Sonntag, 9. August 2015

Katzenminze ...


In den dicken dunkelgrauen Fotoalben aus den ersten Gartenjahren 
gibt es ein Foto, wo Nachbarskater Oskar sich im Sommer unter 
dem Efeu-Apfelbaum ganz lang in einer üppigen Katzenminze 
ausstreckt und genüsslich an der Staude knabbert. Und auch 
wenn Oskar 'seine Minze' häufiger mal hart ran nahm, so waren 
doch wohl nur die gefräßigen Schnecken daran Schuld, dass 
die Katzenminze irgendwann aus unserem Garten verschwand.

Auch unseren grauen Damen haben wir im Laufe der Jahre schon 
Aber sobald die Staude mal eine Verschnaufpause brauchte und
 irgendwo in ein sonniges Beet kam, fielen schon bald die Schnecken 
über sie her. Seitdem haben wir es nun aufgegeben sie ins Land 
zu pflanzen. Aber vor einiger Zeit bekamen unsere grauen Damen 
an die Grasbar gestellt.

Doch bevor sie richtig verblühen konnte, begaben sich dann 
nachts die Nacktschnecken aus der Wiese zu ihr auf den Weg. 
Und bald darauf litten immer mehr Blätter unter heftigem 
Mehltau-Befall. Als Katzensnack half in ihrem Fall leider nur 
noch ein radikaler Rückschnitt. Und seitdem verbringt sie 
den heißen Sommer nun auch noch auf 'dem Wartebänkchen

Inzwischen hat sie sich recht gut erholt und blüht sogar 
wieder vereinzelt. Aber obwohl ich sie teilweise nochmals 
zurückschneiden musste, zeigt sie immer wieder etwas 
Mehltau-Befall an den frischen Trieben. Für die Topfkultur 
ist sie wohl leider vollkommen ungeeignet. 

Wahrscheinlich werde ich es im Herbst mal auf den sonnig 
heißen Südhof mit ihr versuchen. Vielleicht kommt sie mit 
dem Standort dann etwas besser zurecht. Allerdings wird sie 
 dann sicherlich auch von den Katzen aus der Nachbarschaft 
belagert. Denn unsere kleine Maus war vor einigen Wochen 
auch mal abends ganz lange in einem anderen Vorgarten 
fremdschlecken 

Foto: S.Schneider


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