Mittwoch, 3. Juni 2015

fast blütenloser Lenzrosenweg mit Zeder



Die saatbildenden Blüten der Lenzrosen liegen am Boden, 
Knoblauchsrauken und die 2 Storchschnäbel sind verblüht, 
die blauen Akeleien fallen am Abend kaum auf, das herrlich 
 Helleborus argutifolius tragen inzwischen ein ziemlich 
erschöpftes Gelb-Grün, die ersten Dolden vom Holunder 
am Steg unter der Douglasie sind verdeckt, die meisten 
Rosen warten noch ein Weilchen, und die erste Blüte 
Entfernung zu klein.

Vor 10 Tagen sah der Lenzrosenweg noch wesentlich 
blühfreudiger aus. Und auf den ersten Blick ist es hier 
jetzt fast nur noch grün. Nur die Himalaya-Zeder bringt 
Blau-Grau ins Bild. Und im Vergleich zum Juli 2013 hat sie 
schon wieder einiges an Höhe und Breite dazu gewonnen. 
Daher müssen wir die Zeder auf jeden Fall wieder etwas 
in ihre Schranken weisen, wenn Fair Bianca hoch oben 
in ihr den ersten Flor abwirft …

Foto: S.Schneider


Kommentare:

Sara Mary © Mein Waldgarten (© Herz und Leben) hat gesagt…

Nadelgehölze traue ich mich hier gar nicht mehr anzupflanzen, nachdem 3 Zuckerhutfichten eingegangen sind und meine Blaufichte nur noch ihr äußeres Nadelkleid besitzt. Innen ist sie ganz braun und hinten hat sie ein braunes "Loch". Zu schade! Aber ich konnte da keine Schädlinge entdecken. Diese Rindenläuse (die wie überdimensionale Zecken aussehen), die an der hohen Fichte waren, können den Schaden nicht verursacht haben, das macht eigentlich nur die Sitka-Fichtenlaus. Aber die habe ich nicht gesehen. Das hätten ja viele Läuse sein müssen ... bei dem Schaden ... Ich war aber einige Zeit auch kaum im Garten .... und dann ist es plötzlich zu spät ... wirklich schade!
Hast Du mit solchen Läusen auch schon Erfahrungen gesammelt?

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Das war absehbar, dass das Problem irgendwann wieder auftaucht. Die Zuckerhurfichte bei meiner Mutter unter der Birke müsste jetzt über 35 Jahre alt sein. Der Vorgänger war wohl mal an der Sitka-Fichtenlaus trotz Spritzmittel eingegangen. Und diese sah wohl Mitte der 90er schlimm aus, hat sich aber erstaunlich gut erholt. Ob meine Mutter da dann nochmals gespritzt hatte, weiß ich nicht. Aber vermutlich kam bei ihr zu der Zeit auch schon ein Sinnneswandel. Jedenfalls muss die über 2m hohe Zuckerhutfichte in diesem Jahr weg. sie wird von Tag zu Tag brauner.

Allerdings hatten wir das Problem bei der Gartenübernahme mit Blautannen und haben nix dagegen gemacht. Unsere im Hochwald und die in beiden in den Nachbargärten hatten sich erstaunlich gut erholt. allerdings macht ihnen wohl jetzt die zusätzliche langanhaltende Trockenheit zu schaffen. Ohne entsprechende Wasserversorgung fehlt ihnen wohl die Kraft. Im nördlichen Garten am Zaun ist die Blautanne unter den hohen Fichten schon fast tot, unsere kümmert von Tag zu Tag mehr und die an der Ostgrenze steht freier. Wahrscheinlich sieht sie daher noch am Besten aus.
Unsere bleibt notfalls als Totholz und Rankgerüst stehen. Aber unter der Blutbuche sind in den letzten Jahren schon reichlich immergrüne Gehölze abgestorben ...

Sara Mary © Mein Waldgarten (© Herz und Leben) hat gesagt…

Na da bin ich ja gespannt. Ich dachte immer, neue Nadeln entstehen an den braunen Trieben nicht mehr? Allerdings erschien auf meine heutige Schüttelprobe hin an der Blaufichte eine ganze Menge kleiner länglicher Tierchen, die mit Blattläusen gar keine Ähnlichkeit haben. Eher sowas wie Milben. Da in ich jetzt echt ratlos.