Donnerstag, 7. Mai 2015

Das Farnfeld im Beinwell



Jetzt hat sich die Lücke zwischen den beiden Beinwell-Blühfeldern 
endlich geschlossen. Zwar besteht durch die Farne noch immer eine 
Blühlücke, aber eine, die der Fläche unter den drei Obstbäumen 
Struktur verleiht. Und außerdem trennt sie die beiden Beinwell-
Varianten voneinander. Denn bei genauerer Betrachtung besitzt 
der vordere Beinwell wirklich einen ganz leichten Cremeton, etwas 
gelb-grünere Blätter und ist ca. 10 bis 15cm niedriger als der weiß-
blau blühende Sympthytum grandiflorum 'Hidcote Blue' mit blaueren 
Blättern. Bei dem vorderen Beinwell scheint es sich tatsächlich um 
und 'Hidcote Blue' zu handeln 

Und das Vergißmeinnicht ist nun fast im Farnfeld untergegangen.
Ebenso wie die Rose Viridiflora und der Wiesenkerbel neben ihr.

Jetzt ist es wohl nur noch eine Frage von wenigen Jahren, bis 
auch der Waldmeister vom Beinwell total vereinnahmt wird. 
Oder sind die Farne vielleicht schneller?

Fotos: S.Schneider


Kommentare:

LiSa hat gesagt…

Guten Morgen!
So viel Beinwell auf einmal habe ich noch nie gesehen. Das sieht wunderschön aus aber ich hoffe nur, dass er sich bei uns hier nicht so breit macht, denn leider habe ich nur einen kleinen Garten.
GlG und ein wunderschönes, verlängertes WE.
LiSa

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sabine
Mir sind solche Felder sonst auch noch nie begegnet. Aber bei uns im Garten ist es ideal. Und theoretisch könnten sich reichlich Bienen daran laben …
Allerdings verschwinden unter ihm allmählich Gedenkemein, die Walderdbeeren, die große Sternmiere und der Waldmeister. Aber dafür kann er es mit Giersch aufnehmen.

Eigentlich finde ich diesen Beinwell sehr pflegeleicht. Man muss nur die Ausläufer kappen, die jetzt bald wieder loslegen. Und wenn man den Boden mulcht, lassen sich die schon verwurzelten Ausläufer auch leichter herausreißen, als wenn es schwerer gehackter und zu trockener Boden ist. Und solche Flächen sind natürlich ideal als Nacktschneckenquartier ...