Montag, 31. März 2014

noch besseres Zeckenwetter ...


Keine Angst ich werde nun sicherlich nicht jeden Tag über 
die aktuelle Zeckensituation in unserem Garten berichten.
Denn zum Glück gibt es auch viele schöne Entdeckungen!

Doch nachdem ich am Freitag noch zur Winterzeit zwischen 
12:30 und 17:05 Uhr 7 weibliche und 11 männliche Zecken 
von trockenen Halmen, Krokusblättern und ca. 20cm langen 
Grashalmen überwiegend an unserem Wiesenrand vor dem 
Treppenhaus absammeln konnte. Und am Samstag zwischen 
8 und 18 Uhr nochmals 8 Weibchen und 7 Männchen aus der 
Wiese fischte, war ich nach dem sonnigen Sonntag nun sehr 
zuversichtlich, dass wir jetzt zunächst Ruhe hätten. Denn 
gestern begrüßte mich nur um 8:45 Uhr zur Sommerzeit 
ein Zeckenweibchen am Wiesenrand im lichten Schatten. 
Und obwohl Maus & Allegra am frühen Abend im dahinter-
liegenden Wäldchen wohl auf Mäusejagd waren, brachten 
sie uns am Abend von dort wohl keine Zecke mit ...

Eigentlich wollte ich heute gegen 10 Uhr nur mal ganz kurz 
in den Garten schauen. Aber beim Blick auf die Halme am 
Wiesenrand, fand ich meine Beschäftigung: Binnen 10 Minuten
 entdeckte ich auf einer ca. 4m langen Wiesefläche vorm Haus 
5 lauernde Zeckenweibchen und 5 Männchen. 

Besonders eindrucksvoll war es, dass an einer Krokusblattspitze 
sogar 2 Weibchen ganz dicht hintereinander warteten. 

Und an einem meiner Markierungsstäbe … 

für die wuchernden gelben Windröschen … 

und wuchsfreudigen Hopfensprossen, die ich bald 
möglichst aus der Wiese ausstechen möchte, 

warteten ziemlich am Ende des Bambusstabes ein Weibchen ….

und weiter unten ein Männchen gemeinsam auf einen Wirt.

Nach einem kurzen Spaziergang, bei dem ich entlang der 
anderen gepflasterten Wege keine einzige Zecke an einer Staude 
oder Zwiebelblume entdeckten konnte, kam ich zurück zum Steg. 

Dort, am Grashalm, der etwas über das Holz ragte, 
streckte sich ein Weibchen nach mir aus. Bei genauer 
Betrachtung fiel mir dann links daneben am kleinen 
Liguster-Sämling ein weiteres Weibchen auf. Und bald 
darauf erblickte ich unter einem Blatt ein Männchen. 
Genau an dieser Stelle saßen gestern Maus & Allegra 
lange Zeit in der Sonne und blickten in die Wiese …

Und während ich am Steg vor dem Wäldchen noch etwas 
auf und ab patrouillierte und immer wieder in die Wiese 
spähte, gaben sich nach und nach noch ein paar Tierchen zu 
erkennen. So wanderten von dort auch noch 9 Taschentuch-
Stückchen mit 4 weiblichen und 5 männlichen Zecken in 
unser Glas mit Chlorreiniger am Treppenhaus.

So langsam frage ich mich bei diesem recht hohen Zecken-
aufkommen am Wiesenrand, ob wir und unsere Katzen nun nur
ein besonders gutes Lockmittel für die Zecken sind. Oder ob 
geschlechtsreife Zecken - ähnlich wie Lachse & Frösche, vielleicht 
zur Paarung wieder an ihren Geburtsort zurückkehren. Denn in 
diesem Gartenbereich hatten wir im Sommer 2011 mindestens 
ein Zeckennest unter einem kurzen Grasbüschel - direkt an der 
Betonkante und recht dicht am Stegpodest vor der Hedi Grimm. 
Doch dort haben wir reichlich Zeckenlarven mittels getragener
Socken hervorgelockt und die Fläche später 3x behandelt ...

Aber heute war zumindest ein sehr erfolgreicher Morgen: 
In 35 Minuten entlang des Wiesenrandes 20 Zecken erlegt. 
Und somit 9 Zeckennester mit jeweils bis zu 3.000 Eiern 
verhindert!

Fotos: S.Schneider


Wer also etwas gegen Zecken im Garten unternehmen will, der
sollte wohl gerade jetzt an nebelfeuchten und grau-verhangen
wärmeren Tagen auf die Jagd gehen.

Denn leider können sogar auch Vögel ganz unbemerkt ein
vollgesogenes und zur Eiablage bereites Zeckenweibchen
in den Garten einfliegen: 'Achtung, Zecken im Anflug!'

Und was Zecken im 'Idealfall' auf einer Katze so treiben,
das ist auf dem Blog 'Merzburg' zu sehen ...


Sonntag, 30. März 2014

noch makellos ...


Der Märzenbecher unter der Magnolie leidet in diesem Frühjahr 
anscheinend so sehr unter der Trockenheit, dass er seine 3 Blüten 
noch immer in der Knospenhülle gefangen hält - und sie darin 
nun wohl leider wirklich vertrocknen werden.

Bei meiner Mutter im Garten sind die Märzenbecher in ihrer 
kleinen Teichlandschaft schon lange verblüht - bzw. sie waren 
in diesem Jahr leider ein sehr begehrtes Schneckenfutter.

Und daher war ich mir sicher, dass ich heute früh kaum noch 
Blüten an der Sommer-Knotenblume - Leucojum aestivum
finden würde. Denn eine Überschwemmungszone müsste 
doch über Nacht alle Nacktschnecken aus der Umgebung 
anlocken, so dass statt weißer Glöckchen jetzt mal wieder 
reichlich Schleimspuren im Morgenlicht glitzern würden ...

Doch heute früh leuchteten noch die Glöckchen!

Und bis auf zwei Knospenhüllen haben sich bereits 
an 7 Stielen ihre Knospen und Blüten entfaltet.

Die Feuchtigkeit tat ihnen sicherlich gut. 
Und nun gibt es zumindest ein paar makellose 
Erinnerungsfotos von ihnen …

Fotos: S.Schneider


Sumpfdotterblume & ihre Kinder



Gar nicht so einfach das 'gute' Kraut - die Sämlinge 
der Sumpfdotterblume, in der Feuchtzone im Teich 
zu halten. Und drum herum das 'böse' Kraut - die aus-
gesamten wuchernden Weidenröschen zu zupfen. 
Aber im letzten Jahr ist es mir anscheinend gelungen. 
Denn in der Nähe der Mutterpflanze konnte ich einige 
Kinder ausmachen. Und da sie sich ein sonnigeres 
Plätzchen in der Feuchtzone ausgesucht haben, blüht 
eines nun sogar schon heute vor der Mutter …

Im letzten Jahr begann die Blüte etwa 2 Wochen später.

Die kleinen grünen Punkte auf den feuchten Steinen 
sind übrigens alles kleine Blättchen der Wasserlinsedie 
dort nun hoffentlich im Laufe des Tages vertrocknen. 
Sie wurden beim Überfluten des Teiches teilweise an 
die Ränder zwischen den Betonplatten gespült. Aber 
leider ist schon wieder reichlich Nachschub in Arbeit!

Fotos: S.Schneider


fast über Nacht



Gestern sah es zwischen den Steinen in der Feuchtzone 
noch ziemlich braun aus. Doch das Überfluten des Teiches 
und das wieder wärmere Wetter haben über Nacht einen 
kleinen Farn hervorgelockt. Aber in den Beeten warten 
die größeren Farne wohl alle sehnsüchtig auf Regen ...

Foto: S.Schneider


Bankplatz



Noch liegt der Platz vor der Teichmauer im Schatten. 
Aber gegen Mittag schaut hier die Sonne vorbei, so dass 
wir auch heute nochmals mit Katz' & Maus den Bankplatz 
einnehmen werden, und die Arbeit Arbeit sein lassen …

Foto: S.Schneider


Samstag, 29. März 2014

Gartenarbeiten für heute gestrichen ...


Eigentlich hatten wir heute vor uns endlich dem 
wild wuchernden Hopfen im Wäldchen zu widmen. 

Denn der hat durch die letzten feuchten Tage jetzt wohl
den notwendigen Wachstumsschub erhalten, und schiebt nun 
überall ganz keck 3 bis 30cm lange kraftvolle Triebe aus dem 
Boden hervor. Also ein idealer Zeitpunkt, um ihn am Schopf 
zu packen und Teilstücke seiner meterlangen unterirdischen 
Wurzeln herauszureißen ...

am Wiesenrand betätigteund heute nur mal kurz gegen 8 Uhr… 

in die noch nebelfeuchte Krokuswiese sah, …

konnte ich fast zuschauen, wie die Tautropfen von 
den Grasenden fielen, und sich dort nach und nach 

die Krabbler an den kurzen trocken Halmen und 

an den Unterseiten der Krokusblätter positionierten.

in der Krokuswiese konnte ich bei ca. 8°C in 20 Minuten 
nochmals 5 Weibchen und 2 Männchen von den Halmen 
auf meine bereits benutzten Taschentuchfetzen locken.

Und da ich gestern Abend auf Zeckenwetter.de feststellte
dass Niedersachsen bis zum 31. März 2014 die höchste 
Zeckenwarnstufe hat, sind die geplanten Gartenarbeiten 
für heute auf jeden Fall gestrichen. Eventuell sind morgen 
bei sonnig warmem Wetter in der Mittagszeit noch einige 
Schnittarbeiten möglich. Aber da sich die jetzt anstehenden 
Arbeiten alle in Gartenbereichen befinden, in denen sich 
Mäuse & Igel besonders wohl fühlen, sind das wahrscheinlich 
auch beliebte Zeckengebiete. Daher wäre es im Moment 
wirklich sehr unvernünftig sich überwiegend kopfüber in 
diesen Ecken in Gefahr zu begeben …

Also werden wir uns heute mit unseren mobilen Sesseln 
einfach vors Haus setzen, die Aktivitäten in der Zecken-
wiese beobachten, und zusammen mit Maus & Allegra 
Herrn und Frau Drossel beim Füttern ihrer Jungen im Taxus 
zusehen. Die fliegen nämlich zur Zeit überwiegend zum 
Teich, um dort Futter für ihre Kinder zu fischen. Das Erdreich 
ist trotz einiger feucht-kalter Tage doch noch so trocken, 
dass sie wohl kaum Würmer in den Beeten finden. Oder 
der Teich ist für sie einfach die bequemere Futterquelle.

Fotos: S.Schneider


Es macht Klapp ...


Und wieder ein Versuch. Dieses Mal vom Stegpodest 
aus ca. 5m Entfernung zur Futtersäule im Wäldchen:






Ein kurzer Blick zur Kamera, dann ganz schnell rauf 
auf den Wachholderstamm, rüber zum Hochwald und 
ab durch die Mitte zu den Fichten beim Nachbarn …

Fotos: S.Schneider


überfluteter Teich


Für den schattigen Bereich zwischen Wiese und Treppenhaus 
war es am Nachmittag noch zu kalt. Und da die Fläche vor 
der Teichmauer noch nicht wieder so extrem bewachsen ist, 
nochmals vor der Teichmauer in die Sonne zu setzen.

Als die Sonnenstrahlen dann allerdings am späten Nachmittag 
den vorderen Teil des Gartens verließen, bekam der Teich 
nochmals Bakterien zum Schlammabbau & für klares Wasser. 
Und anschließend beförderte unsere Pumpe fast 1 Stunde 
Grundwasser aus der Tiefe, um den Teich zu füllen. Denn 
der Wasserspiegel war trotz etwas Regen schon wieder 
ganz extrem abgesunken. 

Auf diese Weise wurde dann auch gleich der Bereich 
hinter dem Teich vor dem Hochwald überflutet. Beim 
Umpflanzen einiger Zwiebelblumen musste ich nämlich 
feststellen, dass es auch in der Überschwemmungszone 
sehr trocken ist. Und so bekamen die Rosen Polarstern, 
Climbing Schneewittchen, Penelope Hobhouse, Omi 
Oswald, Diamant und die Dünenrose nun endlich nach 
dem Rosenschnitt am vergangenen Sonntag mal eine 
vernünftige Portion Wasser. Gedüngt habe ich unsere 
Rosen wegen der schon lang anhaltenden Trockenheit 
übrigens noch nicht. Und wenn das Wetter so bleibt, 
fällt die Düngung in diesem Jahr vielleicht bei einigen 
unserer Rosen sogar ganz aus. 

Sicherlich wird sich jetzt auch die Sommerknotenblume 
im kurzzeitig überfluteten Bereich neben der Omi Oswald 
mal wieder über feuchte Füße gefreut haben. Denn an ihr 
sind bereits einige Blütenglocken geöffnet. Aber vielleicht 
locke ich jetzt durch diese Feuchtigkeit auch nur die
 Schnecken & Zecken aus ihren Verstecken …

Foto: S.Schneider


Freitag, 28. März 2014

ideales Zeckenwetter ...


Schon gestern war mir klar, dass es an der Zeit ist 
sich noch vorsichtiger im Garten zu bewegen. 
Denn am Vormittag lag Allegra nach ihrem Garten-
spaziergang lang ausgestreckt und ganz genüsslich 
auf dem Arbeitstisch. So konnte ich glücklicherweise 
gerade noch rechtzeitig an ihrer Hinterpfote ein 
Zeckenweibchen erkennen, bevor es ihrem Fell 
verschwunden wäre. Und am späten Nachmittag, 
als Allegra nach einer kurzen Gras-Inspektion auf 
die Fensterbank sprang, leuchtete ebenfalls etwas 
winzig Rotes auf ihrem Rücken.

Bis gestern hielten sich die Begegnungen mit Zecken 
in Haus & Garten noch in Grenzen: Seit der ersten Zecke 
jetzt im März nur 5 Weibchen und 2 Männchen hinzu. 
Bis heute …

Denn hier am Wiesenrand fand ich gegen 12:30 Uhr 
auf einer Fläche von ca. 3m Breite und 70cm Tiefe 
binnen weniger Minuten  ...

5 weibliche Zecken …

und 6 Zeckenmännchen.

 Überwiegend saßen die Winzlinge nicht an frischgrünen Gräsern, 
sondern an den äußersten Spitzen von aufrechten trocken Halmen. 
Und hoffentlich war das 7. Männchen, das ich dann gegen 15 Uhr 
am Ende eines Krokusblattes entdeckte, das Männchen, was mir 
gegen Mittag beim Absammeln leider in die Wiese gefallen war.

Ich hatte also schon das richtige Gefühl, als ich vorgestern 
weitere Blättchen des gelben Windröschens in der Wiese sah, 
und sie lieber nur mit einem Stöckchen markierte, anstatt mich 
mal eben ganz spontan in die Wiese zu stellen, um sie einfach 
herauszustechen und umzupflanzen. Denn sogar beim sehr 
vorsichtigen Absammeln der Zecken mittels kleiner Taschentuch-
Stückchen hatte es vorhin ein Männchen unbemerkt geschafft 
auf meine Hand zu gelangen, und war geradewegs dabei 
unter meinem Ärmel zu verschwinden …

Noch nie zuvor hatte ich es erlebt, dass Männchen und Weibchen 
so dicht zusammen an einem Ort lauern. Bisher hatte ich sie bei 
uns in der Wiese nur recht dicht beieinander auf verschiedenen 
Halmen entdeckt. Doch an zwei vertrockneten Halmen traten sie 
an der Spitze paarweise auf - bzw. am zweiten Halmende konnte 
ich sogar 2 Männchen & ein Weibchen zusammen auf ein Stück 
Taschentuch locken. Diese Methode ist ja auch viel effizienter, 

Was mich nun jedoch mal wieder besonders erschreckt, ist 
die Tatsache, dass ich diese 12 Zecken auf einer Fläche 
von ca. 2qm entlang der Betonkante entdeckte. Und weder 
weiter hinten an der Tischgruppe noch entlang des Steges 
waren weitere Tierchen zu sehen. Sie handeln also wahr-
scheinlich instinktiv sehr 'strategisch'. Denn ihr Aktionsradius 
umfasst angeblich nur wenige Meter. Das bedeutet, dass sich 
diese Tiere im vollgesogenen Nymphenstadium ganz bewusst 
von einer Maus oder einem Igel wahrscheinlich im Spätsommer 
oder Herbst hier in der Wiese fallen ließen, da es so attraktiv 
nach Katzen & Menschen roch. Ihre notwendige Ruhephase 
verbrachten sie dort dann am Wiesengrund, um nun im Frühjahr 
als Zeckenweibchen oder Männchen möglichst schnell
einen neuen Wirt zu finden.

Laut Wetterbericht hatten wir heute in der Mittagszeit um 8°C. 
Dafür waren die Tierchen auf den benutzten Taschentuch-Stücken, 
und besonders das Männchen auf meinem Arm schon gut unterwegs!

Und gegen 17 Uhr schaute ich lieber nochmals in die Wiese: 
Inzwischen war das Thermometer vielleicht auf 10°C geklettert, 
so dass ich rechts unter der Hedi Grimm noch 2 weibliche Zecken 
sowie 4 Männchen von einem trockenen Korkenzieherzweig und 
 weiteren vertrockneten Halmen absammeln konnte. Dabei fiel mir 
zwar wieder ein Männchen in die Wiese, aber das wird sicherlich 
in den nächsten Tagen nochmals in Erscheinung treten, wenn 
es heute Nacht nicht den Mäusebus oder ein Igeltaxi nimmt ...

Fotos: S.Schneider


Freitag, 21. März 2014

Ein Platz für besondere Schneeglöckchen


Zwar werde ich wohl nie der 'Galanthophilie' verfallen, aber 
nachdem sich neben den gewöhnlichen Schneeglöckchen
Galanthus nivalis, im Dezember zufällig 10 Zwiebeln von dem 
gefüllten Schneeglöckchen 'Flore Pleno' eingefunden haben, ich 
im Januar drei Töpfe mit Galanthus elwesii bei Obi entdeckte, 
und vor einigen Tagen aus dem 'patchgarden' 7 Zwiebeln mit 
gefüllten Schneeglöckchen erhielt, brauchen diese Zwiebeln 
nun bald einen besonderen Platz …

es keinen Sinn sie irgendwo hinten im Garten unterzubringen. 
Und im Schneeglöckchenfeld würden diese besonderen Blüten 
einfach in der Masse untergehen.

Also werde ich sie wohl nur ganz dicht am Haus einigermaßen 
unter Aufsicht haben. Und da am hinteren Teil des Podestes 
vor der Hedi Grimm bereits ein üppiger Nivalis-Tuff aus dem 

entschied ich mich die anderen Schneeglöcken davor anzusiedeln. 
Links am Podest kann ich das Efeu problemlos in seine Schranken 
weisen. Der Storchschnabel und die Akeleien kommen erst später. 
Der vordere Milchstern war eh' schon wieder abgefressen und 
sollte nun lieber weiter rechts noch dichter an die Betonkante. 
Und die normalen Schneeglöckchen in diesem Bereich ziehen 
einfach ins Schneeglöckchenfeld um!

Das graue Wetter mit dem für den Abend angekündigten Regen 
war ideal zum Umsiedeln. Und nun warte ich nur noch, dass sich 
von den 7 Zwiebeln der 'Flore Pleno' meiner Dezember-Bestellung 
bei Naturwuchs noch einige Blüten öffnen. Aber mir scheint, dass 
Blüten von Schneeglöckchen im Topf häufiger mal bei Zeiten 
Geburtshilfe brauchen. Denn die restlichen Knospen scheinen 
jetzt einfach zu vertrocknen ...

Fotos: S.Schneider


Fehlfarbe im Scheinhaselbeet


So war das aber nicht gedacht:

Hier im Scheinhaselbeet wollte ich eigentlich nur die cremegelben 
Crocus chrysanthus 'Cream Beauty' haben. Und nicht einen weißen 
Krokus am Rande! Auch wenn ganz links in dem kleinen Beet an der 

Das Wetter war günstig, und so flog der weiße Krokus raus!

In der Wiese am Haus gefällt er mir nun wesentlich besser.

Und hier steht er anscheinend in passender Gesellschaft. Denn 
Naturwuchs hat auch den Crocus chrysanthus 'Ard Schenk' im 
Angebot. Da ist wohl irgendwann mal ein weißer Krokus in die 
cremegelbe Kiste gehüpft.

Ich hatte meine 4x 15 Krokusse 'Ard Schenk' im November entdeckt 
und endlich Ende Dezember in die Wiese gepflanzt. Leider gefallen 
diese kleinen weißen Krokusse mit gelber Mitte den Schnecken auch 
viel zu gut, so dass sie im Schatten der Korkenzieherweide oftmals 
zu winzig kleinen gelben Krokussen werden …

Fotos: S.Schneider


Die Sache mit dem Rosenschnitt ...



Manche Rosen machen es mir wirklich schwer! 
So frisch-grün sehen die Triebe von Fair Bianca 
nun in etwa 2m Höhe in der Himalaya-Zeder aus. 
Was soll ich da bitte noch schneiden? Der Winter 
hat ihr kaum Triebe geraubt. Und auch etwa 5 bis 
10cm hinter den vertrockneten Hagebutten schlägt 
sie schon seit einiger Zeit wieder kraftvoll aus.

Auf jeden Fall habe ich bei ihr den besten Zeitpunkt 
zum Schnitt wohl verpasst, obwohl die Forsythien in 
den Nachbargärten jetzt erst blühen …

Fotos: S.Schneider


Nachtrag Sonntag, 23. März 2014:
Heute habe ich mich dann doch noch an Fair Bianca herangetraut. 
Aber nur, soweit die Arme reichten. Neben etwas Totholz im unteren 
Bereich habe ich sie meist nur an den Enden entspitztalso in 
diesem Fall 1 bis 3 frische Triebe oder Augen entfernt. Denn in der 
großen Blüten ihrer kleineren Schwester hinter dem Metallbecken.


Zitronenfalter im Flug


Seit einigen Tagen erfreut uns ein Zitronenfalter im Garten. 
Und als es gestern so herrlich warm und sonnig war, gesellte 
sich zu dem leuchtend gelben Flatterling eine hellere Partnerin
Aber trotz diverser Versuche sie mit der Kamera einzufangen, 
waren sie zu schnell unterwegs. Doch heute, an einem eher 
grauen und schon merklich kälteren Tag, konnte ich diesen 
rastlosen Farbtupfer zumindest unscharf im Flug erwischen …

An der Tischgruppe.

Vor der schattigen Südseite.

Und auf dem Weg zu Nachbars Apfelbaum …

Fotos: S.Schneider


Was ist das?


Da es merklich kälter und längst nicht mehr so sonnig war, 
musste gegen Mittag auch noch ein größerer Tuff vom bunten
 Lungenkraut am Rande des Steinsamefeldes in einen Topf 
umziehen. Und beim Ausbuddeln war mit plötzlich diese 
harte Wurzel im Weg:

Abenteuer Erdreich! Zum Glück war es wohl wirklich 
nur ein kleines Stück von einem alten Kabel und 
keine durchtrennte Stromtrasse, die mal irgendwann 
durch den Garten führte …

Foto: S.Schneider