Montag, 1. Juni 2015

Geranium pyrenaicum 'Album'








Es zeichnet sich ab, dass der Pyrenäen-Storchschnabel - 
Geranium pryrenaicum 'Album' mein Liebster in der 
kleinen weißen Storchschnabel-Sammlung wird. Seine 
zierliche ca. 1cm große Blüte auf den dünnen Stengeln 
erinnert etwas an die große Sternmiere. Und schon 
jetzt erweckt er den Eindruck, dass er nie besonders 
ordentlich im Beet stehen wird, sondern sich immer 
irgendwie durchschlängelt ... 

Und wenn er jetzt noch ähnlich vermehrungsfreudig 
und unkompliziert wie der zierliche rosa Ruprechts-
Storchschnabel wäre … 

Aber leider scheint dieser Storchschnabel 'für den Naturgarten' 
bei uns einen schlechten Start zu haben. 

Denn einige Blätter verfärben sich rot, einige sind schon 
während der Blüte abgestorben, und zur Zeit weiß ich 
überhaupt nicht, ob er zeitweilig vielleicht mal zu trocken 
und zu sonnig auf dem 'Wartebänkchen' stand. Oder ob 
es ihm nun irgendwann zu feucht in der Topferde wurde.

Doch zum Glück kommt von unten ein neues Blatt ...


Fotos: S.Schneider


Kommentare:

LiSa hat gesagt…

Guten Morgen!
Ich finde ihn auch entzückend und kannte ihn noch gar nicht. Der kleinen, grauen Maus scheint er auch zu gefallen ;)
LG
LiSa

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sabine
Schön, wenn ich Dich eventuell auch mal verführen kann ;-)
So, nun muss ich mal meinen Tag beginnen. Zum Glück lockt heute das Gartenlicht noch nicht so sehr ...

Meriseimorion Mosaike hat gesagt…

Liebe Silke,
das sind ja zauberhafte Blüten, Toll!!!
Ich kannte den Pyrenäen Storchenschnabel noch gar nicht, Dankeschön, wieder was gelernt!!!
Die zarten Blütchen gefallen mir unheimlich gut und so ein unkonventionelles Wachstum finde ich immer schön!
Ich wünsche dir eine gute Woche.
Liebe Grüße
Kerstin

Kath rin hat gesagt…

Ich kämpfe im Moment auch mit meinem weißen Storchenschnabel, es liegt aber wohl eher daran, dass ich ihn mit falschen Dünger verbrannt habe. Hübsch sieht er aus. Die Sorte habe ich letztens auch in der Gärtnerei stehen gesehen.

lg kathrin

CarpeDiem hat gesagt…

Na da hast du dir aber jemanden angelacht. ich habe ihn ebenfalls und rupfe ihn schon manchmal als Unkraut heraus, weil ich keine Abnehmer mehr finde. Aber er wächst wo er will und samt sich munter aus. Allerdings ist er bei mir gewandert und hat sich das Sonnenbeet gesucht, ich wollte ihn lieber im Schatten ansiedeln...
Ich bin gespannt, wie er sich bei dir macht. Hast Du eigentlich Hesperis matronalis Alba bei dir? Der würde es bei dir bestimmt gefallen...
LG Cordula

SchneiderHein hat gesagt…

@ Kerstin
Wie er sich bei uns im Garten verhält, kann ich noch nicht sagen. Aber ich kann mir vorstellen, dass Du sicherlich eine passende Ecke im Garten für ihn hast. Denn wenn Cordula schon keine Abnehmer für ihre Ableger mehr findet, dann müsste er sich bei Dir doch auch wohl fühlen ;-)

@ Kathrin
Stochschnäbel düngen? ich gebe zu, auf die Idee wäre ich nicht gekommen. ich würde höchstens im Herbst oder Frühjahr Hornspäne auf manchen Flächen verteilen und übermulchen.
Im Laufe der Jahre werde ich ohnehin immer vorsichtiger mit Düngergaben. Aber eher, da ich solche Zeiten mit extremer Trockenheit wie eben fürchte. Wenn die Pflanzen jetzt auch noch einen kräftigen Wachstumsschub hätten, wäre noch viel mehr vertrocknet. Daher bin ich auch froh, dass die Rosen auch in diesem Jahr keinen Dünger bekommen haben. Einige Knospen vertrocknen schon wieder, und immer mehr Blätter werden gelb.

So, wie ich Deinen Garten einschätze, würdet Du an dem Stochschnabel nicht unbedingt Deine Freude haben. Laut der Beschreibung von Cordula verhält er sich wohl ähnlich wie der rosa stinkende Storchschnabel …

@ Cordula
Irgendwie passte es nicht in den Post, aber insgeheim hoffe ich ja, dass er sich wie der Ruprechts-Storchschnabel verhält. Der tobt zumindest im vorderen Teil des Gartens durch die Gegend. Er erscheint in den Kübeln sowie Steinfugen und bringt sogar die Wiese zum Blühen. Ich hoffe, dieser hier hat ein ähnliches Talent sich bei uns durchzusetzen. Ich brauche nämlich dringend solche schneckenunempfindlichen Vagabunden. Und das Foto in Deinem Post sieht zumindest vielversprechend aus ;-)
Aber bei uns verhalten sich Pflanzen eben ganz anders als bei Dir. Daher steht die ausgesamte Nachtviole inzwischen auch im Topf. Und wenn sie Saat ausbildet, werde ich den Topf in einen Bereich stellen, wo sie ihre Kinder hoffentlich in einer für sie günstigen Ecke verteilen kann …
Was bei anderen invasiv ist, kämpft bei uns leider oftmals ums Überleben :-( Ein alter Garten mit vielen Bäumen & Sträuchern hat eben Vor- & Nachteile ...