aus einem 
kleinen Froschlöffel-Ableger im Laufe der Jahre ein stattlicher 
Blätterwald entstanden ist, der die Kante zum Feuchtbereich 
jetzt gut verdeckt. Doch beim zweiten Blick suchte ich Wasser. 
Ich kann mich nicht erinnern, dass der Wasserstand im Hochbecken 
zu dieser Jahreszeit früher schon einmal auf nur 10cm abgesunken 
war. Kein Wunder, dass die blauen Iris in diesem vorderen Hoch-
becken immer mehr kümmern: Ihnen ist es einfach zu trocken. 
Doch die Sumpfgladiole, die in der hinteren linken Ecke des 
Wasserbeckens noch im kleinen Kauftopf steht, hat den Winter 
gut überstanden und zeigt Blätter. Aber es wird jetzt wohl 
wirklich Zeit die beiden Wasserbeete aufzufüllen, denn sonst 
vertrocknet uns wahrscheinlich auch schon bald wieder 

Fotos: S.Schneider


Immer noch der falsche Ort?



So zerknabbert sieht die weiße Sumpfdotterblume im Feuchtgebiet 
vor der Dünenrose aus. Und ein wesentlich schwächeres Pflänzchen 
befindet sich noch links neben ihr. 

Mehrfach habe ich das Sand-Kiesgemisch um beide Pflänzchen 
rechtzeitig vom Fieberklee, der Wasserminze, dem grasigen
kleinen Schachtelhalm und unerwünschten Pflänzchen befreit. 
Aber mit keiner einzigen Blüte wurde es mir bisher gedankt ...

etwas mehr im Sonnenlicht. Aber auch dieser Bereich hinter 
der ersten Trittplatte am Teich ist im Frühjahr gut besonnt. 
entwickelt als die Gelbe. Eventuell kommt hier mal wieder 
das 'Alba'-Problem zum Vorschein. Denn schon oft musste 
ich feststellen, dass die weißblühenden Stauden einer Art 
wesentlich empfindlicher waren und sich leider nicht 
so lange in unserem Garten halten konnten.

Fotos: S.Schneider 


Omi Oswald ...



… immer noch extrem rosa.

Was ist mit Omi Oswald los? Bisher kannten wir diese zauberhafte 
zarten Apricot-Hauch an den Knospen bzw. im ersten Blütenstadium. 
Und nun präsentiert sich ihre erste Blüte in diesem Rosenjahr in 
ganz extremen Pink. Das sieht vor allem in der Blickachse vom Haus 
zusammen mit den gelben Sumpfschwertlilien für unseren Geschmack 
wirklich gruselig aus.

Nun frage ich mich, ob ich eventuell dieses intensive Rosa selbst 
verursacht habe. Denn in den letzten Wochen habe ich häufiger 
den Teich aufgefüllt, um am Steg in der Tiefwasserzone meine 
Gießkannen für die Kübelpflanzen zu füllen. Und dabei lief 
der Teich oftmals über, so dass die Überschwemmungszone nun 
viel mehr Feuchtigkeit als früher erhielt. Bei einigen unserer 
weißen Rosen kommt es bei hoher Luftfeuchtigkeit - vor allem 
im Herbst vor, dass sie plötzlich einen rosa Hauch zeigen. Und bei 
der eigentlich weißen Aspirin war es im Winter 2007 auch einmal 
extrem mit der Blütenverfärbung. Hat sich durch das häufigere 
Bewässern nun die Luftfeuchtigkeit verändert, oder war eventuell 
sogar die Bodenfeuchtigkeit dafür verantwortlich? Denn in den 
letzten Wochen war es sehr trocken, und der fast ständige 
vorhandene Wind vertrieb recht schnell die Regentropfen. Die 
Dünenrose neben ihr reagierte jedenfalls wenn nur mit einer 
üppigeren Blüte ...

Fotos: S.Schneider


Die Sumpfdotterblume verteilt Saat



Wie viele Kinder wohl aus diesen Saatkörnchen ...


In diesem Frühjahr konnte ich zwischen den Steinen 
in der Sumpfzone nur 5 kleine Kinder entdecken, die zu 
meiner Mutter in die Teichlandschaft umzogen. Wurden 
die anderen Sämlinge versehentlich mit Weidenröschen, 
Gras & Co herausgezupft? Oder waren Schnecken bzw.
 Raupen schneller und haben die Kinder verspeist? Denn 
immer vor sich hin und kamen in diesem Jahr leider 
gar nicht zur Blüte 

Fotos: S.Schneider


Sumpfschwertlilien im Grünen



Sie kämpfen sich zwischen Schilf & Co erstaunlich gut durch. 

Und in den letzten Jahren haben sich die gelben Sumpf-
schwertlilien viel gut ausgebreitet, da ich ihre Saatkapseln 
meist nicht rechtzeitig entfernt hatte. So sind reichlich 
Ableger zu Nachbarn ausgewandert, einige stehen schon 
länger für den Versand in Bereitschaft, und bei meiner 

Bei uns sollen sie zukünftig nicht mehr so üppig im Teich 
Erscheinung treten, da uns zu viel Gelb zu dieser Jahreszeit 
stört. Aber da wir sie in diesen trockenen Blumenkästen auf 
dem Rasen vor dem Wäldchen mit dem Garten übernommen 
hatten, gehören auch sie zu den Erinnerungspflanzen 

Fotos: S.Schneider


Segge im Teich



'Aus Schaden wird man klug …' 

Warum das im Herbst 2000 oder im Frühjahr 2001 bei 
der Bepflanzung der Teichanlage dann trotzdem so schief 
gegangen ist, kann ich nicht mehr nachvollziehen.

Hier mittendrin zwischen Wasserminze, Mädesüß und 
Sumpfschwertlilie sieht die Blüte der Segge zur Zeit 
schön aus. Nur hier sollte sie niemals auftauchen. Ihr 
ursprünglicher Standort befindet sich ca. 1,5m hinten 
rechts am Wegesrand. Doch inzwischen vagabundiert 
sie natürlich wie Schilf & Co durch den Teich. 

Eigentlich war das auch nicht anders zu erwarten. 
Denn nach den Erfahrungen mit einer anderen Segge 
im Wasser waren wir eigentlich vorgewarnt. Denn ich 
erinnere mich noch sehr gut daran, wie meiner Mutter 
und ich im Herbst 2000 auf der Betonfläche ziehend, 
zerrend und sogar sägend, die Wasserpflanzen aus 
dem ersten kleinen Teich von dem fiesen Geflecht 
dieser Segge mühsam befreit hatten.

Darum waren wir bei der wuchsfreudigen Segge 
auch so clever sie bei der neuen Teichanlage nur 
noch als Filterpflanze zusammen mit dem Schilf 

Da wir jedoch noch so viel Segge übrig hatten, und uns 
der Metallteich an der Betonfläche zu dem Zeitpunkt viel 
zu kahl erschien, hatten wir leider etwas Segge auch dort 
untergebracht. Und die nahm dann recht schnell 2/3 der 
Fläche des 2qm großen Teiches ein und trieb die Seerose 
vor sich her. Im Frühjahr 2010, als der Winter ohnehin
viele Schäden hinterlassen hatte, quälten wir uns dann 

Aber als es im Herbst 2000 und im Frühjahr 2001 um die 
Bepflanzung des neu angelegten Teiches ging, waren wir 
noch so blauäugig, dass uns die Gitterkörbe vor solchen 
Problemen schützen könnten. Nur, wie wir viel zu spät 
feststellten, hatten wir die Körbe zu dicht aneinander 
gesetzt, so dass sich die Wurzeln der Wasserpflanzen 
schon bald gut miteinander verbunden hatten. Wir hätten 
also einige Quadratmeter Wasserpflanzenkörbe am Stück
aus dem Wasser ziehen müssen, um diesen gravierenden 
Planungsfehler zu beheben. Und das hätte die Teichfolie 
sicherlich schon damals nicht überlebt 

Und so kann ich diese Segge im Teich nun nur noch an 
den Randbereichen zu den Trittplatten mühsam im Kies-
Sandgemisch freilegen und dann entfernen. Aber hier - 
in der ehemaligen Flachwasserzone, bin ich leider ebenso 

Fotos: S.Schneider


Morgensternsegge



Von diesen Sternchen habe ich mich im Frühjahr 2001, als 
es darum ging den neu angelegten Teich zu umpflanzen, 
wohl zu sehr verzaubern lassen. Dabei hätten eigentlich 
bei dem Begriff Segge die Alarmglocken läuten müssen. 
Doch mindestens 10 Jahre verhielt sie sich in der Über-
schwemmungszone am Teich eigentlich recht zahm und 
blieb am zugewiesenen Platz. Doch in den letzten Jahren 
ist auch bei ihr ein gewisser Ausbreitungsdrang festzustellen. 
Und in dem mit Dünenrosen-Ausläufern durchsetzten Lehm-
Sand-Kies-Gemisch wird es zukünftig spannend ob ich ihr 
Wurzelgeflecht herausbekomme oder irgendwann resigniere 
und diese Sternchen dann lieber nur für die Vase schneide …


Fotos: S.Schneider


eine Rosenblüte im Weg


Sie hat sich in diesem Jahr ziemlich lange geziert, …

aber heute hat sich Fair Bianca dazu entschlossen …

ihre erste Knospe zu öffnen.

Und während sich alle weiteren Knospen inzwischen 
hoch oben in der Himalaya-Zeder befinden, hängt 
diese Blüte nun ganz malerisch mitten im Weg ...

Fotos: S.Schneider


das Ehrenpreis wirft ab



Noch sind in den Blütenkerzen des herrlich blauen Ehrenpreis 
einige Knospen in der Spitze vorhanden. Aber im unteren Teil 
hat der Wind der letzten Tage die Blütenblätter schon verweht.

Schade, dass sich von unserer Ehrenpreis-Sammlung 
der Anfangsjahre nur dieser ausladende Bodendecker 
in eine Betonfuge retten konnte …

Fotos: S.Schneider


Ein fast versteckter Strauch



An die gerollten Blätter von Mme Hardy komme ich 
nun leider nicht mehr heran. Sie steht so von Grün 
umgeben, dass jeder Schritt in die Fläche Spuren 
hinterlassen würde …

Ob ich die Blattrollwespe noch erwische, wenn ich 
die befallenen Blätter erst nach der Blüte entferne? 
die Blattröhre erst im Juli/August verlassen.

Fotos: S.Schneider


So groß kann er nicht bleiben ...



In diesem Jahr ist der Holunder auf der schattigen Südseite 
herrlich üppig und voller Blüten. Eigentlich war der Strauch 
vor 19 Jahren nur als vorübergehendes Füllmaterial geplant. 
Doch da er sich viele Jahre kaum entwickelte, durfte er im 
Beet bleiben. Und seit einigen Jahren entfernen wir häufiger 
die neueren Triebe am Strauch. Im letzten Jahr hatten wir 
ihn jedoch nicht nach der Blüte eingekürzt. Und jetzt nimmt 
er ca. 4m in der Höhe und fast 3m in der Breite ein. So 
bleibt kaum noch Platz für die Zierhimbeere, den Hibiskus 
und den japanischen Schneeball. Daher dürfen sich die 
Fluginsekten noch gerne an den Blüten laben. Aber für 
die Vögel werden sich hier nur wenige Beeren entwickeln 
können. Denn sonst wächst auch er uns bald zu weit 
über den Kopf …

Foto: S.Schneider


Nachtrag Sonntag 7. Juni 2015:
Inzwischen sind die ersten Dolden an diesem Holunder im 
halbschattigen Südbeet bereits verblüht. Aber von unseren 
insgesamt 7 Holunderbüschen tragen noch 5 weitere Sträucher 
reichlich Blütenteller. 

Und da unsere riesige Scheinakazie zwar überreich blüht
dabei zeitweilig an heißen Tagen sogar über 30m weit duftet, 
und trotzdem kaum summende oder brummende Insekten 
anlocken kann, könnten wohl ruhig einige der Holunderblüten 
geerntet werden ... 

Denn dieses Holunderblüten-Sirup-Rezept auf dem Blog 
'LiSas Seifen und mehr …' klingt verlockend.


weiße Blütenrispen



Richtung Süden sind die Blüten der Scheinakazie 
schon entfaltet. Doch bis der ganze Baum in voller 
Blüte steht, dauert es wohl noch einige Tage ...

Foto: S. Schneider


Und nochmals die Spiere ...



Noch einige Tage wird uns der Pracht-Spierstrauch
Blüte erfreuen. Aber so ein Lichtblick zwischen 
den reinweißen Blütendolden und zarten Blättchen 
kommt nur recht selten vor.

Foto: S.Schneider


hinten in der Ecke



Dichter komme ich in diesem Jahr wohl nicht mehr 
an die blühende Heckenkirsche heran. Denn der Weg 
ein verschlungener Pfad. 

Also muss die Fernsicht von der Betonfläche über 
die Ligusterhecke bis in die letzte Ecke in diesem Jahr 
reichen. Und vielleicht komme ich dann zumindest 
mal etwas näher …

Fotos: S.Schneider


Mutterkraut unter Limelight



Plötzlich war es da - das Mutterkraut im Kübel 
mag es sich inzwischen noch aufhalten. Aber 
hier dauert es nun wohl nur noch einige Tage, 
bis es unter der Hortensie blüht


Fotos: S.Schneider


ganz unscheinbar



Scheinbar belanglos und doch schön. Die Scheinhasel 
hat trotz des trocken Wetters im Halbschatten noch 
gesunde frisch-grüne Blätter. Und ebenso kraftvoll sehen 

Demnächst beginnen hier die pfirsichblättrigen Glockenblumen 
am Liegestuhl. Und Alba Meidiland hat einen gut mit Knospen 
besetzten Trieb vom Hochbeet über die Scheinhasel geworfen.

Fotos: S.Schneider


Ein kleiner Schnitz Sonnenlicht



Kaum war der Garten etwas vom Regen erfrischt, erschien 
schon wieder die Sonne und erhellte die oberen Triebe 
der Hedi Grimm. Aber für das Gründach kam der Regen 
wahrscheinlich schon zu spät. Denn die wieder sehr üppige 
Schnittlauchwiese sieht von unten betrachtet inzwischen 
schon ziemlich vertrocknet aus …

Foto: S.Schneider 


Hellebori zwischen Weg und Teich



Während in den besonnteren Flächen des Gartens schon kurz 
nach dem Regenschauer die Tropfen verschwanden, blieben 
sie im hinteren Teil noch etwas länger erhalten. Aber wie viel 
Feuchtigkeit nun tatsächlich bis an die Wurzeln der Hellebori 
gekommen ist, ist fraglich. Auf jeden Fall kommen die beiden 
Hellebori argutifolius zur Zeit erstaunlich gut mit dem sonnig-
trockenen Platz zwischen Betonplattenweg und Teich zurecht.
Dort sie haben in den letzten Wochen sogar recht kräftige 
neue Triebe entwickelt.

Während die Helleborus caucasicus im Vordergrund 
extrem unter der Trockenheit leidet. Und ebenso 
ergeht es der etwas schattiger stehenden Helleborus 
multifidus, die ohne zusätzliche Wassergaben wohl 
schon vertrocknet wäre …

Fotos: S.Schneider


Freitag, 29. Mai 2015

Dünenrose am Morgen



Kurz vor 10 Uhr morgens nochmals der Blick von der Betonfläche 
zur Dünenrose am Steg. Inzwischen sind es nur noch wenige Blüten, 
die von den Insekten besucht werden können. Einige wenige hat 
der Erdbeerblütenstecher vereinnahmt. Aber im Vergleich zu den 
Mengen der Vorjahre hat sich das konsequente Absammeln der 
gefallenen Knospen wirklich gelohnt. Und auch solche Mutationen 
konnte ich nach den ersten Blüten nicht mehr entdecken. Für die 
Dünenrose war es zumindest eine erfolgreiche Blütezeit. Das lag 
aber auch sicherlich daran, dass ich zum Gießen meiner Kübel-
pflanzen den Teich auffüllte und das Wasser zum füllen der Gieß-
kannen am Steg entnahm. Denn so gelangte auch häufiger Wasser 
in die Überschwemmungszone hinter den Teich. Sonst würden 
dieser Bereich zwischen Steg und dem verwachsenen Weg zum 
Hochwald jetzt sicherlich auch nicht mehr so grün aussehen …


Fotos: S.Schneider


Rosa brunonii über Donna's Rambler


So war das aber eigentlich nicht geplant:

Nachdem im Dezember 2011 die beiden Grenzfichten 
auf der Südseite gefällt werden mussten, war der Taxus 
im Wäldchen so licht, dass die Vögel seitdem dort nicht 
mehr brüten können. Also hatten wir nach dem not-
wendigen Formschnitt auch nichts dagegen, dass die 
sehr wuchsfreudige Rosa brunonii nun nicht nur die Hasel
 an der Südseite eroberte, sondern sich auch von der Hasel 
einen Rosenbogen zum Taxus schlug.

Und während wir seit 2007 nun immer noch darauf warten, 
dass Donna's Rambler den Taxus erklimmt und uns endlich 
mal fotogene Blüten vorführt, ist R. brunonii in den letzten 
1 oder 2 Jahren ca. 3m quer über den Taxus gewachsen und 
zeigt Knospenansätze … 

In den nächsten Jahren wird es nun also immer komplizierter 
den Taxus in Form zu halten. Aber in absehbarer Zeit haben 
die Vögel dann wahrscheinlich wieder einen geschützteren 
Brutplatz. Und wann sich Donna's Rambler dann mal am Taxus 
etabliert, das steht noch in den Sternen. Aber wahrscheinlich 
müssen wir diesen angeblich pflegeleichten & wuchsfreudigen 
Rambler demnächst vor Rosa brunonii schützen.

Fotos: S.Schneider


Und er blüht doch noch



Dieser inzwischen sehr versteckt stehende Holunder lebt nun 
schon seit über 20 Jahren im Garten. Er hat seinen Ursprung 
mitten im Hochwald und orientiert sich zwischen der Hasel
einem Taxus und der mächtigen Kiefer gen Osten. Ob er schon 
damals in den End 60ern oder Anfang der 70er mit angepflanzt 
wurde oder sich dort irgendwann ausgesamt hatte, entzieht sich 
meiner Kenntnis. Doch seitdem ich den Garten nun kaum noch
 'unter Wasser setze' musste ich schon häufiger befürchten, dass 
auch er irgendwann vertrocknet. Denn oftmals kam er in den 
letzten Jahren im Frühjahr zwar noch zur Blüte, aber seine 
Fruchtansätze vertrockneten, bevor sie ausgereift waren. Und 
im letzten Jahr starben zudem viele seiner ausladenden Äste ab. 
Doch bei genauerer Betrachtung sind auch in diesem Jahr wieder 
Blüten zwischen den verschiedenen Gehölzen zu erkennen.


Und selbst der extrem trocken stehende Holunder 
an der Nordgrenze, der durch unsere Kiefer und 
die Fichten auf dem Nachbargrundstück kaum Regen 
erhält, konnte sich nochmals aufraffen. Aber es ist 
fraglich, wie lange die beiden Holunder an diesen 
schattigen und sehr trocken Standorten auf Dauer
noch durchhalten können …

Fotos: S.Schneider