Dienstag, 12. Mai 2015

kleine Monster & Mutationen



Was führt bei der eigentlich reinweißen Dünenrose 
zu solchen roten Blattspitzen in der Knospe?

Und wie kommen solche Mutationen zustande?

Hier erscheint wohl eine Knospe in der Blüte …

Diese grünen Blättchen im Mittelpunkt der Staubgefäße 
sind doch auch nicht ganz normal.

Und wer hat hier die Knospe gekappt?

Oder wer hat hier gespeist? Das sieht doch nicht nach 

Doch trotz der winzigen Monster, die über den Strauch herfallen, 
und einiger Mißbildungen, die bei genauerer Betrachtung auffallen,
bleiben noch genug makellose Blüten übrig, die heute nun auch 
bei uns im Garten die Rosensaison einläuten.

Fotos: S.Schneider


Kommentare:

LiSa hat gesagt…

Guten Morgen Silke!
Ich freu mich mit dir über die ersten Rosenblüten, aber wer da knabbert weiß ich leider nicht.
LG
Sabine

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sabine
Da hoffe ich auch eher auf den bloggenden Rosenspezialisten Rudolf ( http://www.rudolfshistorischer-rosen-park.blogspot.de ) bzw. ich muss mal in seiner Rosen-Bibliothek stöbern, was das sein kann. Denn an anderen Rosen habe ich zudem reichlich zerfressene Blätter. Inzwischen tummeln sich auch auf vielen Rosenknospen Blattläuse. Das wird ein spannendes Schädlingsjahr … ;-(

Sara Mary von Buelsdorf hat gesagt…

Schon interessant, was es da alles zu beobachten gibt. Ähnliches war mir auch schon mal aufgefallen. Derzeit sind wieder die Blattrollwespen aktiv .... immer was anderes. ;-)

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Mit den Blattrollwespen habe ich schon lange Probleme. Und inzwischen stehen die meisten Rosen auch zu versteckt im Beet, so dass ich nur bei gut erreichbaren Rosen die Blätter entferne.
Die Dünenrose hatte gestern 10 Knospen an den Erdbeerblütenstecher verloren. Irgendwer knabbert an diversen Rosenblättern. Ein anderer schneidet die Rosenblätter, und jetzt tummeln sich immer mehr Läuse auf den Knospen. Bisher sah ich aber nur einen Marienkäfer auf einer Knoblauchsrauke. Da haben die Vögel wohl einiges zu tun ...

Sara Mary von Buelsdorf hat gesagt…

Die Blattrollwespen sollen nicht schaden, das fand ich erst unter dieem Link

http://pflanzenschutzdienst.rp-giessen.de/pflanzenschutzinfothek/ziergehoelze/laubgehoelze-schaeden-an-einzelnen-arten/rosa-rose/blattrollwespe/

ich belasse die Blätter daher auch. Blattläuse haben auch wir ein paar, doch die spritzen wir mit dem Gatenschlauch weg. Bisher hats funktioniert.

Liebe Grüße
Sara

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Angeblich soll das kräftig durch die Finger streifen die Larven zerquetschen. Nur doll sehen die gerollten Blätter dann auch nicht aus. Und wenn man nichts dagegen unternimmt, werden es zumindest bei meiner Mutter und mir von Jahr zu Jahr immer mehr. Daher versuche ich sie möglichst alle zu entfernen. Nur mitten im Beet gelingt mir das sowieso nicht. Daher sieht Mme Hardy jetzt wieder erbärmlich aus. Und auch bei Hedi Grimm komme ich nicht in das Innere des Strauches - da mache ich mehr Schaden, als es nützt.

Nur beim Kampf gegen den Erdbeerblütenstecher war ich wohl vorerst erfolgreich. Die letzten 2 Jahre verlor ich jeweils über 100 Knospen an der Dünenrose an ihn. in diesem Jahr waren es bisher höchstens 20 abgefallene Knospen. Es macht also schon Sinn konsequent dabei zu bleiben ...