Sonntag, 9. März 2014

Frühjahrs-'Freuden'



Nachdem der Nachbarskater Cäsar endlich gegen Mittag 
den Garten mal kurz verlassen hatte, suchte sich unsere 
kleine Maus einen sonnigen Platz am Wiesenrand unter 
der Hedi Grimm neben dem Stegpodest.

Einige Zeit saß sie dort und beobachtete die Fluginsekten 
an den Krokussen. Doch bald darauf sprang sie auf, setzte 
sich auf den Steg, begann sich zu putzen und …

zog dann lieber den sonnig-warmen Bankkplatz vor.

Kein Wunder, denn diese kleine hungrige Dame 
konnte sie so ganz bequem aus ihrem Fell vertreiben:

Maus & Allegra hatten in diesem Frühjahr am 25. Februar 
Somit befindet sich das Mittel nun seit 12 Tagen auf der 
Katzenhaut. Da es jedoch nicht sofort tödlich ist, verhindert 
es nicht, dass die Zecken eine Katze trotzdem aufsuchen
um dann bei der nächstbesten Gelegenheit den Wirt zu 
wechseln. Unter normalen Umständen wäre die kleine Maus 
zum Kuscheln zu uns gekommen, und die Zecke hätte mal 
wieder unbemerkt zu uns überwechseln können. In diesem 
Fall war es dem Tier aber anscheinend zu heiß im besonnten 
Katzenfell, und das Kissen roch so verführerisch nach Mensch. 
Sie hätte sich also kurzzeitig in den Schatten verkrochen, 
um unter dem Kissen auf uns zu warten …

Fotos: S.Schneider


Kommentare:

WilderGartenVordereifel hat gesagt…

Liebe Silke,
ihr habt vielleicht riesige Bäume! Wenn ich Deine Bilder gen Himmel sehe, kein Wunder das ihr Euren Wildwuchs unter Aufsicht halten müsst ;-)). Die Eichhörnchen sind hier auch ganz agil, Morgens muss ich häufig darauf achten keines zu überfahren. Unsere große Weide treibt eifrig aus und man kann genau sehen wo die meiste Sonne hinfällt. Sicher spürst Du nach der Plackerei auch jeden Deiner Knochen.

Liebe und sonnige Grüße
Alexandra

SchneiderHein hat gesagt…

@ Alexandra
Bei dem alten Baumbestand mussten wir das von Anfang an!
Zum Glück hatte ich ja zumindest mit Korkenzieherweiden schon Erfahrungen sammeln können. Denn die Weide hinter der Garage ist ein Kind von der Mutterpflanze, die mein Vater mal als Zweig Anfang der 70er mir in einem Frühjahrsstrauß zum Geburtstag geschenkt hart …
Und auch sonst waren im Garten meiner Großeltern so manche immergrüne Gehölze auch Anfang der 70er angepflanzt, die ich schon vor unserem Garten in Hannover allmählich immer mehr in Form halten musste. Denn das Grundstück ist um einiges kleiner.
Allerdings hatte ich in den letzten Jahren unterschätzt, dass größere Bäume & Sträucher dann auch allseitig schneller wachsen ;-) Aber ich glaube, wenn ich jetzt wieder am Ball bleibe, ist es doch wieder gut in den Griff zu bekommen ohne den Garten dabei ständig zu verwüsten. Denn der Anspruch bleibt: 'Die Gartenarbeit soll möglichst unsichtbar sein' …

Ja, gestern bin ich wieder um 19 Uhr ins Bett gekrochen. Dafür waren nach 3 Stunden am Stück nun auch die Rosen- , Scheinakazien & sonstige Schnittgutberge durchgeshreddert und in den Beeten verteilt bzw. auf dem Hochwald-Kompost. Normalerweise mag ich es lieber, wenn der Shredder gleich an der Schnittstelle steht und alles gleich beim Schneiden durchgejagt wird. Aber das klappte leider in diesem Frühjahr bei den Mengen nicht. Aber hoffentlich wieder im nächsten Frühjahr!