Samstag, 25. Juli 2015

Ach rüttel mich, ach schüttel mich ...


… meine Früchte sind schon lange reif:

Die ersten liegen schon auf dem Hochbecken am Teich.

An einer Frucht nascht ein Admiral.

Und bei diesen Sauerkirschen bin ich gespannt, 
was nach dem Sturmtief Zeljko dann morgen 
noch am Baum hängt …

Leider hatten es in diesem Jahr die Amseln sehr schwer 
ihre Kinder flügge zu bekommen. Oftmals konnten wir 
oder neue Nester entstanden, doch Amselkinder habe ich 
bisher nur 1 oder 2 im Garten gesehen. Normalerweise 
gab es zur Erntezeit der Sauerkirschen immer reichlich 
Drosselkinder, die mit den Früchten gefüttert wurden. 
Aber in diesem Jahr ist eben vieles doch etwas anders. 
Nur für uns hängen die süßen Früchte - wie schon seit 
vielen Jahren, einfach zu hoch.

Fotos: SchneiderHein


Kommentare:

Elke Schwarzer hat gesagt…

Das Fehlen der Amselkinder dieses Jahr ist mir auch aufgefallen.
Ob es an den trockenen Zeiten im Mai und Juni lag? Es war bei der Dürre bestimmt schwer, an Würmer heranzukommen.
VG
Elke

SchneiderHein hat gesagt…

@ Elke
Bei uns waren die Amseln wohl zu unvorsichtig: 1x habe ich den Elsterangriff im Taxus am Steg beobachten können. Da hatten sie auch schon imletzten jahr das 2. Nest geleert. Ein Nest in der Korkenzieherweide wurde wohl von einem Eichhörnchen geplündert, denn da konnte ich bebachten, wie die Amsel das Eichhörnchen verfolgte. Ist ähnlich unvernünftig, denn die Eichhörnchen habe die Weide auf ihrem direkten Wanderweg. 2 Amselmämnnchen wurden im zeitigen Frühjahr wahrscheinlich von einem Mäusebussard gerissen.
Unsere Amseln haben eigentlich den Bogen raus, dass sie bei extremer Trockenheit dann Posthornschnecken & Köcherfliegenlarven aus dem Teich fischen. Allerdings Molche sind wohl in unserem Teichdickicht inzwischen schwer zu finden. Fischfutter gibt es bei uns seit 2010 nicht mehr im Teich - da waren alle Fische nach dem Pumpenausfall im Winter tot. Katzenfutter gibt es seit dem Sommer 2011 ja auch nicht mehr wegen der Igel/Zecken. Davon profitiereten auch die Amselkinder. Und die Vogelfütterung stellte ich Mitte Juni ein, als ich die ersten Meisenkinder sah. Sonst hätte Nachbarskater Cäsar wohl wie im letzten Jahr jeden Tag wieder einen Meisenbraten im Wäldchen serviert bekommen …
Ich vermute bei uns kamen in diesem Jahr einfach diverse ungünstige Umstände bei den Amseln zusammen.
Die Meisen kamen wohl ganz gut durch. Und ein Spechtkind haben wir auch.