Montag, 1. Juni 2015

Wer sitzt da auf Stacheldraht?



Ist das ein Rosen-Schädling, der da ganz gelassen auf dem Blatt 
der Stacheldraht posiert? Inzwischen sind leider auch bei mir 
die Zeiten vorbei, in denen ich so ein winziges Tierchen ohne 
Lesebrille genauer betrachten konnte. Aber noch habe ich mich 
nicht daran gewöhnt die Brille zum ständigen Gartenbegleiter 
zu machen. Und da ich so ein fast außerirdisch erscheinendes 
Etwas noch nie zuvor gesehen habe, reichte auch ein Foto. Bei 
der Vergrößerung des Bildes entdeckte ich dann allerdings auch 
die Beinchen des Partners, der sich ein Blatt weiter auf der 
Unterseite befand ...


Fotos: S.Schneider


Nachtrag Montag, 8. Juni 2015:
Heute sah ich so ein Tierchen mitten auf einem Blatt 
auf der Hedi Grimm. Ist das eventuell eine Laus-Art?


Kommentare:

Sara Mary © Mein Waldgarten (© Herz und Leben) hat gesagt…

Tja, da muß ich auch passen. Schaut aber beinahe wie eine Laus aus. Diese Rindenläuse sahen ja auch so ähnlich aus, allerdings mit langen stakseligen Beinchen. ;-)
Ach ja, die Augen .... irgendwann erwischt es wohl fast alle. Ich hab' sie mir durch den Computer frühzeitig verdorben. Erstan machte es noch die gelegentliche Lesebrille, doch dann mußte - schon wegen des Autofahrens und der 3 Distanzen, die sie abdeckt, eine Gleitsichtbrille her ... hätte ich mit umdie 40 auch NIE gedacht! ;-) Aber das funktioniert gut. Nur für die Halswirbelsäule ist es weniger gut ...

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
So langsam wüsste ich doch gern, was das für 'außerirdische' Tierchen sind. Denn die beiden auf bzw. unter der Stacheldraht saßen am Mittwoch immer noch fast unbewegt auf bzw. unter den Blättern. Und dann entdeckte ich auch noch ein weiteres Tier auf einer anderen Rose auf der Kübelfläche. Und auf dem Foto ist so eine Art Legestachel am Hinterteil zu erkennen …

Tja, da habe ich wohl wirklich Glück, dass ich mich erst mit etwas über 50+ zum Optiker begab. Der war vor einigen Wochen auch ziemlich erstaunt, dass ich erst jetzt an Zeckennymphen und dem kleingedruckten auf Katzenfutter-Verpackungen verzweifele. Aber ich vermute, lange dauert es nun auch nicht mehr, bis ich dann doch mal eine vernünftige Brille brauche. Allerdings die kleinen leicht vollgesogenen Nymphen an mir konnte ich noch ohne Brille erkennen und entfernen. Nur bei so manchem winzig-kleinen Krabbeltier im Schatten habe ich jetzt Probleme: Nymphe? Larve? Oder ein unschuldiges Tier?

Sara Mary © Mein Waldgarten (© Herz und Leben) hat gesagt…

Vielleicht wissen Elke oder Edith Rat. Eigentlich erinnert mich das Tier an eine Zecke - wenn auch überdimensioniert. Vielleicht auch ein Spinnentier?? So vom Korpus jedenfalls ... Doch die Rindenläuse erinnerten mich zunächst auch an überdimensionale Zecken ... auch vom stakseligen Kriechverhalten her ...

Das mit den Augen ist wohl unterschiedlich. Ich dachte auch mal nie, daß ich eine Brille brauche. Bei mir begannen die Probleme mit einem späten Studium und langen Sessions am Bildschirm. Ich bin aber durch meine Mutter vorbelastet, die 3 Augenerkrankungen hat. Da muß ich schon sehr aufpassen. Bislang habe ich da nichts außer der Weitsichtigkeit. Auch ernährungsmäßig muß man da aufpassen. Das kann verschiedene Gründe haben. Solange es nur beim "schlechteren" Sehen bleibt, das mit den Gläsern behoben werden kann, ist das ja kein Drama. Und wenn es nach den klugen Büchern ginge, die ich übers Sehen besitze (z.B. "ohne Brillebis ins hohe Alter" oder "Milllionen könnten besser sehen" - auch wenn der Titel reißerisch klingt, ein gutes Buch!) müßte man den Sehschaden sogar wieder kurieren können, wenn, ja wenn man sich 1 Jahr lang Zeit nehmen und alles Gute nur für die Augen tun könnte .... doch wer hat schon die Möglichkeit zu solchem Luxus? In Verbindung mit speziellen Übungen freilich und bestimmten Nahrungsstoffen. Aber das praktiziere ich ohnehin schon länger, gute kaltgepreßte Öle täglich zum Beispiel ... möglichst viel Gemüse ...ein Teil davon roh ... bei mir spielt da noch eine Autoimmun- bzw. allergene Komponente mit eine Rolle, zeitweilig aufgerauhte Hornhaut ... so wie hier beschrieben

http://www.med1.de/Forum/Augen/422981/

Das ist nicht nur schmerzhaft, man wird auch extrem lichtempfindlich. Zum Glück hatte ich das nun schon lange nicht mehr. Aber die Hornhaut ist sensibilisiert, da muß ich schon aufpassen.

Meist ist es aber "nur" Altersweitsichtigkeit durch Erschlaffung der Muskulatur, die könnte man wohl kompensieren, aber wie gesagt,Zeit, Gelegenheit ... Kurzsichtige haben es da besser, denn sie brauchen plötzlich weniger Dioptrien. ;-)