Samstag, 14. Februar 2015

Eine Weide?



Was ist das für ein ca. 1,2m hoher Strauch da am Rande 
der Wasserfläche im Hochbecken? Hatte ich früher einmal 
einen Weidenkätzchen-Zweig aus einem Blumenstrauß hier 
einfach ins Hochbecken gesteckt? Oder wie kommt dieser 
Strauch hier her? Ich kann mich nur daran erinnern, dass 
ich in den letzten Jahren beim Rückschnitt des Hochbeckens 
immer ein paar kleine unbekannte Zweige gekappt hatte …

Wenn es ein Weidenkätzchen wäre, dürfte es hier zwar 
nicht sehr groß werden, hätte aber im ständig feuchten 
Hochbecken einen interessanten Platz. Denn die Versuche 
ein Kätzchen im Garten anzusiedeln sind bisher leider alle 
gescheitert. Wahrscheinlich waren die anderen Standorte 
zeitweilig zu trocken. 

Obwohl das erste Hängekätzchen, das in den Garten kam 
einige Jahre durchgehalten hatte. So genau kann ich mich 
nicht mehr erinnern, aber den 2. Versuch hatte ich dann 
wohl nochmals an die gleiche Stelle gepflanzt. Auch unsere 
südlichen Nachbarn hatten an ihrem Hängekätzchen im 
Vorgartenbeet leider nur einige Jahre ihre Freude. Denn 
auch bei ihnen scheiterte der 2. Versuch recht schnell.

aus den End 70ern, die früher einmal neben der Korkenzieher-
weide am Schuppen unserer südlichen Nachbarn stand, war 
im Sommer 2007 plötzlich eingegangen. Sie war der erste 
Und bis sie irgendwann später komplett zusammenbrach, 
diente sie uns noch lange als beleuchteter Dekobaum in der 
dunklen Jahreszeit. Doch der alte Stamm der Drachenweide 
zum Futtertisch. Wir hätten den Ast schon längst ersetzen 
können. Aber auch diesen Stamm habe ich indirekt meinem 
Vater zu verdanken: Denn auch diese Drachenweide war 
ein Kind eines Bänderweiden-Zweiges, den mein Vater 
irgendwann in den 70ern in einem Geburtstagstrauß 
meiner Mutter oder mir geschenkt hatte …

An dem alten Standort macht es wohl keinen Sinn mehr 
eine Drachenweide bzw. ein Weidenkätzchen anzusiedeln. 
Denn eventuell war es auch ein Schädling, der alle Weiden-
kätzchen im Laufe der Jahre absterben ließ. Und eh' nun 
eventuell auch noch die Korkenzieherweide hinter der 
Garage darunter leiden müsste, ist es besser Abstand zu 
halten. Aber auf dem Hochbecken wäre ein schöner Platz 

Foto: S.Schneider


Kommentare:

Meriseimorion Mosaike hat gesagt…

Liebe Silke,
dann wünsche ich deiner zarten Weide viel Erfolg!!
Ich beobachte es auch unheimlich gerne, wenn im Frühling die Bienen und Hummeln regelrecht in den Kätzchen baden. Herrlich anzusehen!!
Ein schönes Wochenende wünsche ich dir.
Liebe Grüße
Kerstin

SchneiderHein hat gesagt…

@ Kerstin
So ein Post hat ungeahnte Vorteile ;-) Wenn es keine Weide ist, dann werde ich mir auf jeden Fall in nächster Zeit einige Stecklinge fürs Hochbecken besorgen. Denn wir haben durch unseren recht schattigen Garten den Bienen zur Zeit noch nichts zu bieten. Die Krokusse in der Wiese sind noch nicht so weit. Allerdings hatte ich im letzten Jahr die erste Biene erst Ende Februar gesehen. Es ist also noch etwas Zeit.
Aber beim Schreiben des Posts wurde mir plötzlich klar, dass ich ein Weidenkätzchen in unserem Garten wirklich vermisse und im Hochbecken hätte es Feuchtigkeit & Sonne ...

Sara Mary Waldgarten hat gesagt…

Na, da bin ich ja gespannt, ob es tatsächlich eine Weide ist. Unser Garten ist ja nicht so trocken bzw. der Lehmboden hält die Feuchtigkeit gut, zumindest in den etwas tieferen Schichten. Oberflächlich trocknet er bei Hitze stark aus und bildet Risse. Sicher kann man den Boden verbessern, aber dazu muß man erst einmal kommen ....
Ich hoffe, daß unsere Weiden bleiben ... zumindest die Eine hat es ja zur beachtlichen Größe gebracht. So gesehen glaube ich, daß es die Drachenweide auch auf längere Zeit schaffen wird.

Liebe Grüße
Sara

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Puh, so viele Kommentare. In nächster Zeit habe ich kaum Zeit für die Blogs. Da ist im Februar mal wieder viel liegengeblieben - beruflich, im Garten & privat. Im Moment bin ich daher schon oftmals durch die Fotoverwaltung ausgelastet und wenn der Tag beginnt, bleibt keine Zeit mehr zum Posten bzw. Kommentieren …

Eine Weide ist es auf jeden Fall. Nur keine Bänderweide. Ich kann mich nur nicht daran erinnern, ob es ein Steckling vom Mini-Hochstamm-Weidenkätzchen meiner Mutter ist, ob mal ein Zweig in einem Strauß steckte oder auf welchem Weg die Pflanze sonst ins Hochbecken kam.

Meine 2 letzten Bänderweiden-Stecklinge vom Vorjahr stehen noch im Topf. Einen werde ich hoffentlich irgendwie demnächst zwischen Seggen & Schilf im hinteren Hochbecken unterbringen können. Und den anderen lasse ich noch im Topf.

Soweit ich das aus der Vergangenheit beurteilen kann, sind die Drachenweide in BS und unsere große in H am Schuppen unserer Nachbarn durch einen Schädling eingegangen. Wahrscheinlich auch ein Weidenbohrer. Denn das Holz hatte ziemlich große Löcher. Und noch dazu hatte unsere Weide so knubbelige Geschwüre am Holz. Das hatten wir auch häufiger im kleineren Maßstab an den Ginstern. Bei denen dauerte es dann noch 1 bis 2 Jahre und dann waren sie eingegangen.
Auch Korkenzieherweiden haben wohl Probleme mit Weidenbohrern. Daher nehme ich mir inzwischen aus BS auch kein Laub bzw. dicke Stämme mehr mit. Eventuell könnte ich unsere Weide damit infizieren.

Daher ist es durchaus möglich, dass die Drachenweiden, die da nicht mehr im Park in BS stehen auch Opfer eines Weidenbohrers wurden. Mag sein, dass die Trockenheit dann auch noch dazu beigetragen hat, aber das Hauptproblem ist wohl der Schädling. Ob das nun spezialisierte Tierchen für Bänderweiden sind und andere sich über Korkenzieherweiden hermachen, darum habe ich mich noch nicht gekümmert ...

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Hattest Du eigentlich vor einigen Tagen noch bei SchneiderHein Basis kommentiert? Mir war so, dass ich im Mail-Postfach da etwas gesehen hatte. Aber das war plötzlich weg. Und im Dashboard von Blogger sehe ich zu dem Blog keine Kommentare zur Freigabe. Vielleicht hatte ich mich aber auch nur verguckt und es war ein älterer Kommentar von Dir ...