Donnerstag, 20. März 2014

fast ...


Die Kamera lag griffbereit im Treppenhaus, 
und aus dem Wäldchen war wieder das schon so
vertraute Klappern an der Futtersäule zu hören. 
Aber als der Autofocus endlich scharf stellte:

Normalerweise verlässt das Klapphörnchen dann fluchtartig 
seinen Platz an der Futtersäule und klettert blitzschnell nach 
oben auf den Ast des Wachholders. Von dort betrachtet es 
über den Hochwald im Nachbargarten zu verschwinden. Heute 
schien der Hunger jedoch größer als die Furcht zu sein, denn 
es verharrte einige Zeit in dieser Position über dem Deckel 
der Futterbox. Aber so mit der Kamera fixiert zu werden, war 
dem Tierchen leider doch nicht geheuer ...

Also fix den Stamm erklommen und ...

rauf auf den sicheren Ast! 

Es wird wohl noch Jahre dauern, bis wir mehr als 

Fotos: S.Schneider


Kommentare:

Seifenfrau R hat gesagt…

Süß!

Elfenrosengarten hat gesagt…

Ach, wie süß, so ein kleines Pusselchen :-)
In manchen Parks sind sie ja sehr zutraulich.
Eures ist eben ein wenig schüchtern :-))
Ganz viele liebe Sonnengrüße
sendet dir Urte

Gartenfee hat gesagt…

Hallo Silke,
da sind Dir ja ganz tolle Schnappschüsse gelungen, so süß! Ich musste sehr über das "laut meckernde" Eichhörnchen lachen!

Liebe Grüße, Bärbel

stadtgarten hat gesagt…

Liebe Silke, Deine Schnappschüsse sind doch super geworden! Wir haben ja auch Eichhörnchen hier im Garten, und ich weiß, wie schwer die sich fotografiren lassen. Und das mit dem Gemeckere kenne ich auch - bei mir sind sie immer sauer, wenn ich ihnen bei der Gartenarbeit zu nahe an den Nussbaum komme.;)
Ich wünsche Dir ein wunderschönes Wochenende, liebe Grüße, Monika

SchneiderHein hat gesagt…

@ Gine
Genauso süß, wie morgens in der Dämmerung das Klappern des Deckels an der Futtersäule. Meist ist das Tierchen dann nur zu erahnen. Aber das Klappern dringt durch die geöffneten Türen bis zum Bett.

@ Urte
Zutraulich ist keines der hier umhertobenden Eichhörnchen. Dafür haben sie wohl auch zu viel Respekt vor dem Katzen. Wanja, der inzwischen verstorbene Nachbarskater hatte mal ein ganzes Nest mit nach Hause gebracht. Aber der legte sich auch mit Ratten an.
Von Maus und Allegra geht zwar keine Gefahr aus, die sehen die Hörnchen eher als Katzen-TV, aber bei Nachbarskater Cäsar wäre ich mir da auch nicht so sicher …

@ Bärbel
Ich hatte überlegt, ob man das Geräusch anders beschreiben kann, aber Monika hat es ja bestätigt, dass sie meckern, wenn sie sich gestört fühlen ;-)
Herrlich ist auch das laute Quieken, wenn sie an den Baumstämmen Fangen spielen …

@ Monika
Prima, dass Du das Geräusch auch so bezeichnen würdest. Bärbel hatte mich da etwas verunsichert!

Och, ich habe noch so manches schöne Bild von den Tierchen. Nur bei all' dem, was ich hier immer posten möchte, gehen solche Motive leider auch mal häufiger in der zu verwaltenden Bildmasse unter. Und das Köpfchen unter dem hochgeklappten Deckel wäre wirklich ein echtes Highlight. Zumal wir noch nie gesehen haben, ob es den Kopf unter den Deckel schiebt, oder eine Pfote den Deckel anhebt und die andere Pfote eine Nusshälfte bzw.einen Sonnenblumenkern herausangelt …

Mein Waldgarten hat gesagt…

Klapphörnchen *lach* - das muß ja ein besonders pffiffiges Tierchen sein. :-)
Wirklich schade, daß Du den Moment nicht aufnehmen konntest!
Für solche Zwecke liebe ich die einfachen Kameras. Meine Bridgecam macht sowas auch ganz fix, so ich sie denn so schnell zur Hand habe. ;-)

Liebe Wochenendgrüße
Sara

Gartenfee hat gesagt…

Oh, ich wollte Dich nicht verunsichern! Wir haben hier leider keine Eichhörnchen, ich weiß von daher also gar nicht, wie sich das anhört... Ich musste nur lachen, weil ich mir die Situation vorgestellt habe, wie das hungrige Eichhörnchen laut meckernd auf einem Ast sitzt. ;-)

LG Bärbel

WilderGartenVordereifel hat gesagt…

Liebe Silke,
am Freitag fuhr ich mit dem Auto zur Schule durch den Wald! Das Eichhörnchen saß mitten auf der Straße, völlig furchtlos. Leider hatte ich nur mein Handy dabei. Ich blieb stehen kurbelte das Fenster runter und saß Auge in Auge mit dem kleinen süßen Tierchen! Deine Aufnahmen sind klasse geworden! Der "Gesang" der Hörnchen ist toll, und da hat Bärbel wohl recht, dass muss man mal gehört haben *lach*!

Liebste Grüße Alexandra

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Ich vermute in der Nachbarschaft gibt es irgendwo einen Eichhörnchen-Futterkasten und da hat das Tierchen gelernt.
Das Tierchen mit der Kamera einzufangen hat nichts mit Schnelligkeit zu tun. Vom Haus aus sehen wir nun den angehobenen Deckel. Wir müssen also auf dem Steg stehen, um das Tierchen von der Seite zu sehen. Und eh' ich mir dazu en richtigen Winkel erschlichen habe, verschwindet es laut meckernd. Aber die Säule hängt für Vögel und Eichhörnchen so ideal, dass ich sie deswegen immer wieder so aufhänge.
Das Tischhörnchen ist weniger scheu, da kann ich auch mal am Wiesenrand oder auf dem Steg in Erscheinung treten. Das verharrt oftmals, um sich dann später in die Büsche zu schlagen.

@ Bärbel
Na ja, verunsichert ist zu viel ;-) ich hatte nur überlegt, ob ich es anders beschreiben könnte. Aber Alexandra bezeichnet es ja auch so. Die spektakeln wirklich ganz schön laut. Aber total niedlich.
Wenn ich ein größerer Video-Fan wäre, könnte ich ja mal versuchen das zu filmen. Aber da ich weiß, wie schwer und zeitaufwändig es ist gute Aufnahmen zu machen, überlasse ich das lieber anderen …

@ Alexandra
Ja, diese Schockstarre ;-) Die konnte ich auch oft beobachten, wenn ein Tierchen nicht recht weiß wo es jetzt hin will, wenn man es anstarrt.
Beim schon verstorbenen Nachbarskater konnte ich das auch mal beobachten: Unten am Baumstamm der Kater und auf der gegenüberliegenden Seite das regungslose Eichhörnchen. Die Situation hielt so sehr lange an.

Der 'Gesang' ist für mich im Spätsommer die reinste Morgenmusik;-) Da wegen unserer Katzen recht früh die Tür zum Garten auf ist, höre ich sie morgens quieken, wenn die Kinder dann die Stämme im Sonnenaufgang hoch und runter toben.
Hoffentlich behaltet Ihr noch genug Fichten & Co dafür in Eurem Garten. Denn das ist wirklich ein herrliches Schauspiel!

WilderGartenVordereifel hat gesagt…

Liebe Silke,
wir haben noch mehr als genug Behausung für unsere kleinen Freunde ( genug wildes das auf jeden Fall bleibt ). Derzeit hängen wir fleißig Nistkästen in alle Ecken damit unsere kleinen sich zwar erst mal wundern aber dann auch eine alternative haben. Am Grundstücksende wollen wir eine Wildhecke pflanzen, da ist genug Platz. Noch haben wir keine genauen Vorstellungen, es werden wohl einige wilde Rosen dabei sein!

Liebe Grüße Alexandra

SchneiderHein hat gesagt…

@ Alexandra
Na. dann solltest Du Dir statt Wundsalbe aber lieber rosengeeignete Kleidung & feste Handschuhe für Deine geplante Hecke besorgen ;-)

WilderGartenVordereifel hat gesagt…

Liebe Silke,
ich dachte Wildrosen könne man einfach wachsen lassen, so ganz ohne Schnitt :-)).
Oder bin ich da so völlig daneben?

Liebe Grüße Alexandra

SchneiderHein hat gesagt…

@ Alexandra
Sicherlich dauert es einige Zeit, bis die ersten Triebe absterben. Aber bei Rosa pimpinellifolia, R. canina und R. multiflora sind uns schon reichlich Triebe abgestorben. Und bei den wilden Ramblern R. helenae und R. brunonii haben wir auch die Erfahrung gemacht.
Mit wilden Hecken habe ich keine Erfahrung, ob das Totholz von Rosen & anderen Sträuchern dann einfach drin bleibt. Allerdings habe ich schon häufiger vom 'auf Stock setzen' gelesen - eine Form der Gartenarbeit, die ich in unserem Garten auf gar keinen Fall haben möchte. Allerdings ist es dann wohl kaum anders möglich, wenn man eine wilde Hecke einfach vor sich hinwachsen lässt und nur außen herum in die Schranken weist ...

WilderGartenVordereifel hat gesagt…

Liebe Silke, was ist denn das `auf den Stock setzen ´ ? Das habe ich noch nie gehört

Liebe Grüße Alexandra

SchneiderHein hat gesagt…

@ Alexandra
Ich hatte es im Zusammenhang mit dem gesetzlichen Vogelschutz mal gelesen. 'Auf Stock setzen ist nur vom 1. Oktober bis Ende Februar erlaubt. Genau habe ich mich damit nicht befasst. aber schau mal hier: http://www.dornroeschen-wach-auf.ch/de/heckenpflege/pflegemassnahmen

SchneiderHein hat gesagt…

@ Alexandra
Und das ist noch eine Info zu dem Thema vom Nanu: http://www.nabu-rsk.de/2012/02/1-grenzuberschreitender-naturwerktag-ein-grenzuberschreitendes-happening-nmatur-lasst-sich-durch-bache-wege-zaune-selbst-landesgrenzen-nicht-aufhalten/

WilderGartenVordereifel hat gesagt…

Vielen Dank für den Link, ich glaube in meinem Garten wird auch nichts " auf den Stock gesetzt ". Ich forsche noch ein wenig nach Wildrosen und Co., mal sehen wie es am Ende wird! Wir haben ja Zeit ;-)).

Liebe Grüße Alexandra