Mittwoch, 11. Februar 2015

Es war eine gute Entscheidung ...



der Helleborus argutifolius im Januar fast alle kränkelnden Blätter 
zu entfernen. Denn, nachdem ich auf dem Blog 'Klasse im Garten
macht es wirklich Sinn lieber langfristig zu handeln, als sich einige 
Wochen über diesen nahezu blattlosen Anblick zu ärgern …

Alle unteren Blätter der linken Helleborus zeigten Spuren 
der Schwarzfleckenkrankheit. Und das arme Pflänzchen rechts 
daneben, ist die Topfpflanze, die ich letztes Jahr Mitte Januar 
und ich musste viele ihrer Blätter entfernen. Wahrscheinlich 
sind die meisten ihrer Art inzwischen so hochgezüchtet und 
überdüngt, dass sie gerade noch den Verkauf überleben. Und 
da ich befürchteten musste, dass sie die alte Argutifolius 
angesetzt hatte und fürchterlich unter ihrem Topfdasein litt, 
musste sie im Januar nun nochmals reichlich Blätter lassen 
und durfte mit ins Beet.

Aber ob daraus irgendwann einmal eine üppige Staude entsteht?

Fotos: S.Schneider


Kommentare:

Sisah vom Fließtal hat gesagt…

Von der Art habe ich mich nach zwei Fehlversuchen völlig verabschiedet. Offenbar hatte ich ihm nicht die geeigneten mediterranen Bedingungen schaffen können. Schade, ich finde den auch sehr schön. Viel Erfolg!
LG
Sisah

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sisah
Der Pflanze, die schon länger im Beet steht, hatte ich damals bei der Pflanzung angedroht, dass es das Letzte seiner Art im Garten werden würde. Das hat wohl geholfen ;-) Auch wenn ich danach dann doch nochmals schwach wurde. Leider habe ich nie rechtzeitig fertig ausgebildete Saat gesehen. Und im Beet kamen bisher auch nie Kinder zum Vorschein. Allerdings war dort auch lange Zeit sehr viel Waldmeister im Untergrund.
Und jetzt, wo Du von mediterranen Bedingungen schreibst - die gibt es bei uns natürlich überhaupt nicht. Ich hatte immer nur H.argutifolius im Kopf, aber mir nie Gedanken über einen 'korischen' Nieswurz gemacht. Allerdings ist der Standort im Sommer recht sonnig. Vielleicht klappt es dort nun besser als bei den anderen Argutifolius, die sich auf der anderen Seite des Weges mit anderen Stauden arrangieren mussten und dort immer wieder verschwanden ...