Sonntag, 8. Februar 2015

Hier gibt's nun mehr Licht ...



Doch jetzt gibt es auch den freien Blick zum Wallnußbaum 
im Vorgarten unserer Nachbarn und das Haus auf der gegen-
überliegenden Straßenseite. Denn kurz vor Weihnachten kam 
unser nördlicher Nachbar auf die Idee seine Fichte neben 
unserer Garage zu fällen. Nun haben sie zwar wesentlich 
mehr Licht auf ihrer Terrasse, aber ob der Anblick auf unser 
altes bemoostes Dach so erbaulich ist? Aber im Idealfall 
nutzt nun bald Dupontii das zusätzliche Licht vom Westen, 
um sich noch grenzübergreifender auszudehnen. Und 
auch der Pfeifenstrauch gleich daneben wird den Freiraum 
sicherlich ganz schnell miterobern ...

Die Zecken in diesem Bereich wird das allerdings kaum stören, 
denn Mäuschen & Igel fühlen sich hier sehr wohl. Nur warum 
bin ich bisher noch nie auf die Idee gekommen hier auch mal 
2 oder gar 3 Zeckenrollen auszulegen? Wahrscheinlich habe ich 
die Zeckengefahr dort schon so verinnerlicht, dass ich über 
nachdenke, wenn mal wieder ein Rückschnitt der Sträucher 
und der wild-wuchernden Waldrebe vor dem Badezimmer- 
fenster erforderlich ist.

Aber nicht nur die Zecken haben meine frühere Illusion 
einer gelben Seite des Gartens erheblich behindert. 
Auch die Schnecken haben daran einen großen Anteil.

Zwar könnten wir hier nun ganz massiv die Sträucher 
sowie die immergrüne Bepflanzung reduzieren, um 
noch mehr Licht in diese ohnehin schon dunkle Ecke 
zu bekommen. Aber dann fehlt uns der Sichtschutz 
vor dem Badezimmer. Denn selbst im Winter haben 
wir das Fenster oftmals gern ganz weit geöffnet. 

Und so ist nun im Laufe der Jahre aus der gelben Seite 
des Gartens eine dunkle Seite des Gartens geworden, wo 
nur noch ganz selten Winterlinge, gelbe Windröschen 
und Elfenblumen erscheinen 

Foto: S.Schneider


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