Mittwoch, 18. Februar 2015

Ob sie es heute endlich in die Erde schafft?



Jetzt hat die Helleborus caucascius, die ich mir im Winter 2013 
bei Naturwuchs bestellt hatteeine voll entwickelte Blüte. 
Und aus ihrem recht tiefen Rosentopf ist sie im Laufe des 
letzten Jahres sogar schon wieder nach unten durchgewachsen. 
Es wird also allerhöchste Zeit, dass sie in den Garten kommt. 
Obwohl, wenn ich mir ihre grünen Blätter um die Blüte herum 
anschaue, gibt es auch an ihr Spuren der Schwarzflecken-
krankheit. Und ihre Blütenblättern wurde leider auch vor 
dem Treppenhaus angeknabbert. Also waren die 14 Monate 
Quarantäne, die sie als Sumpf- bzw. Wüstenpflanze im Topf 
verbringen musste, eigentlich gar nicht nötig gewesen. Aber 
sie hat es zum Glück irgendwie trotzdem überlebt. Und nun 
soll sie als besondere Helleborus in das besonnte Beet zu den 
beiden Argutifolius zwischen Weg und Metallteich kommen …

Foto: S.Schneider


Nachtrag Freitag 27. Februar 2015:
Beim genauen Betrachten der Blüte bin ich mir jetzt gar nicht 
mehr so sicher, ob ich da wirklich eine Helleborus caucasicus 
erhalten habe. Denn eigentlich müsste sie nach der Naturwuchs-
Abbildung jetzt eine hellgrüne Blüte schmücken. Diese erscheint 
mir aber mehr weiß mit einem grünlichen Schimmer. Habe ich 
da eventuell eine Orientalis mit einem Schild von einer 
H. caucasicus erhalten? 

Jetzt kann ich mich überhaupt nicht mehr entscheiden: 
oder trotzdem zur den beiden Helleborus argutifolius? Denn 
mit grünlichen Blüten wie H. cyclophyllus, H. dumetorum
H. multifidus, H. odorus und H. viridisUnd davon waren 
heute früh bei Zauberstaude noch einige lieferbar - sowie 
auch besondere Buschwindröschen, Elfenblumen und 

Schließlich fahren wir am kommenden Wochenende immer 
noch nicht zu den Schneeglöckchentagen ins Nettetal
Ich begnüge mich vorerst damit die zauberhaften weißen
Glöckchenvarianten in diesem herrlichen Buch anzuschauen 
und versuche noch nicht der Galanthophilie zu verfallen.


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