Sonntag, 10. Mai 2015

Weiß in der Wildnis



Der weiße Flieder ist nun kurz vor dem Höhepunkt.

Er blüht vereinzelt - so, wie ich mir das eigentlich 
für den Trägerstrauch und seine Pflanzgemeinschaft 
aus Buchsbaum an der Betonfläche, zarter Spiere 
im Unterholz, Rankrose Belvedere im Sommer sowie 
dem leuchtenden wilden Wein im Herbst vorgestellt 
habe. Und die von selbst aus dem südlichen Nachbar-
garten eingezogene Glyzinie ist mit ihrem Blattwerk 
am Rand des Strauches noch so unscheinbar, dass sie 
kaum das Gesamtbild beeinflusst. Aber das inzwischen
über 4m hohe Gebilde ist leider sehr kopflastig und 
zieht sich gen Osten immer mehr zur Scheinakazie. 
Dort ist von den Fliederblüten kaum noch etwas zu 
sehen, und es entwickelt sich immer mehr ein recht
unhandliches Dickicht in luftiger Höhe. Während ich 
mir im letzten Jahr unten herum bis zur Greifhöhe 
noch ausreichend Freiraum geschnitten hatte, war 
das über Kopf nach der Fliederblüte unterblieben. 
So sieht das Gebilde jetzt etwas unausgewogen aus. 
Es macht also Sinn für solche Experimentierfreude 

Fotos: S.Schneider


Kommentare:

Sara Mary von Buelsdorf hat gesagt…

Mein weißer Flieder wollte in diesem Jahr leider nicht blühen. Keine Ahnung, warum. Hatte mich so auf seine Blüte gefreut.

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Bei diesem Flieder habe ich auch häufiger Probleme ihn so zu schneiden, dass er nicht zu raumgreifend wird und trotzdem blüht. Aber durch die Pflanzgemeinschaft hat er es ja auch nicht gerade leicht …

Bei meiner Mutter an der schattigen Ostgrenze kämpfe ich immer damit, dass er nicht zu hoch wird. aber bei dem Lichtmangel der dort unter der Birke besteht, ist das auch nicht leicht. Da ist es im Vorgarten in BS schon wesentlich einfacher Blüte & Form in Einklang zu bringen.

Sara Mary © Mein Waldgarten (© Herz und Leben) hat gesagt…

Meinen weißen Flieder hab' ich ja gar nicht beschnitten da er noch klein ist, wachsen sollte und vor allem unbedingt blühen sollte ;-)