Sonntag, 8. Februar 2015

Eine weiße Orientalis im Topf



Zum Glück hat sie überlebt. Und bei der Mißhandlung, 
die sie seit dem letzten Sommer erdulden musste, bin
 ich mehr als erstaunt, dass diese Helleborus orientalis 
jetzt trotzdem so wundervoll blüht … 

Als kleines Pflänzchen kam sie noch vor dem Fest als Winter-
Aktion von Naturwuchs im Dezember 2013 bei uns an. Und 
da der Winter recht mild war, stand sie zusammen mit der 
restlichen Helleborus-Bestellung dann einige Zeit auf dem 
Hochbecken. Dann kam der Winter, sie kam ins Haus und 
bald wieder raus. Und im Moment bin ich mir gar nicht 
sicher, ob ich sie überhaupt schon in einen größeren Topf 
umgepflanzt hatte. Denn eigentlich sollte sie im späten 
Frühjahr ins Beet. Doch dann kam alles ganz anders als 
geplant. Und sie zog nur auf die Betonfläche in einen 
der neuen Leichtbeton-Kübel um. Dort verbrachte sie im 
Halbschatten den ganzen Sommer, musste sich jedoch - 
wie fast alle Kübelpflanzen, ausnahmsweise fast nur 
mit der Feuchtigkeit begnügen, die der Regen mit sich 
brachte. Erst im späten Herbst kam allmählich meine 
Gartenbereitschaft zurück, so dass sie und die anderen 
Topfpflanzen wieder besser mit Wasser versorgt wurden. 
Auch gab es jetzt wieder ab und an Eierschalen. Und als 
es kurz nach Weihnachten kalt werden sollte, bekamen 
die Töpfe eine isolierende Laubschicht zwischen Topf 
und Übertopf gestopft. Und anscheinend hat das allen
 Kübelpflanzen in diesem Winter gereicht.

Nun muss ich in den nächsten Tagen noch etwas 
den Lenzrosenweg versäubern, und dann wird diese 
Helleborus orientalis hoffentlich für ihr Durchhalte-
vermögen belohnt.

wohl nicht geschafft. Aber Helleborus caucasicus blüht
  unter dem Treppenhausdach und bei dem 4. Topf 
muss ich jetzt abwarten …

Foto: S.Schneider


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