Donnerstag, 26. Februar 2015

Vor 7 Jahren ...


…war es Liebe auf den ersten Blick, als ich diese Lenzrose 
bei Glende erblickte. Aber es war eine gute Entscheidung 
sie nicht selbst zu behalten, sondern meiner Mutter in 
entwickelt und bereitet viel Freude. Doch gestern fand ich 
nun ganz in der Nähe der Staude einen Sämling, der eine 
farblich ähnliche Knospe besitzt. Und der musste mit ...

Zunächst hatte ich mich für einen Platz entschieden, wo wir 
sie sogar vom Haus aus hätten betrachten können. Aber da 
die weiße Orientalis im Topf inzwischen einen ganz leichten 
rosa Hauch trägt, bekommt nun diese zartrosa Lenzrose den 
Helleborus-Platz zwischen der Rose Fimbriata und der bei 
feuchter Witterung zeitweilig rosa überhauchten Schnee-
forsythieDenn in Kombination mit den Schachbrettblumen 
unter der kleinen Kiefer könnte dort eine reizvolle - nicht 
reinweiße Pflanzgemeinschaft erntstehen.

Also musste ich mich erneut auf die Suche nach einem 
geeigneten Standort begeben, wo ihre wahrscheinlich 
creme-weinrote Blüte eine Solitärstellung einnimmt. 
Denn dieses außergewöhnliche Farbspiel gibt es bisher 
noch nicht in unserem Garten.

die wuchsfreudigen Walderdbeeren trotzdem noch nicht 
die gesamte Fläche vereinahmt haben, fand sich ein 
passender Platz anstelle der zweiten Alba Meidiland
Die schon länger kränkelnde Kleinstrauchrose ist nun 
leider wirklich tot, und es befand sich nur noch 
etwas Wurzelwerk im lockeren Boden.

Also zog hier nun der Helleborus orientalis Sämling ein.

Und das ist die Lenzrose 'Frühlingsüberraschung', die einen 
sehr ähnlichen creme-weinroten Blütenfarbton besitzt. 
Falls sie sich in diesem Jahr erholt, ist für sie hinter dem 
Sämling nun ein Platz auf dem Hochbeet reserviert. Nur 
leider sieht diese Helleborus im Topf zur Zeit noch immer 
nicht gesund aus. Im letzten Jahr litt sie gleich nach ihrer 
Ankunft unter der Schwarzfleckenkrankheit und hatte auch
sehr mit der Stengelgrundfäule zu kämpfen. Fast alle ihre 
Blüten & Blätter mussten entfernt werden. Daher bleibt 
sie vorerst noch immer isoliert von den anderen Hellebori 
auf der Betonfläche stehen 

Fotos: S.Schneider


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