Montag, 22. Juni 2015

Die hat den Angriff überlebt ...



Das feuchte Wetter lockt auch die Garten-Bänderschnecke 
aus ihrem Versteck hervor. Doch diese hat wohl gute Gründe 
zur Vorsicht. Denn das Gehäuse weist in der Mitte einige 
Beschädigungen auf. Ob sie eine Drosselschmiede überlebt 
hat? Oder sind das doch nur vergebliche Hackspuren einer 
Amsel? Denn im Gegensatz zu Posthornschnecken scheinen 
die Gehäuse der Bänderschnecken wohl wesentlich 
stabiler zu sein ...

Jedenfalls deckt diese ihren Kalk- & Algenbedarf 
wohl gern am geschützten Hochbeckenrand ...

Und wenn das Wetter wieder trockner wird, findet sie 
Binsen und Iris sicherlich wieder ein gutes Versteck ...

Fotos: S.Schneider


Kommentare:

Sara Mary © Mein Waldgarten (© Herz und Leben) hat gesagt…

Interessant, den Begriff Drosselschmiede habe ich noch nie gehört.

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Den Begriff kenne ich auch erst seit gestern, als ich die Bezeichnung für diese Gehäuseschnecke suchte und bei Wikipedia gab es dazu den Link.
Bisher war mir so beschädigte Schneckenhäuser auch nie aufgefallen. Nur von meiner Mutter weiß ich, dass bei ihr die Raben Posthornschnecken aus dem kleinen Teich fischen und davor zertrümmern.
Und bei uns sind in trockenen Sommern die Amseln schon lange sehr erfinderisch wenn es um das Aufziehen der Jungen geht: Da wurde früher Fischfutter aus dem Teich gefischt, Molche gefangen, an Posthornschnecken hatten wir sie gesehen und später konnten wir beobachten wie sie die Köcherfliegenlarven aus dem Köcher schüttelten ...