Mittwoch, 18. Februar 2015

Links des Weges ...



Die Lenzrosen-Kinder dieser weißen Helleborus orientalis 
auf der linken Seite des Weges sehen erstaunlich gut aus.

Das muss sich wohl auch der rostige Rabe mal genauer 

Nur schade, dass die Mutterpflanze auch in diesem Jahr 
schon wieder vom 'gemeinen Lenzrosen-Locher' besucht 

Fotos: S.Schneider


Kommentare:

Elke Schwarzer hat gesagt…

Hallo Silke,
die Mutterpfanze sieht aber bis auf die Löcher ganz prächtig aus.
Manche der Babies, die ich von dir habe, sind schon gut gewachsen.
Ich wollte eigentlich nur die Rote Heckenkirsche (L. xylosteum) vermehren, aber das scheint in der Vase nicht zu klappen.
VG
Elke

Steiniger Garten hat gesagt…

Oh, da ist ja ein ganzer Lenzrosen-Kindergarten unterwegs....dann gibt es also auch noch einen Schädling, der jetzt schon unterwegs ist. Kaum zu glauben, aber bei euch ist es ja auch wärmer. Ich musste am Wochenende nach Dresden in den Großen Garten fahren, um den Frühling zu sehen.
Liebe Grüße, Sigrun

SchneiderHein hat gesagt…

@ Elke
Mit der Mutterpflanze bin ich auch sehr zufrieden. Nur habe ich die Befürchtung, dass sich der 'Lenzrosen-Locher' immer mehr ausbreitet. Denn diese Löcher treten auch schon hinten an einer Lenzrose an der Buchsbaumgruppe auf. Und natürlich habe ich mir den Locher irgendwann früher einmal mit einem gekauften Topf eingeschleppt. Das muss so um 2007 oder 2008 gewesen sein, als der Topf noch auf dem Hochbecken stand. Damals fiel mir die erste gelochte Knospe auf. Besonders gern wird auch die rosa Lenzrose von ihm bei uns besucht :-(

Ich habe mir mal beide Heckenkirschen angesehen. Also bis auf die Wuchsform kann ich zumindest bei Baumkunde.de keinen Unterschied feststellen nur L. mackii wächst wohl etwas schmaler und wird 3 bis 5m hoch, während L. xylosteum nur 3m erreichen soll und breitbuschiger ist. Wahrscheinlich ist es einfacher sie durch Absenker zu ziehen, als ie bewurzeln zu lassen. Oder vielleicht ist es auch einfach noch etwas zu früh im Jahr. Meist haben wir von der immergrünen Heckenkirsche Ableger bekommen, wenn sie nach Ostern aus den Dekovasen kamen ...

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sigrun
Och, das sind recht wenige Kinder. Wahrscheinlich ist das Beet im Sommer zu voll, so dass sich die Pflänzchen vom Vorjahr dort leider kaum entwickeln können. Aber da lasse ich es jetzt drauf ankommen.
Den neuen Kindergarten, der sich nun auf dem Weg vorm Lenzosenbeet zeigt, den habe ich noch gar nicht gepstet. Da werde ich die ganze Sämlingsplatte in den nächsten Tagen einfach vorsichtig mit dem Spaten hochnehmen und unter den Apfelbäumen an der Ostgrenze aussetzen. Mal schauen, was dann daraus wird. Denn die Kinder, die ich seit dem letzten Frühjahr in 2 Töpfen habe, die sehen nicht sonderlich gesund aus. Da soll bei den neuen Kindern lieber die Natur entscheiden, wer durchkommt …

Dadurch, dass wir kaum Winter hatten, sind bei uns schon allerlei Tiere unterwegs. Und ich glaube kaum, dass die -7°C nach Weihnachten und vor einigen Wochen das Geziefer dezimiert haben.

Beim Großen Garten in DD musste ich erst im www schauen, um festzustellen, dass dort ganz in der Nähe hinter dem Zoo die Freundin meines verstorbenen Vaters wohnt. Und dass wir da 2003 und 2004 oft spazieren gegangen sind ;-) Leider hatten wir uns damals nicht auch noch den botanischen Garten angesehen. Da waren wir nur am Zaun langmaschiert, da die Zeit nicht reichte. Aber das nächste Mal werden wir das nachholen ...

Margit hat gesagt…

So viele Kindlein! Schön! Bei uns müssen die Lenzrosen mit harten Bedingungen leben. In unserem halbschattigen Teil unter den Kiefern ist es einfach so trocken! Eine ist wieder verschwunden, wie ich beim Aufräumen bemerkt habe. So schade. Ich hoffe, die verbliebenen sind auch irgendwann mal so fortpflanzungsfreudig!
Liebe Grüße, Margit

SchneiderHein hat gesagt…

@ Margit
An solchen schwierigen Standorten hilft nur gut wässern ;-( Ich habe eine Lenzrose im Wäldchen gleich am Weg, aber unter dem Taxus. Wenn ich da nicht häufiger mit der Gießkanne vorbeigehe, dann würde sie dort auch nicht mehr stehen. Und das Lenzrosenbeet unter der Douglasie bekommt auch häufiger mal unseren Kaffeesatz aus der Pressfilterkanne zusammen mit dem Vorspülwasser unserer Katzenfutterschalen. Ohne Wasser würden sie dort kümmern.
Aber zum Glück war der letzte Sommer wohl nicht so schlimm bzw. oftmals feucht genug. Denn als ich so gar keine Lust mehr auf den aus den Fugen geratenen Garten hatte, bekamen sie natürlich auch kaum Wasser, und haben es wohl trotzdem ganz gut überstanden ...