Freitag, 24. Juli 2015

6 + 2 = Zeit für mein 'Lieblingsthema'



Ich hatte mich also nicht geirrt, als ich an dem Stachelgesellen 
im Schneefelberich-Feld graue Punkte im Sonnenlicht blitzen sah.

Ansonsten war der kleine Kerl aber putzmunter. Denn bis ich 
Herrn Hein davon informierte, damit er sich mit den beiden 
Zeckenhaken & Brillbewaffnete, und ich sicherheitshalber 
mit Gummistiefeln & dicken Handschuhen ausgestattet war, 
hatte der Igel schon 5m zurückgelegt. Ich stellte ihn jedoch 
vor dem Hochwald-Kompost auf dem Grenzweg. Und ganz fix 
hatte ich eine fast geschlossene Stachelkugel zwischen den 
schützenden Rosenhandschuhen.

5 der fast schon prall gefüllten Zeckenweibchen ließen sich recht 
problemlos zwischen den Stacheln entfernen. Nur die grau glänzenden 
Körper, die ich schon aus der Ferne im Beet an seinem Kopf und an 
einem Ohr entdeckt hatte, an die ließ er uns nicht heran. Einmal 
konnte ich den 'Igelverschluß' kurz 'knacken', so dass noch eine 
6. Zecke im Deckel unseres Chlorreiniger-Glases landete. Aber 
dann war Schluss. 

Also holten wir das Feuchtfutter-Schälchen unserer grauen Damen 
und legten ihn in den Schatten. Aber das Stachelding musste sich 
nun zunächst die Maus ganz vorsichtig anschauen.

Glücklicherweise hatte dieser Igel wohl keine Flöhe, denn sonst 
wären sie mir beim Entfernen der Zecken sicherlich schon munter 
entgegen gesprungen …

Für eine kleine Maus war der Igel jedenfalls schnell uninteressant. 
Den Mäuschen unter dem Steg zu lauschen, ist da schon eher ein 
Unterhaltungsprogramm für unsere abenteuerlustige Graukatze.

Nun lag der Igel im Schatten und rührte sich nicht. Und ich hatte 
das Problem, dass ich noch vor 12 Uhr zum Tierarzt wollte, da  
Allegra dringend ihren Tabletten-Nachschub benötigte. Also 
entschieden wir uns, den Igel in eine Klappbox zu setzen, um 
ihm etwas später die restlichen 2 Zecken vom Kopf vielleicht 
doch noch zu entfernen. Und eventuell könnte mir unser Tierarzt 
ja sogar einen Trick verraten, wie man einen Igel 'knackt'. Doch 
dann entschieden wir, da die Sprechstunde ohnehin fast beendet 
war, einfach nachzufragen ob wir den Igel mal kurz zur Zecken-
entfernung mitbringen könnten. Also Klappbox samt Stachelkugel 
geschnappt, und bald darauf befand sich das wehrhafte Etwas 
auf dem Untersuchungstisch. Einen Trick gibt es wohl leider nicht, 
aber eine Zecke am Rücken und eine weitere vom Kopf blieben 
zumindest beim Tierarzt. Und dazu der Tipp möglichst schnell 
und beherzt zupacken, damit er sich nicht einrollen kann. Denn 
sonst braucht es viel Geduld bis er irgendwann sein Näschen 
wieder vorsichtig aus der Kugel steckt 

Mit mindestens noch einer Zecke am Ohr habe ich ihn dann 
bald darauf wieder an der Stelle im Garten ausgesetzt, wo 
ich ihn aufgegriffen hatte. Das angebotene Futter blieb 
unangetastet, aber der Igel war bald darauf verschwunden. 

So aufregend hatte er sich seine Tagwanderung sicherlich 
nicht vorgestellt. Denn wahrscheinlich war er vollkommen 
erschöpft auf dem Weg zu seinem Nachtquartier im Hochwald. 
Zur Zeit sind die Igel nämlich auch wieder ziemlich tagaktiv, 
da sich die Angebetete wieder eine ganze Nacht lang ziert 

Und nach dieser Zeckenmenge stellen wir uns nun mal wieder 
die Frage, ob diese 8 Zecken nach der extremen Hitze lieber 
das feuchte Wetter der letzten Tage abgewartet haben, um 
sich einen Wirt zu suchen. Oder ist inzwischen fast immer 
ideales Zeckenwetter? Denn im Garten meiner Mutter hatte 
es vor ein paar Tagen gegen 17 Uhr bei 30°C im Schatten ein 
Zeckenweibchen binnen weniger Minuten geschafft meinen 
Oberschenkel zu erreichen - als ich nur mal schnell einen 
Pflanzkübel am Beetrand umstellen wollte. Und auch schon 
früher konnten wir an heißen Sommertagen in unserem Garten 
mehrmals beobachten wie die Zeckenweibchen ganz fix 
aus den schattigen Beeten zu den ca. 1m entfernt stehenden 
Gartensesseln auf die vollsonnige Betonfläche krabbelten.

Sicherlich haben wir in den Sommern bis 2011 durch die Igel-
fütterung am Wiesenrand mehr Igel in den Garten - und vor allem 
in die Wiese gelockt, so dass es kein Wunder ist, dass wir dort 
im Sommer 2011 ein Zeckennest an einem Grasbüschel hatten. 
Aber die Vorstellung, dass diese 8 entfernten Zeckenweibchen 
im schlimmsten Fall jeweils bis zu 3.000 Eier in unserem Garten 
gelegt hätten, lässt uns jetzt doch über eine kontrolliertere 
Igelfütterung nachdenken. Natürlich besteht dann immer noch 
die Gefahr, dass sich die Zecken irgendwo auf den Wanderwegen 
der Igel in den Beeten oder auf den gemulchten Trampelpfaden 
fallen lassen. Aber vielleicht könnten wir auf Dauer am Futter-
platz auch so manche Zecke von den Igeln entfernen, und damit 
einige Zeckennester im Garten verhindern. Denn diese winzig 
kleinen Zeckengelege lassen sich wirklich nicht leicht entdecken 
und vor allem nur sehr schwer und meist erst nach mehrmaliger 
Behandlung entfernen. Und danach ist der behandelte Teil des 
Gartens lange Zeit kahl und bis auf Schnecken und Zecken dann
auch ziemlich tot. Nur ist es fraglich, ob wir nach so einer 
Zeckenentfernungs-Prozedur die Igel dann nochmals zu sehen 
bekommen. Denn diesen Igel-Kandidaten aus dem Sommer 2013 
mit 3 Zecken, haben wir danach nicht mehr gesehen 

Fotos: SchneiderHein


Kommentare:

Elke Schwarzer hat gesagt…

Hallo Silke,
das hast du gut gemacht! Ich überlege immer, ob ich denen nicht auch was in die Stacheln tropfen kann, wie man es bei Katzen auch macht? Aber ob die das vertragen? Zur Zeit ist ja Igelbalz und da finde ich öfter ein Pärchen mitten in den Beeten.
VG
Elke

SchneiderHein hat gesagt…

@ Elke
Vor einigen Jahren hatten unser Tierarzt und ich noch herzhaft darüber gelacht, als wir überlegten, ob man die Gartenigel mit Frontline behandeln und dann anschließend mit Farbe markieren sollte. Ich habe mich nach der Idee leider nicht weiter um das Thema gekümmert. Und als wir das Zeckennest am Wiesenrand hatten, hätte ich unseren Garten danach am Liebsten igelsicher gemacht, und sie im Wald ausgesetzt …
Aber es wäre wirklich mal interessant, ob Pro Igel oder andere Igelstationen etwas empfehlen können, was Igel vor Zecken schützt - und möglichst, wie bei den Zeckenrollen, idealerweise auch eine abtötende Wirkung hat. Schließlich gibt es ja auch Mittel gegen Flöhe, die bei Igeln angewendet werden.

Allerdings der Tipp mit dem Schwarzkümmelöl zum Schutz vor Zecken zum Einreiben oder oral angewendet, ist wohl nur bei Menschen und Hunden hilfreich. Für Katzen soll das Öl ins Futter gemischt zu Gesundheitsschäden führen.
Von daher ist es wahrscheinlich auch bei Igeln nicht ganz so einfach eine Behandlungsmethde zu finden.

Sara Mary von Buelsdorf hat gesagt…

Puhh, da schüttelts mich!
Wir hatten im jetzigen Garten ja zum Glück noch keine Zecken. Und auch aus der Nachbarschaft hörte ich noch nichts dergleichen.
Und Igel hat es hier auch nicht allzuviel. Von Frühling bis Herbst füttern wir die Vögel nicht, und ich bin sowieso froh, daß sich das Wildtierproblem aufgrund unserer hartnäckigen Arbeit inzwischen gelöst hat. - Wenn der Garten später einmal ein wenig dichter würde, darüber mag ich jetzt noch nicht nachdenken. Allerdings werde ich ein Auge darauf haben, daß er nicht zuuu dicht wird. Denn das war am Waldgarten letztendlich irgendwann auch bedrückend, die Bäume immer höher und alles so dicht, so daß kaum Licht ins Haus gelangte. ;-)
Die Idee der Igelbehandlung und -markierung ist sicherlich nicht schlecht!

Liebe Grüße
Sara

Anette Ulbricht hat gesagt…

Hallo Silke,
schon seit Jahren tust du mir von Herzen leid, wenn du von eurer Zeckenplage berichtest.

In der letzten Woche fand ich unter den Büschen am Tag zwei kapitale Igel in trauter Zweisamkeit. Weil ich sie nicht weiter stören wollte, fand keine Zeckenkontrolle statt.
Da ich aber noch nie eine Zecke an mir oder sonst wo gefunden habe, denke ich, dass wir noch zeckenfrei sind.
Ich höre manchmal von anderen Gartenbesitzern, dass sie sich Zecken mit gekauftem Rindenmulch in den Garten geholt haben. Aber das Zeug kommt mir sowieso nicht auf die Beete.
Herzliche Grüße,
Anette

Meriseimorion Mosaike hat gesagt…

Liebe Silke,
oh je, das arme Kerlchen. Aber dankbar wird er wohl nicht für diese Zeckenbereinigung sein.
Es tut mir so Leid, dass ihr immer noch so ein großes Zeckenproblem habt.
Doch wesentlich besser ist es hier auch nicht.
Nach meiner Borreliose im letzten Jahr suche ich mich jetzt jeden Abend gründlich ab. Doch meist entdecke ich sie schon während ich im Garten bin. Ich habe nicht den Eindruck, dass die Hitze sie irgendwie stört. Eigentlich sind sie durchgehend seit dem Frühling hier anzufinden.
Ich wünsche dir ein schönes Wochenende ohne weitere Zeckenfunde.
Liebe Grüße
Kerstin

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Ich drück' Dir die Daumen, dass das so bleibt!
Aber zur Sicherheit würde ich auch mal bei Hunde-, Katzen- & Kaninchenbesitzern in der näheren Umgebung nachfragen, denn an den Haustieren stellt man die drohende Gefahr wohl am ehesten fest …

Inzwischen ist es wohl vollkommen egal ob die Vögel nur im Winter gefüttert werden. Da ich bei 0°C eine Nymphe auf dem Weg in unserem Wäldchen am Schuh entdeckte, gibt es auch zur Zeit der Winterfütterung genug Tage wo auch Zecken an Vögeln auf die Reise gehen. Besonders die Wandervögel könnten da tückisch sein. Aber wenn es bei einer Zecke bleibt, die im Garten abspringt, gibt es ja Hoffnung, dass sie nicht unbedingt in Deinem Garten einen Partner findet. Denn eigentlich beginnt das Problem ja mit einem Zeckennest im Garten oder in der Nachbarschaft.

Ich habe ja schon mehrfach darauf hingewiesen, dass es kaum etwas ausmacht ist, ob ein Garten dicht bewachsen oder fast kahl ist. Zecken aller Stadien finden irgendwo einen Platz zum Überleben - unter einer Staude, einem Grasbüschel, im Bodendecker oder unter einem Holzstückchen. Und notfalls bewegen sie sich aktiv in einen Bereich, wo es für sie versprechender ist auf einen Wirt zu warten.
Aber ich bin mir inzwischen ziemlich sicher, dass sie sich sogar ganz bewusst an Stellen im Garten vom Wirt fallen lassen, wo es für sie gute Chancen gibt nach der Umwandlung ins nächste Stadium wieder möglichst schnell einen Wirt zu finden = typische Wanderwege von Mensch & Tier.

Auf jeden Fall würde ich sicherheitshalber die Igel im Auge behalten. Vor allem im Herbst und im frühen Frühjahr. Das war wohl unser größter Fehler, dass wir damals den Igeln nicht die Zecken entfernt hatten und somit bei uns - und sicherlich in den Nachbargärten, so manches unentdeckte Nest entstanden ist ...

SchneiderHein hat gesagt…

@ Anette
Ich vermute, da müssten Dir eine ganze Reihe von Gartenbesitzern leid tun. Denn wenn ich mir die Zugriffszahlen zu den Zeckenthemen auf unserem Blog ansehe, dann haben nicht nur wir das Problem. Einer unserer Posts zu dem Thema hat vor einigen Tagen die 15.000er-Marke geknackt. Und nach der Blogstatistik haben unsere beliebtesten Posts alle mit dem Zeckenthema zu tun. Also gibt es wohl eine Reihe Garten- & Haustierbesitzer, die das Problem kennen. Denn es vergeht kaum ein Tag, wo nicht jemand durch Google mit der Abfrage 'Zeckennest finden' oder 'Zeckennest bekämpfen' bei uns auf dem Blog landet.
Nur ist es immer noch so ein großes Tabu-Thema, dass fast alle schweigen, anstatt offen darüber zu reden und sich über die Erfahrungen bzw. Beobachtungen auszutauschen. Und vieles, was in den Medien zu dem Thema geschrieben wird, kann ich für unseren Garten so nicht bestätigen. Darum bin ich auch sehr gespannt auf die Ergebnisse der jetzt gerade stattfindenden Studie über Zecken im Garten im Raum Stuttgart.

Bei uns wird zur Zeit auch wieder Tag und Nacht 'geschnüffelt'. Und ich hatte es ja schon bei @ Elke geschrieben, dass ich die Igel am Liebsten in den nahegelegen Wald verfrachten würde. Aber da 'der Wald inzwischen immer mehr an die Siedlung rückt' und wir in den letzten Jahren daher immer mehr Wildtiere im Garten beobachten, gibt es da draußen wohl kaum noch Lebensraum für sie …

Wenn ich das früher gewusst hätte, dass man sich durch billigen Rindenmulch auch Zeckennester, Nymphen etc. in den Garten einschleppen kann, hätte ich sicherlich auch eine andere Alternative zum mulchen der neu angelegten Beetflächen verwendet. Aber 1996 hatte ich noch gar nichts von einer möglichen Zeckengefahr gehört.
Das erste krabbelnde Zeckenweibchen sah ich in BS an unserem Kater. Und wie ich schon mehrfach schrieb, hatte ich im Sommer 2004 unter unserem Gartentisch meine nackten Füße wohl wirklich neben oder gar in einem Zeckennest. Aber das begriff ich erst Jahre später. Vielleicht hätte ich es dank Internet da schon herausfinden können, aber damals hatten wir noch keinen Internetzugang. Und so waren es nur winzig-kleine durchsichtige Krabbeltiere die da meine Beine besuchten …
Doch wahrscheinlich hatten wir uns die Vorstadien oder sogar die Zecken mit dem billigen Baumarkt-Rindenmulch eingeschleppt. Denn im Frühjahr beim Rosenschnitt hatte ich recht häufig sehr aktive Zecken an den Händen. Im Herbst zuvor hatte ich unsere Rosen nämlich gern mit Rindenmulch angehäufelt …
Allerdings kann ich mich daran erinnern, dass unser erster Kater in den 70ern mal einen Holzbock hatte, den meine Großmutter mit den Fingernägeln entfernte. Also gab es auch damals schon Zecken im Garten meiner Kindheit. Und eines meiner ersten eigenen Fotos in den 70ern war ein Igel an einem Futterschälchen. Von daher ist es wohl nur eine Frage der Zeit wann und wie schnell sich Zecken ausbreiten. Und das Thema Vogelfütterung, Eichhörnchen und andere Wildtiere beschleunigen das Problem sicherlich auch wenn Männlein und Weiblein aufeinandertreffen.
Übrigens sollen auch Frösche zu den Zeckenwirten zählen, somit sind auch Teichbesitzer gefährdet ...

SchneiderHein hat gesagt…

@ Kerstin
Ja, ich befürchte auch, dass wir den kleinen Kerl wohl nicht mehr so schnell sehen werden. Und leider wird es in unserer Nachbarschaft wohl auch kaum jemanden geben, der es als sinnvoll erachtet ihm die weiteren Zecken zu entfernen. Dabei wäre gerade das wohl eine hilfreiche Maßnahme das Problem zumindest etwas einzudämmen …

Also ganz ehrlich, im Vergleich zum letzten Jahr, als ich am Wiesenrand im Frühjahr weit über 100 Weibchen, Männchen und Nymphen von den Wiesenhalmen, trocken Stauden oder Blättern der Zwiebelblumen absammeln konnte, habe ich dort in diesem Jahr kaum welche entdecken können. Und auch bei Maus & Allegra hielt sich das Problem auch fast ohne Frontline-Schutz bisher in Grenzen. Allerdings nach diesem Igel sollten sie wohl besser mal wieder eine Dosis Spot-on bekommen. Nur sind wir dann ja auch wieder durch die im Fell angeschleppten Nymphen & Zecken mehr gefährdet …

Ob wir nun wirklich weniger ecken haben, da bin ich mir nicht sicher. Denn vielleicht hat sich der Zeckentreffpunkt auch nur etwas nach hinten verlagert - an den Vogelfuttertisch, da es dort im Frühjahr mehr Wirte als am Wiesenrand gab. Allerdings hätte ich dann morgens beim Auffüllen der Futterschalen auch mehr Zecken finden müssen. Inzwischen bin ich davon überzeugt, dass das Hallersche Organ Zeckenmännchen & Weibchen dazu veranlasst auf Wanderschaft zu gehen, um sich an bestimmten Plätzen zu versammeln, um so gemeinsam einen Wirt zu erwischen. Schließlich kann eine Zecke laut Werner Johansson 5 bis 8m pro Stunde wandern. Und ich fand es erstaunlich, dass im letzten Jahr am Wiesenrand ja wohl immer wieder Zecken nachrückten, obwohl ich fast jeden Tag welche absammeln konnte.
Kennst Du dieses Video? Ich habe eilweise zwar andere Beobachtungen gemacht, aber spannend finde ich es trotzdem: http://www.aveo.tv/de/archiv/110607-interview-der-woche-zecken/

Na, dann willkommen im Club ;-( Wenn ich mich nur abends absuchen würde, dann hätte ich so manches Tierchen zu spät entdeckt. Zum Glück entdecke ich die meisten Krabbler auch schon auf den Händen, Gummistiefeln etc. Und da ich wohl wirklich ein guter Zeckenlockstoff bin, freue ich mich über jedes Tierchen, dass dann im Glas mit Chlorreiniger landet.
Ich bin noch nicht zu dem Post gekommen, aber seit einigen Tagen gehe ich kaum noch ohne einen kleinen Tesa-Abroller in den Garten. Denn schon oft sind mir die Nymphen und Männchen beim Absammeln heruntergefallen. Mit einem Stück Tesafilm lassen die sich ganz prima einfach aufkleben ohne das man sie berühren muss. Ich hatte lange nach einem kleinen handlichen Teil für die Tasche gesucht und habe ihn nun bei Tesa gefunden - heißt eco & clear, der ist wirklich praktisch für Gartenarbeiten ;-))

Seitdem mir im Garten meiner Mutter bei 30°C im Schatten eine Zecke begegnete und die andere im Frühjahr bei 0°C habe ich da auch gar keine Illusionen mehr. Bei uns ist also fast immer Zeckenzeit ...

Sara Mary © Mein Waldgarten (© Herz und Leben) hat gesagt…

Danke, ja das hoffe ich auch.
Wenn ich mir allerdings die Tipps von Zeckenrollen ansehe (die kürzlich auch an mich herantragen, daher komme ich da jetzt drauf)

https://zeckenrollen.de/zecken-bekaempfen/tipps-gegen-zecken-im-garten/

sind die doch der Ansicht, daß man zumindest die Zeckengefahr eindämmen kann durch entsprechende Gartengestaltung. Aber klar, Bodendecker, darauf wollte ich auch nicht verzichten, mal nur so als Beispiel ;-)

Komisch ist nur, daß die für diese Holzschnitzel plädieren ;-) - Kies würde ich mir ja noch gefallen lassen ...

Sicherlich werden die, die Hunde halten, auch mal die eine oder andere Zecke an ihrem Tier haben, da sie ja weit in die Feldmark und auch in den Wald gehen. Ob die sich dann im Garten niederlassen und halten können, ist dann eine andere Frage. Das scheint von Region zu Region recht unterschiedlich. Wir haben z.B. einige Dörfer weiter einen Wald, der zeckenverseucht ist, aber nur dort! Andere Wälder in der Umgebung sind da nicht in der Form betroffen. Da fragt man sich, was ist da anders?!

Igel habe ich bei uns gar nicht mehr gesehen, weil ich so spät bzw. früh hier kaum mehr in den Garten gehe, denn das ist in unserer Gegend nicht so angenehm! - Die hatte nur unsere WildviewCam mal aufgezeichnet, und anfangs lief mir mal einer persönlich über den Weg. Doch der war nicht befallen, den hatte ich ja in der Hand.

Mir würden eher noch Mäuse nahe beim Haus Sorge bereiten. Ein Loch hatten wir da mal in Nähe der Hauswand. Da habe ich reichlich Wasser eingelassen, seither ist da nichts mehr.

Liebe Grüße und noch einen schönen zecken-unbelasteten Sonntag
- hier hat es sich ziemlich abgekühlt durch das gestrige Unwetter -
Sara

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Die Tipps zur Gartengestaltung auf der HP der Zeckenrollen kenne ich schon lange. Und manche sind auch wirklich hilfreich für die Gartengestaltung - vor allem bei der Neuanlage von Gärten oder der Umgestaltung.
Daher meiden wir ja auch spätestens ab April oder früher den Platz vor der Teichmauer. Um dort sitzen zu können, müssten sonst alle Fugen - auch unter der Bank, sauber ausgekratzt und das Efeu von der Mauer entfernt sein.
Das mit dem Mulch hatte ich damals auch angemerkt, als ich per mail mit dem Team in Kontakt stand, aber es gibt eben ganz unterschiedliche Meinungen und Erfahrungen zu dem Thema. Das Video, was ich @ Kerstin erwähnt habe, beinhaltet auch so manche Details, wo ich teilweise andere Erfahrungen sammeln konnte. Aber ansonsten ist das schon spannend, was Herr Johansson da alles in Experimenten herausgefunden hat. Hier ist noch ein interessantes Interview dazu:
http://www.jagderleben.de/zecken-waschgang
und:
http://www.waldliebhaber.de/wald-und-gesundheit/70-eine-zeckenlarve-kommt-selten-allein-im-gespraech-mit-dem-zeckenforscher-werner-johansson?showall=1&limitstart=

Und wenn ein Hund oder eine Katze sich ein Weibchen irgendwo in der Umgebung einfängt, das Männchen auch noch rechtzeitig den Wirt erwischt und das vollgesogene Weibchen dann nicht rechtzeitig vom Tierhalter entdeckt und entfernt wird, dann gibt es plötzlich ein Zeckennest im Garten. Und seit unserer eierlegenden Zecke im Filmröhrchen auf dem Küchentisch finde ich ein Zeckennest im Haus oder zwischen Schottersteinen am Haus bzw. mitten im Kiesweg durchaus vorstellbar. Denn wie ich vor einigen Jahren mal im www las, überzieht die Zecke die Eier mit einer Schutzschicht, die sie vor dem Austrocknen schützt. Nur brauchen die durchsichtigen Larven dann wohl schneller einen Wirt, als die Tierchen, deren Eier in der feuchten Wiese gelegt wurden ...

Renate Waas hat gesagt…

Hallo Silke,
ich finde es sehr bewunderswert, wie liebevoll Du Dich um Eure Igel kümmerst!

Wir haben in der Stadt zum Glück fast keine Zecken. Der Igel wohnt hinten unter den Zweigen bei der stacheligen Rose. Da ist er sicher - hoffentlich auch seine baldige Familie.
Viele Grüße von Renate

SchneiderHein hat gesagt…

@ Renate
Ich gebe zu, es ist purer Selbstschutz, der sich da jetzt Bahnen bricht. Denn wenn nur ein Bruchteil dieser 8 möglichen Zeckennester sich zu Larven und Nymphen entwickeln könnte, dann wird es in Zukunft noch unangenehmer durch den Garten zu gehen. Und darin zu arbeiten ist dann eigentlich wirklich nur noch unter 5°C einigermaßen unbeschwert möglich. Schon in den letzten Jahren habe ich meine Hauptarbeitszeit im Garten in die Wintermonate verlagert. Und abends nach Einbruch der Dämmerung halten wir uns schon lange nicht mehr im Garten auf. Denn im Sommer 2011 - während meiner Antibiotika-'Kur' und nach der Bekämpfung des Zeckennestes am Wiesenrand, konnte ich mehrmals beobachten, wie gegen Abend so manche Nymphe von der Betonfläche an meinen Beinen hochkrabbelte …

Igel sind ja bekanntermaßen ziemlich agile Zeckenschleudern, die sich durch diverse Gärten bewegen und dort Zecken sammeln und verteilen. Wir überlegen nun ernsthaft sie wieder zu füttern, um möglichst viele Zecken an ihnen entfernen zu können. Nur ob sie dann nicht irgendwann einen großen Bogen um uns machen? Daher wäre es wirklich ideal wenn man sie behandeln und als Waffen gegen Zecken einsetzen könnte. So, wie Elke von 'Günstig gärtnern' es nun auch überlegt.

Übrigens hatten wir auch mal 2 Mütter mit jeweils 4 Kindern im Untergrund des Hochwaldes. Aber damals waren mir an ihnen auch noch keine Zecken aufgefallen. Das Problem kam erst schleichend und von uns damals noch vollkommen unbemerkt ....

Anonym hat gesagt…

Oh je... Das ist wirklich lieb von euch, dass ihr den Igel von den Zecken befreit habt. Dennoch scheint mir, bei Eurem Befall ist es nur ein Tropfen auf den heißen Stein :-(

Wir hatten ja großen Erfolg mit den Zeckenrollen - in diesem Jahr haben wir nach einer großflächigen Handtuchkontrolle 0 Zecken gefunden. Auch an uns war bisher noch keine gekrabbelt. Dennoch machen wir weiter - Zeckenrollen, sehr kurz gemähtes Gras und sehr viele Splittflächen und die befestigten Wege haben sich auch bewährt. Das Rindenmulchproblem haben wir nicht, denn wir verwenden frisch gehäckseltes Material, welches nicht abgepackt ist oder war. Neu ist ein Weidezaun an der Waldgrenze - hält zumindest das größere Getier fern. Auch die Vogelfütterung haben wir im Winter sehr stark eingeschränkt und Vogeltränken gibt es auch nicht mehr. Wir sind also nicht mehr so lieb zu den Tieren - eigentlich schlimm, aber was tut man nicht alles zum Selbstschutz ?!

Hier nimmt auch der Befall von Schulhöfen und Kindergärten zu. Zuletzt hatte ein Kind nach dem Waldtag 11 Zecken (!!!!!!). Aufklärung fehlt meiner Meinung nach - vor allem bei Eltern und Erziehern bzw. Lehrern. Wenn ich die Mütter frage, ob sie die Zecke nach der Entfernung eingeschickt haben um sie testen zu lassen, schauen sie mich nur fragend an bzw. antworten mir, dass sie dann schon arm wären !!! Hier könnte ich Romane schreiben... Auch auf FSME-Impfungen, welche ja die Ärzte so propagieren, ist überhaupt kein Verlass - vor allem bei stetiger Zunahme von Borrelien und Neoehrlichiose. Ich finde, dass es viel mehr Menschen wie dich geben muss, die aus dem Alltag und dem Leben mit Zecken informieren und nicht nur "hübsche und verharmlosende" Artikelchen verfassen.

Ich wünsch euch noch einen schönen Sonntag und halte die Daumen, dass es durch diese entfernten Biester ein paar Bedrohungen weniger bei euch gibt !!!!

Liebe Grüße,
Christine

Edith Wenning hat gesagt…

Diese prall vollgesaugten Zecken auf dem Teller zu sehen, ist schon eklig. Mein Garten ist an einigen Stellen und vor allem rund um den Efeubaum dschungelartig, so daß ich mich da durchzwängen muß. Und immer wieder wundere ich mich, daß ich nicht von Zecken (ich klopfe auf Holz) befallen werde. Seit ich von Spaziergängen auf Waldwegen mit Zecken am Bein nach Hause kam, halte ich mich so gut es geht und so leid es mir auch tut, möglichst von Wäldern fern. Es war eine gute Tat, den Igel von diesen Schmarotzern zu befreien. Liebe Grüße Edith

SchneiderHein hat gesagt…

@ Christine
Ach, ist das schön mal von einem Erfolgserlebnis zu hören. Das tut richtig gut ;-))
Also kann es vielleicht wirklich auf Dauer helfen bestimmte Maßnahmen konsequent durchzuhalten wie Zeckenrollen auslegen, Absammeln der Tierchen von den Wegesrändern und die Igel im Idealfall wesentlich häufiger mit in das Programm einzubeziehen. Besser wäre es natürlich wenn die Nachbarn auch alle ein Auge darauf hätten was in ihrem Garten im Untergrund stattfindet und sich die Igel anschauen ...
Ich habe nur mal ganz im Anfang versucht zu flaggen, aber da habe ich auch mit getragenen T-Shirts kaum Tierchen gefunden. Nur damals die getragenen Socken am Besenstiel führten bei dem Zeckennest am Wiesenrand auch im Umkreis von ca. 1,5m zum schnellen Erfolg. Aber vielleicht hat sich meine Chenmie nun auch so verändert, dass ich es vielleicht auch mal auf den mit eigenem Mulchmaterial abgestreuten Wirtschaftswegen versuchen sollte. Gekauften Rindenmulch verwenden wir übriges schon lange nicht mehr. Wir haben schon seit Jahren genug geshreddertes Eigenmaterial zum Abdecken.
Aber bei uns werden wir zum Beispiel die Eichhörnchen kaum aus dem Garten verbannen können, denn unser Nachbar hat einen herrlichen großen Wallnußbaum.
Und auch wenn unser Teich nur noch 'eine grüne Hölle' ist, so konnte ich gestern 10 Libellenhüllen an den Krebsscherenblättern zählen und sah dabei eine gerade geschlüpfte Libelle. Das Biotop mögen wir noch nicht zuschütten, obwohl wir uns der Gefahr schon länger bewusst sind. Aber im Moment habe ich mir am Teichrand zum Glück nur sehr selten Zecken eingefangen. Das war schon mal mehr.
Im Idealfall hatte ich im letzten Frühjahr durch meine fast täglichen Inspektionen am Wiesenrand durch das Absammeln doch so manches neue Nest verhindert ...

Doch es ist schade, dass Du mir mal wieder bestätigst, wie viel Aufklärungsbedarf und Austausch über dieses unangenehme Thema eigentlich nötig wäre …

SchneiderHein hat gesagt…

@ Edith
Die 'Gute Tat' war zunächst mal purer Eigennutz bzw. kommt sowohl unseren Katzen als auch der Nachbarschaft zu Gute ...
Bei meiner Mutter hatte ich vor einigen Tagen einen Igel gesehen, an dem mir bei der Betrachtung aus geringer Entfernung keine Zecken auffielen. Dafür hatte ich dann aber wenig später bei ihr im Garten eine Nymphe auf dem Schuh und ein paar Tage später an einem heißen Sommertag ein wirklich fix krabbelndes Zeckenweibchen am Oberschenkel. Dabei stand ich nur am Beetrand auf einem gepflasterten Weg ...

Bei uns geht es im Moment. Aber wahrscheinlich hat dieser Igel und der tagelang 'umschnüffelte' Partner die sich nun mal fast alle eingefangen - und wir bleiben im Moment dafür fast verschont ;-(

Ich habe übrigens schon oft festgestellt, dass in den ganz dicht bewachsenen Ecken mir wesentlich seltener Zecken begegnen als an den Stauden unserer Gartenwege. Und ganz extrem war es im letzten Jahr gleich am Wiesenrand an der Betonfläche vor dem Haus. Meiner Meinung nach wandern sie dort hin, wo es sich lohnt auf Wirte zu warten - so zum Beispiel an beliebten Igel-Wanderwegen oder dort wo Katzen tagtäglich ihre Reviere abschreiten. Und sowohl bei Igeln als auch bei Katzen beobachte ich häufiger, dass sie lieber schmale gemulchte Pfade und nicht das undurchdringliche Dickicht bevorzugen. Im Gebüsch/ Unterholz ist es meines Erachtens nur gefährlich, wenn es dort so dicht und geschützt ist, dass dort im Sommer gern ein Igel schläft - z.B unter einem Buchsbaum, Taxus, am schattig stehenden Komposthaufen etc. ...

kleine-creative-Welt hat gesagt…

Liebe Silke,
nun auf die Zecken und Flöhe kann ich verzichten - aber ich
freue mich immer, wenn ein Igel sich in unserem Garten wohl fühlt-
zwei Igelhäuser von meinem Mann gebaut warten auf den Einzug der kleinen Stacheltiere -
vor einigen Jahren hatten wir eine ganze Familie im Garten - abends hab ich sie immer
mit Nassfutter von Logan gefüttert - es war so herrlich, wenn sie im Gänsemarsch
ankamen und es sich schmecken ließen -

liebe Grüße - Ruth

Anonym hat gesagt…

Was die Eichhörnchen angeht - ich habe ja vor 2 Jahren mal eine Tele-Serie gemacht an dem Futterhaus. Hier sieht man an einer Backe vom Eichhörnchen eine vollgesogene Zecke hängen !!! Krass, oder ? Dass auch Frösche Überträger sein können höre ich zum ersten Mal - interessant und sicher nicht abwegig, dass Zecken sich immer neue Wirte "erschließen". Wir gehen ja ohne Repellent schon gar nicht mehr raus und ich versuche vor allem Müttern das Risiko der Borreliose zu vermitteln. Diese Erkrankung und vor allem die Spätfolgen sind den Wenigsten bekannt. Manchmal habe ich das Gefühl, dass sich keiner selbst informiert und wenn dann sind es nur diese alljährlichen, immer gleichen "Achtung Zecken"-Artikel, welche man in den Tageszeitungen findet. Auch in den Gartenzeitschriften, Büchern und Foren wird dieses Thema geradezu gemieden habe ich das Gefühl. Fatal meiner Meinung nach, denn gerade mit der Gestaltung und der Pflanzenauswahl (es gibt ja inzwischen auch die Gewissheit, dass Zecken auf bestimmte Pflanzen gehen und manche sogar regelrecht meiden) kann man schon viel machen in einem Garten. Übrigens riechen die Zecken den Hormonhaushalt und wenn man mal eine fest sitzen hatte, dann ist man wie markiert für alle Zecken der Zukunft !

Was bei Eurem Garten sicherlich ein Nachteil ist, ist der Schatten und das feuchte Klima. Pralle Sonne meiden die Zecken nach wie vor und das macht ihnen zum Glück das Leben noch ein bisschen schwer.

Ich wünsch dir weiterhin einen erfolgreichen Kampf gegen die kleinen Biester !!! GGLG, Christine

petrajanssen ♥ goldenfairycottage hat gesagt…

Liebe Silke -

Ich find's rührend, wie sehr Du Dich gekümmert hast. Ganz wunderbar!

Als vor einigen Wochen die große Hitze in NRW war sind viele Igel völlig erschöpft in den Gärten 'gestrandet'. Es war sehr traurig! ... zudem behandeln viele Tierärzte einfach falsch und glänzen mit einer Zeckenscheu. Hmmm, ich wünschte da würde mehr Aufklärung stattfinden!

Alles Liebe,
Petra

SchneiderHein hat gesagt…

@ Ruth
Bei uns sind auch wieder seit einigen Tagen 'kleine Igel in Arbeit' und ich sehe dem nun immer mehr mit gemischten Gefühlen entgegen. Aber Elkes Frage nach Spot-On Produkten ist wirklich nicht verkehrt. Die Kosten und der Aufwand dafür sind wahrscheinlich harmlos im Vergleich zu dem aufwand den wir zukünftig für den eigenen Zeckenschutz und die Behandlung neuer Zeckennester aufwenden müssen. Leider hatte ich vergessen unseren Tierarzt zu befragen. Aber ich habe mal die Frage an eine Bloggerin gestellt, die kleine Igel großzieht …

Ich kann Dir nur raten die Tierchen gut im Auge zu behalten. Obwohl Larven & Nymphen zwischen den Igelstacheln ja genausowenig wie im Katzenfell zu entdecken sind.

SchneiderHein hat gesagt…

@ Christine
Der Hormonhaushalt spielt ganz bestimmt eine Rolle. Das habe ich auch schon oftmals festgestellt. Es gibt Tage an denen sie sofort die Fühler zu mir ausstrecken, wenn ich noch recht weit entfernt bin. Und an anderen Tagen ist es weniger auffällig. Auch ein geschwächtes Immunsystem ist sicherlich ein guter Lockstoff. Daher verzichte ich an solchen Tagen mit Husten oder Triefnase möglichst auf Gartenarbeiten. In diesem Jahr habe ich bisher nur 2x ein bereits überlagertes Repellent an den Gummistiefeln verwendet. Nach dem Motto jede entdeckte und vernichtete Zecke ist eine Gefahr weniger ...
Und, was auch sehr interessant ist, wenn Du ein Weibchen am Körper findest, kannst Du meist auch den passenden Partner an Dir entdecken. Die haben nämlich durch das Hallersche Organ ein perfektes Partner-Informationssystem. Das fiel mir zunächst bei unseren Katzen auf. Und seitdem ich darauf achte, sitzen Männlein & Weiblein im Garten auch oftmals recht dicht auf Halmen oder Stauden nebeneinander.
Ob ich nun seit meiner Wanderröte noch verlockender bin, kann ich nicht beurteilen. Denn erst im Sommer 2011 war unser Zeckenaufkommen für uns ja wesentlich auffälliger, da ich mich ab dem Zeitpunkt auch mehr mit dem Thema beschäftigt habe.

Die Quelle, wo ich das mit den Fröschen gelesen habe, finde ich leider nicht mehr. Ich war sowieso erstaunt, was plötzlich im www an wirklich hilfreichen Informationen zu dem Thema irgendwann gelöscht wurde.
Nur die Zeckennester, die dann am Ende gar keine waren, die halten sich hartnäckig im www ;-)
Besonders tragisch finde ich die überarbeitete Seite von Zecke.de. Denn die Animation über die verschiedenen Stadien der Zecke war eigentlich eine wichtige Grundlage, um den Feind besser einschätzen zu können. Aber die und viele andere interessante Informationen sind da ja nun verschwunden. Wohl, weil sie ihren Impfstoff verkaufen wollen …
Auch Zeckenwetter.de rentierte sich wohl nicht. Oder aber es wird lieber verschwiegen, dass Zecken das Wetter eigentlich vollkommen egal ist. Notfalls verlagern sie ihre Aktivität in die Abendstunden.
Wir hatten nämlich trotz der Trockenheit im April (17W, 4M und 4N), im Mai (6W, 3M und 3N) und Juni (2W, 5M und 16N) an uns, in den Beeten, an den Plüschtieren und anderen Accessoires beim Fotoshooting im Garten, an Gartengeräten und an unseren Katzen bzw. im Bett. Erstaunlich war, dass ich kaum an feucht-warmen Tagen Zecken oder Nymphen sah. Meist fand ich sie nun bei strahlendem Sonnenschein sogar im Sonnenflitz.
Und die sehr aktive Zecke im Garten meiner Mutter vor einigen Tagen bei 30°C im Schatten (ich hatte zufällig auf das Thermometer unserer Nachbarin auf ihrer Nordseite geschaut) musste sich zuvor wohl auch im trocken Beet an den Stauden aufgehalten haben. Die Nymphe, die ich einige Wochen zuvor auf meinem Schuh im Garten meiner Mutter entdeckte, wartete im besonnten Rosenbeet auf mich. Von daher vermute ich inzwischen, dass der Feuchtigkeitsbedarf von Zecken so minimal ist, dass auch ein vollsonniger Blumenkübel ihnen als Warteplatz vollkommen reicht. Freunde von uns hatten ja schon vor Jahren dieses Horrorerlebnis, dass die Zecken in den Blumenkübeln auf der Terrasse warteten …

Das mit den Pflanzen erachte ich leider auch als Wunschdenken, denn z.B auf der Knoblauchsrauke hatte ich schon häufiger Zecken abgesammelt. Oder welche Pflanzen meinst Du - sind das eventuell alles Sonnenanbeter? Da wären Standort im Garten und die Umgebung mal spannend. Wenn die nämlich nicht sonderlich Säugetierfreundlich ist, könnte das eventuell eher der Grund sein …
Wir sind jetzt immer mehr der Meinung, dass sich Zecken überall da einnisten bzw. Ritzen zum überleben finden können, wo sich Wirte aufhalten. Denn eine Nymphe hatte ich mir vor einigen Wochen entweder am 'Gehölzrand' - dem vollsonnigen und fast immer ausgtrockenten Haussockel abgeholt (dort sind manchmal auch Mäuse unterwegs) oder an der Hecke zum Fußweg, die in den letzten Wochen fast immer brütend heiß war, wo aber Hunde Gassi geführt werden ...

SchneiderHein hat gesagt…

@ Petra
unserem Tierarzt habe ich ja fast keine andere Wahl gelassen ;-) Aber ich hatte auf Hetschies-Igelblog auch schon gelesen, dass viele Igel in den letzten Wochen Probleme hatten ihren Durst zu stillen. Das Problem gibt es bei uns weniger, hier in den Gärten gibt es reichlich Teiche. Wohl auch ein Grund für das Zeckenproblem, denn Teiche sind Wasserstelle für zahlreiche Gartentiere und damit ein idealer Aufenthaltsort für Zecken …

Wie ich hier schon zu anderen Kommentaren schrieb, ist es eher Selbstschutz, der idealerweise auch den igeln nützt. Obwohl es inzwischen ja wohl auch endlich Studien zum Thema Igel und Borreliose gibt. Wenn ich mich richtig erinnere können Igel auch an Borreliose erkranken und dann wird das Thema Igel im Garten noch spannender ..

Kathinka hat gesagt…

Diese vollgesogenen Zecken sehen schon ziemlich ekelig aus! ich bin ganz froh, daß wir hier bisher kein Zeckenproblem haben. Ich kann nur hoffen, daß es so bleibt. Igel habe ich hier allerdings auch schon lange nicht mehr gesehen. Fallen die Zecken nicht von alleine ab, wenn sie 'voll' sind? Ich habe kein Haustier und kenne mich da leider gar nicht aus.
LG Kathinka

SchneiderHein hat gesagt…

@ Kathinka
Genau, wenn die Zecken richtig schön prall sind, dann lassen sie sich an einem günstigen Ort fallen, wo sie hoffen, dass der Nachwuchs gleich einen guten Startpunkt hat ...
Ich habe das vor einigen Jahren mal zufällig beobachtet, als ein Igel am Nachmittag vor unserem Treppenhaus langmarschierte und plötzlich so ein graues Etwas von ihm absprang und sich auf den Weg zu unseren Schottersteinen neben der Gartentür begab.
Noch extremer war allerdings der Tag, als unsere Katze eine fiese Augenentzündung hatte, sie deswegen keinen Spot-on-Schutz mehr hatte, unsere Nähe mied, da wir ihr Auge mehrmals am Tag behandeln mussten und so eine dicke Zecke im grauen Fell unentdeckt blieb. Da ich die nicht allein entfernen konnte, sperrte ich die Maus ein und plötzlich war die Zecke weg. Zum Glück fand ich sie bald darauf zufällig zwischen Betthaupt und Kopfkissen, da unsere kranke Katze dort einige Zeit gesessen hatte.
Nachdem wir nun schon 2x erlebt haben, wie eine vollgesogene Zecke in einem luftdichten Filmröhrchen Eier legte, zweifele ich wirklich an, dass Zecken wirklich so viel Schatten und Feuchtigkeit zum Überleben brauchen.
Aber wer auch zukünftig keine Zecken im Garten haben will, sollte wohl besser keine Vögel füttern, keinen Teich besitzen und möglichst auch einen vollsonnigen pflanzenarmen säugetierunfreundlichen Kies- oder Betongarten haben ;-(

SchneiderHein hat gesagt…

@ Christine & andere Leser
Ich bin gerade mal wieder auf Zeckenjagd im www und habe nun endlich wieder einen anderen Beitrag gefunden, dessen Inhalt auf Zecke.de inzwischen leider verschwunden ist. Damit bestätigt sich nämlich leider wirklich, dass mit Borrelien infizierte Zecken laut einer schweizer Studie wesentlich besser Hitzeperioden überstehen können als nicht infizierte Tiere:
http://www.esccap.de/news/gefaehrliche_zecken_trotzen_kaelte_und_hitze/

Und hier gibt es noch einen Text, in dem die Gefahr im Jahr 2009 zwar angegeblich nur 1% betrug, aber immerhin hat das Robert-Koch-Institut also damals tatsächlich auch schon in Zecken-Larven Borrelien feststellen können:
http://www.parasitenfrei.de/de/aktuelles/topthema/archiv/september-oktober-2009/

Anonym hat gesagt…

Ah, das ist interessant. Na ja, ich will ja keine Panik verbreiten, aber es können nicht nur Zecken Borreliose übertragen... Was ja leider auch ein Ammenmärchen ist: bei jeder Infektion bildet sich ein roter Ring um die Bißstelle... das ist ja nur bei etwas über 20% der Fall. Außerdem können Borrelien - wenn überhaupt - nur nach 3 Wochen über das Blut nachgewiesen werden. Aber dann ist es schon zu spät für eine erfolgreiche Behandlung, denn dann wandern sie ja auch durch Zellwände und sind damit über das Blut nicht mehr nachweisbar. Den "perfekten" Momentan für eine Blutabnahme und den Nachweis zu erwischen ist also eine Nadel im Heuhaufen. Übrigens sind nachweislich Mäuse die Hauptüberträger von Borreliose und FSME (http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/infektionskrankheiten/zecken/article/890843/borreliose-fsme-zecken-finden-jedem-garten.html)und die Zahl der Borreliose-Fälle nimmt extrem zu (http://www1.wdr.de/studio/duesseldorf/themadestages/borreliose-vormarsch100.html. Der prominenteste Fall derzeit: Avril Lavigne

Mit den Pflanzen meinte ich vor allem Farn, Efeu und andere Bodendecker. Auch Moos ist übrigens eine gute Behausung für Zecken. Was sie überhaupt nicht mögen sind ja Chrysanthemen und auf Kräutern hab ich sie auch noch nicht gesehen. Storchschnabel wird auch gemocht, Schlehen, bestimmte Gräser usw. Aber ob das mit den Gerüchen zu tun hat ?! Keine Ahnung - bei der Chrysantheme sicherlich. Die meisten Repellents und Spot on-Mittel enthalten ja einen Extrakt aus dieser Pflanze. Ich glaube eher, dass der Fuß der Pflanze im Schatten liegen muss. Hier hat die Zecke ja dann ihre ideale Temperatur um zu überleben, zu ruhen, sich zu vermehren und was auch sonst noch dazugehört.

Ich denke, dass es gut wäre, wenn man ein anderes Bewusstsein bei den Menschen für die Problematik Zecken erreicht. Wieso machen Kindergärten und Schulen bitte im Juni/Juli Waldtage ??? Dann können wir uns ja alle gleich auf einem Silbertablett präsentieren oder uns eine mit Borrelien infizierte Spritze abholen. Ich kann es einfach nicht verstehen, dass sich Menschen mit Verantwortung für andere Menschen überhaupt nicht informieren und alle bewusst in Gefahr bringen. Am besten finde ich es ja dann noch, wenn die Kinder dann Farn und Moos mit in die Einrichtungen nehmen und sich alle wundern warum die Zecken dann über die Tische krabbeln...

Was die verschwundenen Berichte angeht - kenne ich und das ist im Zeitalter von Google und "Alles ist in Stein gemeißelt" doch seltsam.

Wir könne nur hoffen, dass es entweder irgendwann ein wirksames Mittel gegen Borrelien gibt oder einen neuen und guten Fressfeind!

Liebe Grüße,
Christine

SchneiderHein hat gesagt…

@ Christine
Also Kräuter kann ich nicht beurteilen, da mir Lavendel & Co schon vor Jahren von den Schnecken weggefressen wurden. Selbst an wunderschön ausgetrieben Knoblauchzehen im Topf haben sie sich vor einigen Tagen vergriffen und sie gefällt.
Jedenfalls haben Knoblauchsrauke & Bärlauch keine abschreckende Wirkung auf Zecken. Denn die berühren wir häufiger beim Ernten und somit ist der Zeckenlockstoff an der Pflanze und das ist wohl wichtiger …
Ach ja Moos ;-) Da hatte ich in der Osterdeko schon vor Jahren eine 'nette' Begegnung in der Kleiderkammer. Seitdem bin ich mit Dekomaterial aus dem Garten auch vorsichtiger. Und darum ist ja die Story mit der Zecke im Weihnachtsbaum nicht mehr so abwägig. Zumal ich ja genug Erfahrungen sammeln konnte, dass in einem nur leicht beheizten und gut gelüfteten Haus - wie wir es bevorzugen, Zecken erstaunlich gut überleben können.
Und das Nest bei uns gleich am Wiesenrand vorm Haus war gar nicht so schattig und feucht. Außerdem habe ich vorgestern zufällig gelesen, dass ein Zeckenweibchen 30 Tage lang Eier legt. Also schlüpfen die Larven schön versetzt. Und nicht zu vergessen die Schutzschicht gegen Austrocknung mit der die Eier überzogen werden ....
Wie schon geschrieben, seit den eierlegenden Zecken im Filmröhrchen ohne Schatten und unter Luftabschluß, glauben wir immer mehr, dass das mit dem Schatten & der Feuchtigkeit Wunschdenken ist.
Jedenfalls begegnete mir am Sonntag eine Nymphe auf der leeren Gießkanne in der Garage, und dort war es richtig schön trocken.

Das Bewusstsein für die Gefahr ist wirklich noch nicht in den Köpfen angekommen - bzw. viele machen auch ganz bewusst bei dem Thema dicht. Erst wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, dann wird geplärrt. Selbst bei Ärzten wird das Thema ja ganz unterschiedlich eingeschätzt …

Ich habe ja auch immer mehr die Vermutung, dass mich schon vor 2011 einige mit Borrelien infizierte Nymphen erwischt haben, und dann war in 2011 das Maß eben mal voll, so dass endlich eine extrem plakative Wanderöte auftrat. Aber auch wenn ich nach Rücksprache mit der Ärztin die Antibiotika-Kur sicherheitshalber auf 3 Wochen verlängert hatte, war es dafür wahrscheinlich schon viel zu spät. Denn so nach und nach kommen allerei Symptome wieder, die nach der Tabletteneinnahme nahezu verschwunden waren. Aber im Moment sammele ich lieber noch etwas meine Beschwerden ;-(
Ich hatte noch die Info, dass bei 50% der Infizierten eine Wanderröte auftritt. Aber wahrscheinlich sind es ja auch überwiegend Nymphen, die unbemerkt zuschlagen, achtlos vielleicht irgendwann weggekratzt werden und daher auch viel leichter infizieren können. Welches Tierchen mich erwischt hatte, war ja auch nicht herauszubekommen. Denn die möglichen Einstichstellen waren von der Röte recht weit entfernt und lagen schon einige Zeit zurück.
Andere Tierchen haben wir hier zum Glück wohl noch nicht. Und von Mücken werde ich z.B. recht selten gestochen.

Ich gehe davon aus, dass man mit Zecken im Garten zukünftig einfach leben muss. Unsere Konsequenz ist inzwischen im Sommer bei einsetzender Dämmerung nicht mehr im Garten zu sitzen, da wir keine Lust auf Repellent & verhüllen haben ...

Sara Mary © Mein Waldgarten (© Herz und Leben) hat gesagt…

Interessante Ausführungen ...
tja, das mit dem roten Ring glaube ich so auch nicht in jedem Fall! Ebenso, was die Nachweisbarkeit der Borrelien betrifft.

Doch glaube ich nicht, daß Bodendecker nun mehr Zeckenmagnet sein sollen als Mulch! Ich meine eher, das Gegenteil ist der Fall!
Und daß Zecken gewisse Gerüche meiden, könnte ich mir gut vorstelle, eben wegen der Repellents, die solche Stoffe auch enthalten.

Aber was schreibe ich ... hier im Sonnengarten habe ich noch keine Zecke gesehen ...

Uns machen derzeit eher die Kriebelmücken zu schaffen, die ja nicht stechen sondern säbeln oder raspeln, ganz unangenehm, vor allem die Schwellungen und blauen Flecke hinterher ... Zum Glück kann man sich dagegen mit Kleidung wenigstens schützen ...

Liebe Grüße
Sara

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Die Problemetik ist ja schon länger bekannt, nur werden sich die Prozentzahlen wohl immer mehr verändern, da wahrscheinlich die Nymphen und Larven wesentlich seltener zu einer Wanderröte führen. Und das Thema Nachweisbarkeit von Borrelien ist sowieso spannend, da sie wohl Meister im Verstecken sein können …

Ein Zeckenmagnet ist keine Pflanze. Es hängt eher davon ab, ob der Standort günstig ist. Bei uns kamen zwar auch mal zeitweilig Zecken aus dem Efeu hervor, als ich an einem trocken, heißen Sommertag an der besonnten Südseite ein paar Sträucher zurückschnitt. Aber das lag wohl eher daran, dass das damals ein beliebter Igelwanderweg entlang der Grenze war …
Und gemulchte Wege oder Beete sind auch nur dann interessant, wenn dort häufiger Wirte zu erwarten sind.
Dieses Hallersche Organ der Zecken kann wohl auch später noch die Spuren der Säugetiere bzw. Menschen wahrnehmen. Denn warum saßen sonst am Folgetag Zecken an der Rückenlehne vom Alustuhl, oben auf dem Gießkannengriff oder in der Wiese am Ohr des Deko-Rollhasen, wo ich am Tag zuvor meine Spuren hinterlassen hatte = angefasst hatte. Und ebenso verhält es sich eben mit dem Bärlauch. Dort, wo er mit ungeschützten Händen geerntet wurde, lohnt es sich für eine Zecke zu warten. Und dafür 'latschen sie auch meilenweit …'. Das hat Herr Johanssen ja sogar in seiner Wohnung festgestellt - Tempo 4 bis 5m pro Stunde: http://www.jagderleben.de/zecken-waschgang

Sara Mary Waldgarten hat gesagt…

Wie wäre es mit dieser Kiste ...

http://www.izz.ch/fuerfachleuteundinteressierte#astlaubhaufen

wenn Du das nicht schon selbst gefunden hast ...

Stieß da eben zufällig über einen anderen Blog drauf.

Liebe Grüße
Sara

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Das bedeutet für die Igel aber wesentlich mehr Stress, der sie dann wahrscheinlich noch anfälliger für einen neuen Zeckenbefall macht. Außerdem saugen Zecken mehrere Tage an einem Wirt. Da ist das schnelle Entfernen mit einem Zeckenhaken wirklich sinnvoller -auch wenn man die kleinen Nymphen und Laven dann kaum finden und entfernen kann.
In diesem Jahr habe ich jedoch nach diesem Igel kaum noch welche gehört oder gesehen. Allerdings war ich auch selten im Garten.