Donnerstag, 17. April 2014

Die sitzt fest ...



Merkwürdig, morgens um 9 Uhr saß die Weinbergschnecke 
fast noch immer so auf dem Steg, wie ich sie gestern dort 
vorgefunden hatte. Und beim vorsichtigen Versuch sie um-
zusetzen, gab ich schnell auf, denn mit ihrem Kriechfuß 
klebte sie fest am Holz. Doch da ich es für keine so gute 
Idee hielt, dass sie die nächste Zeit mitten im Weg in der 
Sonne sitzen würde, gab ich ihr etwas Wasser zum Weiter-
schleimen. Doch das Tierchen rührte sich den ganzen Tag 
nicht von der Stelle …

Foto: S.Schneider


Nachtrag, Freitag 18. April 2014:
Am nächsten Morgen war sie spurlos verschwunden. 
Ich hoffe nur, dass sie jetzt einen günstigeren Weg
gefunden hat, und nicht plötzlich als Delikatesse in 
einem Tiermagen landete. Denn bei Raben & Elstern 
ist das sicherlich vorstellbar. Schließlich haben wir 
schon Raben & Drosseln beim Fischen von Posthorn-
schnecken beobachtet.

Und selbst der Amselvater holt sich ab und an winzige 
Nacktschnecken als Kinderfutter vom Wiesenrand 


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