Freitag, 29. Mai 2015

Und er blüht doch noch



Dieser inzwischen sehr versteckt stehende Holunder lebt nun 
schon seit über 20 Jahren im Garten. Er hat seinen Ursprung 
mitten im Hochwald und orientiert sich zwischen der Hasel
einem Taxus und der mächtigen Kiefer gen Osten. Ob er schon 
damals in den End 60ern oder Anfang der 70er mit angepflanzt 
wurde oder sich dort irgendwann ausgesamt hatte, entzieht sich 
meiner Kenntnis. Doch seitdem ich den Garten nun kaum noch
 'unter Wasser setze' musste ich schon häufiger befürchten, dass 
auch er irgendwann vertrocknet. Denn oftmals kam er in den 
letzten Jahren im Frühjahr zwar noch zur Blüte, aber seine 
Fruchtansätze vertrockneten, bevor sie ausgereift waren. Und 
im letzten Jahr starben zudem viele seiner ausladenden Äste ab. 
Doch bei genauerer Betrachtung sind auch in diesem Jahr wieder 
Blüten zwischen den verschiedenen Gehölzen zu erkennen.


Und selbst der extrem trocken stehende Holunder 
an der Nordgrenze, der durch unsere Kiefer und 
die Fichten auf dem Nachbargrundstück kaum Regen 
erhält, konnte sich nochmals aufraffen. Aber es ist 
fraglich, wie lange die beiden Holunder an diesen 
schattigen und sehr trocken Standorten auf Dauer
noch durchhalten können …

Fotos: S.Schneider


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