Samstag, 29. März 2014

überfluteter Teich


Für den schattigen Bereich zwischen Wiese und Treppenhaus 
war es am Nachmittag noch zu kalt. Und da die Fläche vor 
der Teichmauer noch nicht wieder so extrem bewachsen ist, 
nochmals vor der Teichmauer in die Sonne zu setzen.

Als die Sonnenstrahlen dann allerdings am späten Nachmittag 
den vorderen Teil des Gartens verließen, bekam der Teich 
nochmals Bakterien zum Schlammabbau & für klares Wasser. 
Und anschließend beförderte unsere Pumpe fast 1 Stunde 
Grundwasser aus der Tiefe, um den Teich zu füllen. Denn 
der Wasserspiegel war trotz etwas Regen schon wieder 
ganz extrem abgesunken. 

Auf diese Weise wurde dann auch gleich der Bereich 
hinter dem Teich vor dem Hochwald überflutet. Beim 
Umpflanzen einiger Zwiebelblumen musste ich nämlich 
feststellen, dass es auch in der Überschwemmungszone 
sehr trocken ist. Und so bekamen die Rosen Polarstern, 
Climbing Schneewittchen, Penelope Hobhouse, Omi 
Oswald, Diamant und die Dünenrose nun endlich nach 
dem Rosenschnitt am vergangenen Sonntag mal eine 
vernünftige Portion Wasser. Gedüngt habe ich unsere 
Rosen wegen der schon lang anhaltenden Trockenheit 
übrigens noch nicht. Und wenn das Wetter so bleibt, 
fällt die Düngung in diesem Jahr vielleicht bei einigen 
unserer Rosen sogar ganz aus. 

Sicherlich wird sich jetzt auch die Sommerknotenblume 
im kurzzeitig überfluteten Bereich neben der Omi Oswald 
mal wieder über feuchte Füße gefreut haben. Denn an ihr 
sind bereits einige Blütenglocken geöffnet. Aber vielleicht 
locke ich jetzt durch diese Feuchtigkeit auch nur die
 Schnecken & Zecken aus ihren Verstecken …

Foto: S.Schneider


Kommentare:

WilderGartenVordereifel hat gesagt…

Liebe Silke,
ihr habt also auch Grundwasser. Was für ein Segen! Euer Teich sieht sehr verträumt aus. Die Zecken sind sehr aktiv, unsere armen Hunde sind derzeit übersät von den kleinen Biestern. Vielleicht retten sie mich durch ihre Anwesenheit von den kleinen Blutsaugern! Unser Teich wartet, wie ich bereits schrieb noch auf eine Gestaltung. Als wir mit den Baggerarbeiten fertig waren hatte ich kaum eine Chance das Ufer zu gestalten, die Natur war einfach schneller! Ich denke wir schaffen es im nächsten Jahr uns dem ganzen intensiver zu widmen. Im letzten Sommer konnten die Kinder jedoch schon darin schwimmen!

Liebe Grüße Alexandra

Mein Waldgarten hat gesagt…

Ich mußte heute auch mit dem Schlauch gießen, alles ausgetrocknet, obwohl es vor kurzem schon mal regnete.
Unser Boden ist da besonders blöd, er trocknet an der Oberfläche so aus, daß er teilweise Risse bildet. Jungpflanzen gehen sofort ein, wenn man da nicht wässert. ;-)

SchneiderHein hat gesagt…

@ Alexandra
Ja, so eine nicht zu tief liegende Grundwasserschicht ist wirklich ein Segen. Allerdings war ich früher zu verschwenderisch mit dem Bewässern des Gartens und habe dadurch die Entwicklung von reichlich Nacktschnecken & Zecken begünstigt. Nun lasse ich lieber Farnflächen etc. im Sommer vertrocknen, anstatt immer mit Wasser zu plantschen. Punktuelles Gießen mit der Gießkanne wäre ideal. Nur inzwischen finden das mein linkes Knie & die Hände nicht mehr so witzig. Denn früher hatte ich unsere über 100 Rosen nach dem Düngen 1 bis 2x pro Woche mit 5 bis 10 Litern gegossen. Inzwischen haben sie sich zwar auf etwa 70 reduziert (von den modernen Rosen sind viele eingegangen), aber das Wetter ist mir seit Wochen jetzt einfach zu trocken. Daher verzichte ich nun lieber noch aufs Düngen - trotz Grundwasser.
Nur am Teich machte es schon Sinn, denn sonst würden wohl auch bald der immergrüne Hochwald dahinter leiden ...

Hast Du nicht Angst, dass Deine Hunde krank werden? Ein Hund in der Nachbarschaft bei meiner Mutter hatte einen Zeckstich und musste sich noch 2 Jahre quälen, bis er dann doch eingeschläfert werden musste. Katzen sollen angeblich ja keine Probleme mit Borreliose haben, aber so ganz mag ich das auch nicht glauben.

Auf Eure Teichentwicklung bin ich gespannt!

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Tja, dagegen hilft mulchen ;-) Im Moment sieht unser Garten auch an den besonnteren Stellen noch gut aus, und die sonniger stehenden Lenzrosen leiden nur kurz in der Mittagssonne. Nur die Kübel muss ich nun schön häufiger gießen. Da ich das Spülwasser von den Katzenfutterschalen in den Garten trage, bin ich bis jetzt auch noch mit dem Wasser und dem Regenwasser ausgekommen. Aber gestern war ich versucht mal die Regentonne aufzufüllen. Allerdings ist es jetzt so nebelverhangen, dass ich damit wohl auch noch bis heute Abend warten kann.
Nur wenn das so weitergeht, werde ich wohl wirklich nur ein paar sehr muckelige Rosen düngen und dann dementsprechend auch die nächste Zeit regelmäßig gießen müssen.
Der Rhododendrondünger, mit dem ich auch die Hortensie Limelight und die Buchsbäume versorgen wollte, bleibt wahrscheinlich auch zu ...

WilderGartenVordereifel hat gesagt…

Liebe Silke,
ich gieße auch nicht so oft. Ich denke die Pflanzen können etwas Trockenheit ganz gut vertragen. Derzeit ist es ein wenig knifflig bei all den neuen die ich gepflanzt habe! Die brauchen dann schon mal einen kräftigen Schluck. Gut das mein Sohn so ein fleißiger Helfer ist! Er trägt mir so manche Kanne! Meine Hunde sind übersät von Zecken, besonders der mittlere ist immer sehr voll. Krank ist er nicht! Ich weiß auch nicht wie das kommt. Die vielen Tierarztmittelchen lasse ich mittlerweile weg, er ist mit der Chemie genauso voll!
Ich bin auch auf unseren Teich gespannt! Haben wir doch mal wieder keine Zeit für ihn und er muss erst einmal alleine klar kommen ;-)). Die Aufräumarbeiten frustrieren mich derzeit, ich kann keine Fichtenäste mehr sehen!

Liebe Grüße Alexandra

SchneiderHein hat gesagt…

@ Alexandra
Im neuen Post tönte ich noch, dass sich Maus & Allegra keine Zecke aus dem Wäldchen mitgebracht haben, und nun mussten wir ihr heute Nacht eine von der Brust entfernen. Sonst ging das immer ganz gut mit dem Zeckenhaken, aber die war irgendwie zwischen beiden Größen und jetzt blieb der Kopf zurück. Das wird wieder eine nette Wunde :-( Na ja, jetzt bekommt sie ein paar Tage Arnica-Globulis ins Futter, dann tut die Entzündung vielleicht nicht ganz so weh …
Frontline müssten sie eigentlich auch schon wieder bekommen. Aber so gerne verabreichen wir die Chemie auch nicht. Nur nach der Info unseres Tierarztes wird es bei Hunden schnell mal lebensgefährlich, wenn da mal eine infizierte Zecke zusticht.

Ich muss jetzt gleich mal die Kübel gießen - umpflanzen/pflanzen werde ich jetzt zur Zeit lieber nichts mehr. Denn der Wetterbericht stellt nur selten und dann wenig Regen in Aussicht. Und mit dem Schlauch wässern will ich bei dem Schnecken- & Zeckenaufkommen auf gar keinen Fall mehr! Dann tanzen die Tango im Garten und legen überall Eier ab …
Rudolf hatte mal einen Post zum Wässern neu gepflanzter Rosen gemacht: Ein Stück Plastikrohr zum Wässern miteingraben. Das werde ich auf jeden Fall bei den Sträuchern & Rosen beherzigen, die noch im Kübel stehen. Denn dann bekommen die blöden Zecken und Schnecken nichts von der Feuchtigkeit ab ;-)

Ich müsste auch noch Steinsame schneiden, die Quecke rausreißen und die Nordseite mit dem abgestorbenen Hopfen sieht richtig wüst aus. Ebenso das Wäldchen, in dem überall der Hopfen sprießt. Wunsch & Wirklichkeit!
Daher kann ich das mit Deinen Fichten soooo gut verstehen!

Ich will mich ja nicht aufdrängen, aber wenn Ihr den Teich nochmals vernachlässigt, dann könnte da doch im nächsten Jahr Fieberklee blühen ;-) Noch ist er nicht so weit, denn jetzt würde ich mich gern noch an den Blütenrispen erfreuen. Und im Moment brauchen die Drosseln die Ranken zum Fischen im Wasser. Aber nach der Blüte könnte ich Euch sonst einige Meter davon schicken. Nach Berlin ist nämlich schon umletzten Frühsommer ein Teil in einem Päckchen umgezogen ( http://unser-strebergarten.blogspot.de/2013/06/neuzugang.html ) und Dir könnte ich ja dann ruhig ein Paket schicken, Denn 2 kg kommen da sehr schnell zusammen. Ich schmeiße sie ungern weg, und Ihr hättet vielleicht Freude daran außerdem sind es Uferpflanzen und auch Freischwimmer. Ihr könntet sie also auch später problemlos umsetzen ...

WilderGartenVordereifel hat gesagt…

Liebe Silke,
Frontline nützt bei unseren Hunden leider nichts! Wir haben das mit und ohne getestet! Dein Hopfen, Du arme, irgendwann kann man das ganze Zeug nicht mehr sehen! Man hat ja auch noch anderes zutun! Du drängst Dich doch nicht auf, ich würde mich über ein Paket riesig freuen :-)). Mit Schnecken habe ich keine Probleme. Im Winter streunen unsere Hühner durch den Garten und scharren alles munter auseinander. Sie sind zuverlässige Schneckeneierfinder ;-)). Der einzige Nachteil ist ,dass ich im Herbst keinen Salat oder Spinat pflanzen kann da auch dieser den Hühnern zum Opfer fallen würden ;-). Aber lieber keinen Herbstsalat und keine Schnecken.

Liebe Grüße
Alexandra

SchneiderHein hat gesagt…

@ Alexandra
Schön ;-) Gestern als ich auf der Bank saß und zum Teich schaute, habe ich wieder den Drosseln auf dem Fieberklee-Laufsteg zugesehen. Da fand ich die Vorstellung richtig blöd, dass davon nun bald wieder einiges an Ranken auf den Kompost wandern sollte. Allerdings warne ich Dich lieber vor: Wasserlinse schleicht sich dann sicherlich mit ins Paket! Also würde ich sie dann lieber gründlich abspülen und in Quarantäne stecken, bis sich die fiesen kleinen Blättchen zu erkennen geben. Sonst habt ihr einen grünen Tümpel und dann zwei, drei … Die Frösche & Vögel verbreiten das Zeug nämlich in die anderen Teiche ..
Aber im Moment schauen erst die Knospen heraus - etwas dauert es also noch etwas. Doch Deine Anschrift kann ich dann bei Zeiten mal gebrauchen - meine Mailadresse steht im Profil.

Wegen der Schnecken hatten wir mal mit Laufenten überlegt, aber die Haltung erfordert ja doch so einiges - Entenhaus, täglich füttern etc, so dass wir uns doch dagegen entschieden haben. Zumal wir damals noch nicht hier wohnten. Obwohl ich Enten total gerne höre. Das war so idyllisch, als ein Entenpaar bei uns im Frühling mal einige Minuten auf dem Teich schwamm :-)

Bei unseren Katzen funktioniert Frontline meist noch recht gut - zumindest in den ersten 2 Wochen. Danach lässt die abtötende Wirkung schon nach.
Komisch ist es, dass ich seit vorgestern 3 tote Zeckenweibchen an den Halmen in der Wiese gefunden habe. Maus & Allegra sind überfällig (25. Februar). Aber vielleicht hat Nachbarskater Cäsar schon seine neue Dosis erhalten, der durchstreift ja auch unseren Garten. Und vielleicht hatten diese Zecken mit ihm Kontakt und kletterten mit letzter Kraft auf die Halmspitzen. Ekelig und trotzdem spannend ...

WilderGartenVordereifel hat gesagt…

Liebe Silke,
die Wasserlinse habe ich schon im Teich und wenn es zuviel wird essen wir sie einfach auf ;-)). Meine Adresse schicke ich Dir gerne. Wir haben auch Laufenten, die sind echt klasse. Schnecken jagen sie keine, es sind ja keine mehr da ;-)). In den Teich würde ich sie allerdings nicht lassen, sie verschlammen ihr Badewasser schon sehr! Unsere haben ein eigenes Planschbecken.

Liebe Grüße Alexandra

SchneiderHein hat gesagt…

@ Alexandra
Wasserlinse aufessen? Heute ist doch der 2. April - oder ;-) Wenn das wirklich stimmt, dann wäre ich an der Zubereitung wirklich interessiert. Denn seitdem wohl alle Fische und vor allem die wasserverschmutzenden Kois tot sind, und wir ohnehin nur Bakterien zur Teichpflege einsetzen, könnten wir dort wohl problemlos ernten. Von der Bachbunte habe ich das auch gelesen. Nur bisher war sie noch nie so üppig, das ich sie schon in dieser Form dezimieren wollte.
Könnt Ihr eigentlich auch gelbe Schwertlilien gebrauchen? Die wachsen hier wie Unkraut und haben sich überall versamt, wo ich sie nicht unbedingt haben möchte.

Genau aus dem Grund wollten wir auch keine Laufenten ;-) Dafür hätten wir noch einen zusätzlichen Teich anlegen müssen. Und später mit Maus hätte es vielleicht auch mal Entenbraten gegeben. Eine kopflose Taube hat sie in jungen Jahren zumindest mal ganz stolz ins Haus geschleppt ;-)

WilderGartenVordereifel hat gesagt…

Liebe Silke,
ja Wasserlinse kann man essen, ist kein Scherz! Also ich habe das aus meinem Buch von Hildegard von Bingen. Bei Google habe ich auch so das ein oder andere Entdeckt hier www.joevogel.de, allerdings finde ich die Beschreibung nicht soooo besonders. Ein Rezept habe ich sogar bei chefkoch gefunden :-)). Also wir mischen sie in den Salat, ins Püree, ich habe sie auch schon mal getrocknet und dann gemahlen als Streu für´s Brot!
Schwertlilien können wir auch gebrauchen, ich glaube das Paket füllt sich langsam ;-)) und ich freue mich jetzt schon.
Also unsere Laufenten sind zu dritt und glaube mir an dieses Team kommt keine Katze ran!

Liebe Grüße Alexandra

SchneiderHein hat gesagt…

@ Alexandra
Toll, dann werde ich das mal versuchen! Noch ist es kein Teppich - lohnt sich also nicht. Aber die kleinen Blättchen legen bestimmt bald los.

Ich habe gestern mal nach den Schwertlilien geschaut. Eben komme ich da gut ran, dann werde ich vom Rand aus mal nach und nach die Kinder rausnehmen. Denn so viel Gelb wollten wir nie im Teich haben - nur in einer Ecke so als kleiner Solitär ;-)

Tja, wenn die Laufenten nicht berechtigter Weise Ansprüche hätten, wäre das schon toll. Nur wahrscheinlich sollten wir unseren alten grauen Damen das auch nicht antun. Damals, als plötzlich das Entenpaar auf dem Teich schwamm, saß Maus etwas ängstlich und trotzdem neugierig auf dem Steg. Die waren ihr wohl zu groß ;-)

WilderGartenVordereifel hat gesagt…

Liebe Silke,
ich versuche Dir gleich mal meine Adresse zu schicken.

Liebe Grüße Alexandra