Mittwoch, 23. April 2014

Beim ersten Schritt vor die Tür ...


Die Nacht brachte etwas Feuchtigkeit. Aber kurz 
vor 9 Uhr lockte die Sonne in den Garten.

Und da ein hungriges Zeckenweibchen wohl nicht länger 
irgendwo in der Wiese auf einen Wirt warten wollte, ...

hatte es sich schon früh auf die Spitze der ausgesamten 

Hier, gerade mal 75 cm von der Tür zum Treppenhaus 
entfernt, wartete sie nun auf uns oder unsere Katzen …

Fotos: S.Schneider


Nachtrag Samstag, 26 April 2014:
Gestern gegen 18Uhr ging Allegra nach ihrem längeren
Mittagsschlaf nur mal kurz zum Grasen in ihr Steinfeld 
am Teich. Und wenig später kam sie mit einer auf ihrem 
Kopf umherkrabbelnden weiblichen Zecke zurück. Es 
ist in unserem Garten also wirklich kein Einzelfalldass 
Zecken sich zu relativ freien, trockenen und sogar 
besonnten Flächen aufmachen, um Wirten aufzulauern.

Und auch vor scheinbar geschützten Haustieren machen die 
Blutsauger nicht Halt: Die angeblich vor Zecken schützende 
Dosis Frontline hatten Maus & Allegra vor 6 Tagen in den 
Nacken bekommen. Bei unserer Maus musste ich heute früh
trotzdem eine Zecke auf dem Schulterblatt entfernen. Und 
in den letzten Tagen bringen sie uns wieder häufiger nach 
dem Morgen- oder Abendspaziergang Zecken mit ins Bett ...


Kommentare:

Seifenfrau R hat gesagt…

Bei euch ist es schon extrem mit den Zecken.

SchneiderHein hat gesagt…

@ Gine
Da das Thema so nach und nach auch in anderen Gärten mal zur Sprache kommt, vermute ich, dass es nicht nur bei uns so ist. Wenn ich nicht so genau hinschauen würde, wären mir bisher vielleicht 15 Weibchen & Männchen an unseren Katzen und im Garten begegnet. Und natürlich die, die mich gestern auf der Hüfte erwischt hat ;-((

Bei meiner Mutter im Garten ist das ein ebenso schleichender Prozess. Die erste Zecke hatte ich da 2004 im Fell unseres Katers gesehen. Vergleichsweise finde ich dort immer noch recht wenig Zecken. Aber ein Nest reicht ja aus, um den Garten im Laufe der Zeit zu verseuchen ...

WilderGartenVordereifel hat gesagt…

Liebe Silke,
wenn denn das duselige Fro .... mal wirken würde! Ich glaube die Zecken sind mittlerweile resistent.
Und wieder einmal habe ich mich heute fast eine halbe Stunde mit unseren Hunden beschäftigt, ich zähle sie schon nicht mehr :-(.

Liebe Grüße Alexandra

SchneiderHein hat gesagt…

@ Alexandra
Zunächst hatte ich sogar geglaubt, dass die Zecke, die ich Samstag früh auf der Hüfte hatte von Maus ins Bett eingeschleppt wurde. Aber in der ersten Panik hatte ich mich da dann doch vertan. Allerdings kann es durchaus möglich sein, dass sie tagsüber am Freitag, als die Maus mal an meinem Bein Köpfchen gab, zu mir übergewandert war. Mit und ohne Frontline st es eben gefährlich. Allerdings fand ich auf der Kuscheldecke im Bett gestern eine tote Zecke. So helfen unsere Katzen dann idealerweise - genau wie die Mäuse durch die Zeckenrollen, einige Plagegeister zu eliminieren. Wer weiß, wie viel mehr Nester sonst noch entstehen …
Und gerade jetzt nach dem Regen hoffe ich, dass unsere Katzen zumindest etwas geschützt sind. Denn auch wenn Katzen ja angeblich nicht an Borreliose erkranken - jede zu entfernende Zecke hinterlässt ja zumindest eine Schwellung und führt wohl auch bei Katzen zu Schmerzen.
Auf Dauer befürchte ich auch Resistenzen. Daher wenden wir das Mittel auch nur in den Monaten an, wenn es extremer ist. Im letzten Jahr bekamen sie nur 2x Spot on. Und obwohl ich in der Wiese fast täglich Zecken entdeckte, hielt es sich bei Maus & Allegra bis Mitte April mit den Weibchen & Männchen im Fell noch in Grenzen. Fraglich ist nur, wie viele Nymphen sich unbemerkt bewirten lassen konnten. Und ob Larven schon oder noch vom letzten Jahr unterwegs sind, kann ich überhaupt nicht einschätzen ...

Kerstin hat gesagt…

Ich habe gelesen, dass die Einnahme von Schwarzkümmelöl Tiere und Menschen vor Zecken schützen könnte. Probiert habe ich das noch nicht, aber bei Eurem Zeckenaufkommen wäre es vielleicht einen Versuch wert.

Das Öl gibt es in Flaschen und auch als Kapseln.