Montag, 22. Juni 2015

Lichtblick an einem grauen Tag



genug geschrieben. Aber an diesem Foto zeigt sich recht gut, 
dass der zur Zeit blühende zierliche Cornus kousa links neben 
der riesigen Hasel nun überhaupt keine Chance mehr hat sich 
Blütenmeer zu behaupten. Aber wahrscheinlich wird der alte 
dann hat unser Hartriegel sicherlich mehr Entfaltungsraum 

Rosa brunonii füllt inzwischen nun auch die Blühlücke 
rechts zwischen Hasel und Rosa barbierana im Taxus auf.

Und da Donna's Rambler sich immer noch ziert, 
wandert Brunonii immer weiter gen Norden 

Fotos: S.Schneider


Kommentare:

Sara Mary von Buelsdorf hat gesagt…

Rosa brunonii hätte ich ganz hinten ans Ende des Gartens pflanzen sollen, die die Guirlande d'amour wächst einfach nicht. Für einen Rambler würde man sie nicht halten, wenn ich sie nicht als solchen gekauft hätte!
Und sie blüht jetzt ja sogar noch bei Dir. Das Schneiden finde ich ja nicht das Schlimmste, vorausgesetzt, man kümmert sich regelmäßig darum.

Liebe Grüße
Sara

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Also bei Dir hätte ich nun wirklich erwartet, dass Du aufs Postdatum schaust -) Die Post-Bilder sind gestern fast 3 Wochen alt gewesen. Ich befinde mich immer noch im Juni und werde da wohl auch noch etwas bleiben. Auch wenn ich eigentlich bald mal 2 aktuelle Themen hier einschieben möchte …
Rosa brunonii ist wohl seit einer Woche fast verblüht. Für die Hitze der letzten Zeit allerdings immer noch erstaunlich. Und die Fluginsekten waren in der Zeit wirklich begeistert von ihr. Jetzt blüht sie noch etwas im schattigen Bereich zwischen Hasel & Taxus, aber wenn es ab morgen besser wird, werde ich wohl kaum noch Blüten an ihr finden.
Bei uns steht sie im Herbst dann 9 Jahre. Und in den Anfangsjahren, als sie noch blühunwilliger war, brachte sie es auf einen Jahreszuwachs von 5m. Also ich bin zwar nicht zimperlich, wenn es um Rosenrückschnitt geht, aber die kann ich schon seit einigen Jahren nur mit Wolfgangs Unterstützung schneiden und ohne Verlängerungsstangen zum Schneiden der verzweigten Äste in 5 bis 6m Höhe geht da gar nix. Für Deinen Garten kann ich sie Dir wirklich nicht empfehlen.

In diesem Post habe ich mal zusammengefasst, was Guirlande d'Amour sein kann/soll. Da widerspricht sich Lens nämlich auf seiner eigenen HP - je nachdem ob man eine Moschata-Hybride sucht oder einen Rambler. Auch werden für beide unterschiedliche Frosttemperaturen angegeben - obwohl es sich anscheinend doch um die gleiche Rose handelt: http://wildwuchs-unter-aufsicht.blogspot.de/2011/06/guirlande-damour.html
Für Deinen Garten müsste sie eigentlich als öfterblühende Rose optimal sein. Aber mehr als 2,5 bis 3m würde ich nicht von ihr erwarten - vielleicht in 5 bis 7 Jahren. Hedi Grimm hat jetzt ja auch solchen Expansionsdrang ;-) Aber dann dürfen die Winter nicht zu frostig sein, und man sollte im Frühjahr wohl nur die alten Blütenbüschel entfernen und sie leicht an den Spitzen einkürzen.

Sara Mary © Mein Waldgarten (© Herz und Leben) hat gesagt…

Nee, immer mache ich das auch nicht. Aber klar, so wie Du es handhabst und ich ja teilweise auch, sollte ich das schon tun. Doch immer denkt man halt nicht dran. 5 Meter sind schon beachtlich. Noch eine Rambler-Rose würde wohl auch kaum in unseren Garten passen, denn da müßte ja das geeignete zu berankende Objekt vorhanden sein. An der Weide ist es ja nicht so passend, am Holunder am Gartenhaus - ich weiß nicht ... der wird irgendwann eh zu hoch, so daß die dahinter wohnenden Nachbarn sich aufregen werden und dann noch eine Rose im Holunder?? Da kommt man von der Nachbarseite nur über einen sehr schmalen Gartenpfad heran, wenn überhaupt. Mit Leitern ist da auch nicht viel. Und weiter gibts hier ja keine nennenswerten Bäume. An der Terrasse zwar noch den Vogelbeerbaum, doch der ist mir da eh ein Dorn im Auge. Ich mag solche Bäume zwar gern, aber bitte nicht an der Terrasse die matschigen Beeren. Genauso wie ein weiterer Holunder dort. Nee, passenden Platz haben wir da auch leider nicht. Bäume, die wir jetzt pflanzen würden, bräuchten bekanntlich ewig, so daß ich mir das auch abschminken kann.

Ich werde mich künftig wohl eher aufs Gartenbeobachten und die Naturbeobachtung außerhalb von meiner Wohnung begnügen. Macht keine Arbeit und ich habe mehr Zeit bzw. kann meine Energie anders einsetzen.

Die Guirlande d'amour blüht bei mir aber auch nur ein Mal. Vielleicht liegt doch eine Verwechslung vor. Aber ich werde gleich mal Deinen Post lesen. In anderen Blogs las ich von viel mehr Zuwachs und sehr opulenten Rosengehölzen. Daher war mir das schon unverständlich. Der Frost hat allerdings meinen Rosen noch nie nennenswert geschadet. Wobei das bei Ramblern ja noch was anderes ist, denn hoch oben im Baum wird man kaum Frostschutz anbringen können. In unserem Dorf habe ich Kletterrosen gesehen, die zu weiten Teilen durch den Frost vor ein paar Jahren abgestorben waren. Sie wuchsen an einem Haus, daher konnte ich das gut erkennen. Inzwischen haben sie sich wieder erholt.

Liebe Grüße
Sara

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
An die Weide würde ich auf gar keinen Fall eine wehrhafte Rose setzen. Ich habe bei meiner Mutter die Clematis montana 'Majorie' in die Weide klettern lassen. Und die Weide an der Garage bei ihr ist Klettergerüst für das immergrüne Geißblatt mit den zartrosa Blüten. Und bei beiden ist es immer wahnsinnig schwer den richtigen Zeitpunkt zum Schnitt abzupassen. Außerdem sind deren Triebe noch recht dünn und lassen sich einfach rausschneiden. Aber wenn sich in den gedrehten und schwer erreichbaren Astansätzen dann auch noch Rosenranken verkanten …
Wir werden unserem No Name Rambler an der Weide auch nur an einem recht freien Astausleger erlauben sich vom Ilex-Rankgerüst über die Weide zu legen und ihn ansonsten davon abhalten den Baum zu erobern. Der kommt nämlich auch locker auf 3m und mehr an Jahreszuwachs.

Hattest Du Dir mal auf 'Meine grüne Leidenschaft' den Post über Rambler in Bäumen angesehen? Die sind teilweise so mächtig und schwer, dass sie Bäume bedrängen oder gar zu Fall bringen.

In dem Holunder an der Ostgrenze hat meine Mutter seit 1984 eine Rosa multiflora - die Kombination klappt ganz gut. Aber für Holunder erachte ich stärkwüchsige Rambler als vollkommen ungeeignet. Unsere Rosa tomentella scheint im Wuchsverhalten nach fast 10 Jahren dazu zu passen. Nur blühen beide zeitweilig fast gleichzeitig. Was schade ist. Bei meiner Mutter fiel die blühende Multiflora im Holunder deswegen auch kaum auf. Daher haben wir sie vor einigen Jahren in einen Wachholder davor umgeleitet.

Guirlande müsste normalerweise demnächst wieder bei Dir blühen. Allerdings habe ich bei Conatinerrosen oft festgestellt, dass sie sich vom hochgedüngten Dasein dann erst mal 2 oder 3 Jahre ausruhen und blühunwillig werden. Wie ich schon schrieb, mehr als 3m würde ich im Laufe der Jahre von ihr nicht erwarten. Bei uns war sie in der Hochphase so zwischen 1,7 und 2m. Der Duft hängt wohl ganz extrem vom Standort ab. Bei uns habe ich den nie wahrgenommen, obwohl ich ihr am Steg recht nahe kam.

Es geht wohl weniger um den Frostschutz sondern um das häufiger mal zu warme Frühjahr, dass die Rosen zu früh zum Austreiben veranlasst. Und wenn es dann nochmals richtig kalt wird, dann war's das. Meine Ilse Krohn ging damals in der Brombeerhecke an die 4m-Marke. Zunächst dachte ich, dass sie einfach runtergefroren wäre. Aber da tat sich nix mehr. Und der White Rambler am Steg ist ja damals auch in Etappen von 8m nach und nach bis auf 2m zurückgegangen. Und spätestens dann wird's 'lustig' wenn man all' die wehrhaften Triebe aus den Bäumen schneiden und zerren muss. Das sollte man im Hinterkopf haben, wenn man Rambler und starkwüchsige Wildrosen pflanzt.