Dienstag, 11. März 2014

wieder zugänglich



Auch der Weg zum 'Beet der vergessenen Gemüse' hinter 
der Buchsbumhecke ist nach dem Shreddern der Knöterich-
ranken endlich wieder zugänglich. Der Buchsbaum sieht 
auch hier noch recht gut aus. Allerdings zeigt sich auf so 
manchem Blatt der Buchsbaumpilz-Befall. Doch ich werde 
weiterhin nur kleinere und größere Zweige für die Deko 
schneiden und auf das Auslichten von befallenen Trieben 
bzw. das Entsorgen befallener Blätter verzichten. Auch 
kommt für mich zur Zeit nicht in Frage. Doch werde ich 
die Büsche demnächst mal mit etwas Rhododendron-
Dünger versorgen. Aber erst, wenn sich zumindest eine 
kleine Regenzeit ankündigt. Denn im Moment ist der 
Garten viel zu trocken. Und so früh im Jahr möchte ich 
die Pflanzen noch nicht mit zusätzlichen Wassergaben 
verwöhnen ...

Rechts des Weges steht meine kleine Rosenbaumschule
die noch nicht allzusehr vom Beinwell und den zahlreichen 
Wolfsmilch-Sämlingen bedrängt wird. Aber der Bereich 
sollte unter Aufsicht bleiben!

Und der Bärlauch wandert schon mal lieber von links
in die Fugen der alten gegossenen Betonplatten aus ...

Zwischen den Rosenkindern wächst an der Wegwarte 
ein klitzekleines grünes Blättchen, das hoffentlich nicht 
so schnell eine gefräßige Schnecke für sich entdeckt.

Und das ist ein kleiner Ausschnitt unseres 'Zwiebelfeldes' 
links des Weges unter der Mirabelle. Etwas Bärlauch kann 
ich zwischen dem jungen Pflänzchen der Knoblauchsrauke 
erahnen. Und irgendwo in der etwa 3qm großen Fläche 
habe ich Zwiebelgrün einer ausgesetzten Küchenzwiebel 
entdeckt. Ebenso kamen im milden Winter mal wieder 
einige sprießende Knoblauchzehen ins Land. Aber diese 
Nutzpflanzen haben es immer recht schwer sich gegen 
Wolfsmilch-Sämlinge, ausbreitungswütigen Beinwell, 
Gedenkemein, einen Farn und das ausläufertreibende 
Wald-Bingelkraut zu behaupten. Ich bin mal gespannt, 
ob wir in diesem Jahr zu einer Nudelsoße mit Bärlauch 
kommen oder zumindest die Knoblauchsrauke ernten …

Fotos: S.Schneider


Kommentare:

Elfenrosengarten hat gesagt…

Ich habe nun auch ein wenig Bärlauch gepflanzt. Ich hoffe es gefällt ihm unter unseren Büschen und es ist ihm dort schattig genug. Toll wieviel du davon hast! :-)
Ganz viele liebe Frühlingsgrüße
sendet dir Urte

SchneiderHein hat gesagt…

@ Urte
Dann hoffe ich, dass er sich bei Dir sehr wohl fühlt und sich schnell vermehrt!
Denn ich habe ihn schon früh aus dem Garten meiner Mutter mitgenommen. Unter den Obstbäumen hat er sich nach über 15 Jahren gut entwickelt. Nur wenn ich ihn da ernten möchte, muss ich durch blühende Frühlingsflächen trampeln. Daher hatte ich später einige Zwiebeln und Saat aus dem Garten meiner Mutter im Zwiebelfeld angesiedelt. Dort wächst er jetzt bestimmt auch schon 5 Jahre. Aber mehr als 1 Mahlzeit werde ich dort trotzdem bis zur Blüte wohl kaum ernten können ...