Montag, 10. August 2015

wilde Waldrebe in vertrocknender Hasel



Während die wie wild wuchernde Waldrebe in der Sauerkirsche 
hinter der Teichmauer den Baum mitten im Sommer nochmals 
zum Blühen bringt, fängt sie in der Hasel hinter dem Hochwald 
erst allmählich anAber wahrscheinlich ist auch hier das extrem 
trockene Wetter dafür verantwortlich. 

Denn die irgendwann vor 2007 gepflanzte Clematis vitalba auf 
hinter der Garage. So profitiert sie häufiger mal vom Starkregen, 
wenn das Fass überläuft. Und durch die bessere Wasserversorgung 
haben ihre Ranken jetzt 8m und mehr erreicht. Zunächst begab 
sie sich jedoch im Laufe eines Jahres über die Garage Richtung 
Osten zum Hauseingang. Doch dort leben nun nur noch ein paar 
kleine Sämlingskinder von ihr. Aber die Mutterpflanze hat ihre 
verholzten Triebe inzwischen auf dem Garagendach verteilt, sie 
erklimmen das Dach und streben im Sauerkirschbaum zur Sonne.

ist wesentlich dunkler und durch die immergrünen Gehölze auch 
sehr trocken. So kam sie dort erst vor einigen Jahren ganz zaghaft 

Und wie schwer es in diesem Jahr die Pflanzen, Sträucher 
und Bäume im bzw. am Hochwald haben, zeigt sich ganz 
deutlich an der Hasel. Immer mehr Blätter fallen bereits 
jetzt zu Boden. Und viele von ihnen sind an den Rändern 
vertrocknet, während sie in der Mitte noch grün sind ...

Ob die kahlen herabhängenden Ranken der gemeinen Waldrebe 
im unteren Bereich nun Folgen der Frühjahrs-Trockenheit sind, 
oder einfach im Winter abstarben, kann ich nicht beurteilen. 
Aber dieser Anblick vor dem panaschierten Ilex unter der Hasel 
in 3 bis 4m Höhe ist mir nun auch mal zu wild und unordentlich. 
Sicherlich wäre es besser gewesen die unteren Waldrebentriebe 
im zeitigen Frühjahr zu kürzen. Doch zur Zeit würde die darunter 
befindliche Bepflanzung aus Weidenröschen & Co wahrscheinlich 
noch zu sehr unter dem Rückschnitt leiden …

Fotos: S.Schneider


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