Donnerstag, 6. August 2015

Feinstrahl im Topf



Manchmal gestaltet der Zufall die schönsten Gartenszenen.

Wie zum Beispiel die herabgefallenen Blütenblätter 
und ersten Samen vom Feinstrahl im Spinnennetz ...

Dieser üppige Topf mit Erigeron annuus wäre vor einigen Wochen 
um ein Haar bei meiner Mutter im Kompostloch gelandet. Denn 
die weiße Hortensie, die in dem Topf beheimatet war, ist leider 
vor einiger Zeit eingegangen. Doch im letzten Sommer hatte sich 
dort irgendwann das 'Streublümchen' vom Hof eingesamt und sich 
darin bereits gut entwickelt. Aber bei meiner Mutter wird diese 
vermehrungsfreudige Staude aus gutem Grund immer noch als 
'Streublümchen' bezeichnet. Denn auch wenn sie den ganzen 
Sommer über blühen, so versamen sie sich auch besonders gern 
bisweilen bei meiner Mutter zum 'Unkraut'. Also wurde auch 
diese Staude mal wieder zur Wanderpflanze.

Und nun bin ich doch froh, dass die morsche Holzleiter 
noch nicht zum Aurikeltheather im braunschweiger Garten 
umfunktioniert wurde. Denn schnell fand sich der alte 
Holztopf vom Pinus pinea, und Feinstrahl war einigermaßen 
schneckensicher aufgestellt.

Und da hier die Staudenstütze fehlt, wird sie 
nun plötzlich zur Rankpflanze 

Fotos: S.Schneider


Kommentare:

Kath rin hat gesagt…

Sehr schöne Bilder! Es sieht so aus, als hättest Du alles genauso arrangiert.

lg kathrin

SchneiderHein hat gesagt…

@ Kathrin
Und dabei hatte ich die Leiter wirklich nur im Frühjahr zum Abtransport bereitgestellt, Feinstrahl und die Vexiernelken sicherheitshalber vor den Schnecken höher gestellt und die Lenzrosen zum besseren Gießen umgestellt. Und plötzlich ist alles so richtig malerisch zusammengewachsen ;-)