Freitag, 21. Februar 2014

Zu unscheinbar?



War ich den ganzen Tag über mit anderen Dingen im Garten 
beschäftigt? Gab es gerade wenn ich im Garten war zu viel 
Gegenlicht an diesem eigentlich eher durchwachsenen Tag? 
Oder wie ist es möglich, dass mir erst am späten Nachmittag 
die zierlichen Blüten der Schneeforsythie auffielen?

Dieser versteckt stehende Zweig ist zwar 
noch nicht so weit entwickelt, ...

aber an manchen Stellen trägt sie doch schon erstaunlich 
viele rosa-weiße Glöckchen. Von daher hätte sie mir wohl
sogar schon vor einigen Tagen auffallen können!

Oder liegt es daran, dass die recht großen orange-
'Gestrüpp' sofort die Aufmerksamkeit auf sich lenken? 

Leider ist die Schneeforsythie inzwischen sehr weich 
im Wuchs. Und nun rächt es sich anscheinend, dass ich sie 
nach dem letzten strengen Winter kaum geschnitten habe.

Doch dafür lag ein Trieb von ihr auf der Erde und 
hat in der Mulchschicht kleine Wurzeln gebildet.

Fotos: S.Schneider


Kommentare:

Brigitte hat gesagt…

Ja siehst du wohl, es hat alles seinen Sinn! Und nichts geht verloren. Denke ich mir jedenfalls.

Liebe Grüße, Brigitte

stadtgarten hat gesagt…

Wie schön! Es scheint ja wirklich langsam Frühling zu werden! (und hoffentlich keinen Kälteeinbruch mehr geben!)
Ein schönes Wochenende, liebe Grüße,Monika

Elfenrosengarten hat gesagt…

Liebe Silke,
die ist ja wunderschön!
So zart und zierlich :-)
Ganz viele liebe Wochenendsgrüße
sendet dir Urte

SchneiderHein hat gesagt…

@ Brigitte
Leider ist im Laufe der Jahre so manches Pflänzchen hier verloren gegangen (zusätzlich zu den von den Schnecken vernichteten Stauden). Und so richtig bewusst wird mir das erst, seitdem wir die Bilder auch posten. Wenn ich mit der Bloggerei hinterherkäme, dann wäre die Kategorie 'es war einmal ...' schon erheblich größer :-(
Und trotzdem habe ich mir vor einigen Tagen doch mal wieder den Luxus geleistet einige besondere Sträucher und Wildrosen zu bestellen. So ganz gebe ich die Hoffnung nicht auf, dass ich den Garten wieder etwas besser in den Griff bekomme. Nur muss ich bei der Standortwahl für die Jungpflanzen nun viel mehr mein Verhalten bei günstigem Zeckenwetter berücksichtigen. Und darf auch nicht außer Acht lassen, dass mir ein Herr Hein nur sehr selten im Garten helfen wird, wenn mir mal wieder aus diversen Gründen alles über den Kopf wächst. Das sind Faktoren, die ich damals bei der Erstbepflanzung im 'jugendlichen' Leichtsinn überhaupt nicht berücksichtigt hatte, und unter denen viele Pflanzen in den letzten Jahren leider leiden mussten. Ob ich das zukünftig besser hinbekomme und aus meinen Fehlern der Vergangenheit lerne? Aber man soll die Hoffnung ja nicht aufgeben ;-)

Bei der Schneeforsythie mache ich mir da jedenfalls überhaupt keine Sorgen. Und kleine Wurzelableger (aus dem letzten Jahr ev. zwei Stück, und in diesem Jahr nun noch einer) sind ja ein schöner Nebeneffekt!

@ Monika
Gestern hatten wir leichten Frost. Aber das ist ja vollkommen normal. Ich hoffe nur, dass die Temperatur nun nicht mehr unter -4° Celsius fällt oder plötzlich nochmals Dauerfrost kommt. Das könnte sonst spannend werden. Einziger Vorteil: es würde den Nacktschnecken wahrscheinlich auch schaden …

@ Urte
Ja, der Strauch war wirklich vor ca. 10 Jahren ein Glücksgriff im Gartencenter. Auch wenn er damals vergleichsweise recht teuer war, so bereue ich es überhaupt nicht. Und wenn ich ihn im Laufe der Jahre wieder etwas kompakter bekomme, dann kann ich mich sogar wieder vom Bett aus im Morgenlicht daran erfreuen!