Sonntag, 9. August 2015

weißes Duo



Eine Kombination, die nur noch in der Kübellandschaft 
möglich ist: Weiße Waldaster und Schneefelberich

Lang, lang ist es her, dass auch in den Wildwuchsbeeten 
einmal Astern lebten. Denn als beliebte Schneckenspeise 
erscheinen sie - wie fast alle Spätsommer-Stauden, viel 
zu spät in unserem sehr dicht bewachsen Garten. Und so 
verschwand auch die Waldaster irgendwann aus dem Beet. 

Doch einige Jahre später wanderte ein riesiger Topf mit 
einer üppigen weißen Waldaster aus der Waldeinsamkeit 
bei uns ein. Und dieser Topf bringt nun bald wieder 
unzählige weiße Sternchen in das grüne Schattenland.

Allerdings entstand das Blütenduo mit dem Schneefelberich 
eher zufällig. Denn immer wenn ich das wuchernde Kraut 
am Lenzrosenweg wieder in seine Schranken weise, kommen 
einige Ausläufer in den Topf. Und dieses Blühwunder wartet 
hier nun noch ein paar Tage auf seine Reise in einen 
anderen herrlich verwilderen Garten ...

Und im Vergleich zu dem Schneefelberich im Beet kommt 
die getopfte und häufiger bewässerte Schattenpflanze mit 
diesem schwierigen Sommer wesentlich besser zurecht. 

Foto: S.Schneider


Kommentare:

Lykka Gard hat gesagt…

Eine hübsche Kombination die weiße Waldaster und der Schneefelberich.
Ich habe auch schon über Topfbepflanzung für die "schlechten" Ecken nachgedacht. Wollte ich ja eigentlich nicht.
Der Vorgarten (hier am Bogensee) hat mit seinen Bedingungen eben das sagen und nicht ich mit meinem Willen.
LG lykka

SchneiderHein hat gesagt…

@ Lykka
Wenn die Wasserversorgung stimmt und auch die Zeit und Kraft zum Gießen da ist, dann sind Kübelpflanzen im Beet eine schöne Möglichkeit auch Schattenecken im Garten zum Blühen zu bringen bzw. zu gestalten.
Ich habe zwar reichlich Fotos vom Garten meiner Mutter gemacht, aber ich komme dort einfach nicht zum Posten. Bei ihr stehen alte Fuchsienkübel, Schönmalven und Hortensien in Kübeln im Beet. Und je nach Wetterlage kommen die dann erst im November/Dezember wieder unter das schützende Glasdach. Ebenso wandern 2 Taglien in Töpfen vom heißen Südhof während der Blüte ins Beet. Der Montbretientopf war in den letzten Wochen ein Highlight. Und ihre Limelight verdeckt zur Zeit den etwas kahlen Bereich der Rosen Ghislane de Feligonde und Charity. Wolfgangs Idee Kübelpflanzen in Beete zu integrieren und bei Bedarf umzustellen ist besonders für zeitweilige Blühlücken sinnvoll.
Bei uns sind es eher winterharte Pflanzen, die ich bei Bedarf umdekoriere. und ob meine Idee mit den Schaumflocken als Winterschutz zwischen Übertopf und Pflanzcontainer reicht, muss sich erst zeigen ...

Lykka Gard hat gesagt…

Aber das hört sich gut an, Schaumflocken dazwischen. Funktioniert für kleine Fröste bestimmt.
Wir haben einfach keine gute Möglichkeit zur Überwinterung empfindlicher Pflanzen. Weder Bogensee noch Stettiner Haff.
Also ja ich muss meine Erfahrungen echt erst noch sammeln. Es scheint mir eine gute Lösung mit den Töpfen ins Beet, dort wo sonst nix blühen will.
LG lykka