Mittwoch, 18. Februar 2015

Und noch schnell ...


… Fotos von den drei Zeckenrollen machen:

Am vergangenen Samstag hatte ich am Vormittag zum Glück 
des Gartens' auszulegen. Und danach legte ich mich dann für 
die nächsten 3 Tage mit einer neuen Virus-Variante ins Bett. 

Aber im alten Regal und auch an den anderen beiden 
Stellen wurden die Rollen wohl noch nicht besucht. 
Wahrscheinlich zieht es die Mäuschen im Moment eher 
Aber normalerweise wohnen hier ganz bestimmt einige 
Mäuschen. Schließlich sitzen unsere grauen Damen vom 
frühen Frühjahr bis zum milden Winter nachts sehr gern 
in der Fensterbank des Badezimmers, um dem Knuspern 
der Nagetiere zu lauschen. 

Und Igel scheinen in diesem Bereich zwischen Regenfaß 
und Regal im Sommer oft ihr Nachtlager aufzuschlagen. 
Also ist es recht wahrscheinlich, dass in der Ecke zwischen 
Haus und Garage auch mal eine vollgesogene Zecke von 
einem Igel abgesprungen ist, um sich zwischen Laubstreu 
und Efeu zu verkriechen. Durch das attraktive Tierangebot 
an Mäusen, Igeln und auch Katzen ist dieser Ort sicherlich 
ideal, um Eier zu legen 

Hier, am alten Fensterrahmen vom Hühnerstall zwischen 
Wasserbecken & Teichmauer gibt es zwar keinen Mausebau 
unter dem Taxus, aber die Rolle liegt auf dem Weg. Und 
es ist ja nur wichtig, dass die Mäuse mit der mit Permethrin 
behandelten Baumwolle in Kontakt kommen.

Die dritte Rolle liegt recht dicht am Zaun unter einem 
alten Buchsbaum. Da unsere kleine Graukatze häufig im Efeu 
auf Mausejagd ist, ist dieser efeu-durchsetzte Bereich dann 
vielleicht auch interessant. Schließlich liegt etwas weiter 

Und da der Wildwuchs-Blog nun mal eher ein Garten-Tagebuch 
als ein Foto-Blog ist, kommt nun noch ein ziemlich gruseliges
Buchsbaum-Foto von der Nordseite hinter der Teichmauer:

Im oberen Bereich des Bildes kann man erahnen, dass 
der Buchsbaum noch grün ist. Aber die unteren 80cm 
sind seit ca. 2 Jahren kahl, und die Zweige überwiegend 
abgestorben. Einerseits macht ihm sicherlich der sehr 
dunkle und wenig luftige Standort zu schaffen. Und 
auch Feuchtigkeit ist neben den hohen Wachholdern in 
unmittelbarer Nähe der Blutbuche sicherlich Mangelware. 
Aber er ist eine kleine Kämpfernatur, die im Frühjahr
tapfer durchhält. Ich schneide ihn nur leicht zurück und 
werde wahrscheinlich von unten das Efeu in die trostlosen
Zweige einflechten, damit unsere Grenze auch hier 
weiterhin grün bleibt …

Fotos: S.Schneider


Keine Kommentare: