Sonntag, 24. Mai 2015

grüner Beton



Blickt man am Ende des Steges zu der immer grüner werdenden 
Blütenrispen im Moment noch den Blick auf sich.

Die Tischgruppe tritt zur Zeit allerdings in den Hintergrund, 
da der Glastisch noch immer reichlich empfindliche Stauden 
verteilen sich die Zinkkübel mit den neuen Rosen meiner 
Februar-Bestellung wie Lamberts zierliches Schneewittchen 01, 
der weißen Jacques Cartier, Stacheldraht & Rosa Moschata.

Das Ehrenpreis wohnt noch immer in der Betonfuge. 
Und inzwischen haben sich nun auch noch eine blau-
violette Akelei sowie reichlich Ameisen dazugesellt.

Hortensie Limelight neben der Liege begrünt nun endlich.

Die Akeleien bewohnen jetzt lieber die Plattenfuge 

Und am früheren Trennbalken zwischen den beiden Betonflächen 
fühlen sich die violetten Glockenblumen anscheinend besonders wohl.

Eine violette Akelei leistet Allegras Gras Gesellschaft.

Und trotz des trockenen Wetters waren einige Schleimer 
bis in die frühen Morgenstunden mal wieder unterwegs …

Fotos: S.Schneider


Kommentare:

LiSa hat gesagt…

Guten Morgen Silke!
Dein Garten sieht so wildromantisch aus ...wunderschön. Ich finde es toll, dass du Akelei, Glockenblume und co in den Ritzen stehen läßt. Ich mach es genauso und freue mich beim Drüberklettern jedesmal darüber, dass sie da sind :)

In normalen Jahren habe ich eigentlich nicht mit Schnecken zu kämpfen, aber heuer sind sie sogar über meine in Töpfen vorgetriebenen Dahlien hergefallen:(

GlG und schönes WE
LiSa

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sabine
Die Akeleien können zwar noch in den Beetflächen bestehen, aber Glockenblume, Ehrenpreis & Co werden schon seit Jahren von den Nacktschnecken selbst am Beetrand zur Betonfläche umgehend komplett vertilgt. Daher dürfen die Pflanze, die ihre Kinder noch rechtzeitig in die Fugen geschickt haben auch gerne fast alle bleiben. Aber Du hast recht, Drübersteigen und Slalomlaufen gehört dann zum Gartenalltag auf der 'Wohnfläche' ;-)

Schade, dass Du nun auch solche Erfahrungen mit Schnecken machen musst. Bei mir schleimen sie ja schon seit Jahren meilenweit, um an bestimmte Pflanzen heranzukommen. Und bei meiner Mutter sind manche Topfpflanzen zeitweilig sogar noch nicht einmal hinter der Schiebetür im Wintergarten vor den Schleimern sicher ...

Elke Schwarzer hat gesagt…

Hallo Silke,
ach, schön, da sieht man ja deine ganzen Fugenbewohner!
Ich habe auch immer etliche Töpfe auf dem Gartentisch, damit die Schnecken es schwerer haben, aber nicht auf dem Gebrauchstisch, sondern auf einem alten kleinen Beistelltischchen. So können wir immer noch draußen essen, ohne erst Töpfe wegräumen zu müssen.
VG
Elke

SchneiderHein hat gesagt…

@ Elke
Das ist nur ein Teil der Fugenbewohner ;-) Feinstrahl, pfirsichblättrige und Polster-Glockenblume, Storchschnabel, Wiesenkerbel & großes Waldwindröschen befinden sich hinter dem Trennbalken auf der Betonfläche. Und gleich am Anfang - auf Höhe vom Ehrenpreis teilen sich Lungenkraut, Walderdbeere, Knoblauchsrauke & Steinsame eine Fuge.

Wir haben zum Glück ja noch die Faltsessel mit 3 kleinen mobilen Tischen am Treppenhaus. Da können wir zur Zeit wieder sitzen. Denn im Moment halten sich die Zecken am Wiesenand erstaunlicherweise zurück. Wahrscheinlich wurden die Zecken vom Futtertisch in der Wiese magisch angezogen, da dort mehr Betrieb als vorm Haus war. Mal abwarten, ob sich das jetzt nach dem Einstellen der Fütterung nun wieder ändert. Dann müsste ich wohl doch mal den Glastisch für uns freimachen. Aber im Moment stehen die Töpfe dort hinten wesentlich sicherer …

Aber bei Deinen Pflänzchen überlege ich inzwischen, ob sie nicht besser auf dem sonnig-heißen Südhof aufgehoben sind. Denn kaum standen sie mal einen Tag auf der Betonfläche, hatten die Blätter schon Löcher. Jetzt wohnen sie wieder auf Glas und können wohl nie ins Beet entlassen werden :-(