Samstag, 4. April 2015

Der Beinwellweg



roten Spitzen geöffnet, und seine Glocken warten nun 
auf Besuch ...


Fotos: S.Schneider


Kommentare:

Sara Mary von Buelsdorf hat gesagt…

Schon Wahnsinn, wie der sich bei Euch ausgebreitet hat oder war das beabsichtigt? Habe gerade einen Post von 2008 gesehen ...
Meiner wird in Schranken gehalten, aber zunächst belasse ich den einfachen doch noch. Den Blauen finde ich aber viel schöner.

Liebe Grüße
Sara

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Da ich diesen Bereich im hinteren Teil des Gartens einige Jahre sehr vernachlässigt habe, hat sich der Beinwell dort gut entwickeln können. Aber früher waren die Flächen zu dieser Zeit halt fast kahl und nur gemulcht.
Lungenkraut, Lerchensporn, Krokusse und auch Eisenhut sowie Akeleien kommen dort trotzdem noch durch. Darum darf er in diesem Teil unter den beiden Obstbäumen die Flächen füllen. Denn je nach Wetter erscheinen an ihm schon im Januar erste Blüten für die Insekten. Und in milden Wintern ist er nahezu immergrün. Außerdem hatte ich jetzt bei 'Günstig gärtnern' gelesen, dass seine verrottenden Blätter den Boden verbessern: http://guenstiggaertnern.blogspot.de/2015/04/talentsuche.html
Nach der Blüte ist es dort für alle anderen Blühpflanzen im Schatten der Brombeerhecke eh' zu dunkel. Und so als großzügige Fläche ist das im Moment wirklich beeindruckend.
In unserem Garten bietet es sich eben an solche großen 'eintönigen' Blühflächen zuzulassen. Mit dem anderen Beinwell in weiß-blaue wohl 'Blaue Glocken' genannt, ist das jetzt unter den Obstbäumen zauberhaft. Und wenn unter dem Efeu-Apfelbaum die Steinsame beginnt …
Manchmal hat es eben Vorteile, wenn plötzlich alles anders als geplant kommt - und wüchsige Pflanzen Teile des Garten erobern.
Dafür wird der Waldmeister im ehemaligen Erdbeerfeld jetzt weniger. Wolfgang hatte diesen sehr dynamischen Prozess damals schon gut im Post 'Auf der Flucht' erkannt ;-)