Freitag, 21. Februar 2014

Pulmonaria saccharata 'Opal'


Eigentlich wollte ich in der nahelegenen Gärtnerei nur mal kurz 
nach zwei oder drei Töpfen mit wasserblauen Scilla suchen. 
Denn zum Nachverdichten im vorderen Bereich der Magnolie 
könnte ich noch ganz gut einige Töpfe gebrauchen. Aber für 
diese frühen Frühlingszwiebeln ist es anscheinend schon zu spät. 
Dafür musste dann noch ein zusätzlicher etwas größerer Topf 
Schachbrettblumen für das Stegpodest oder Hochbecken mit ...

Das Außengelände für Stauden sah noch ziemlich trostlos aus, 
und war wohl fast nur mit Ladenhütern vom letzten Jahr gefüllt. 
Doch mittendrin zog ein hellblau leuchtendes Lungenkraut 
plötzlich die Aufmerksamkeit auf sich:






Vorerst bleibt dieses wunderschöne Lungenkraut - 
Pulmonaria saccharata 'Opal' noch im Topf. Denn 
leider bereichern diese frühen Frühlingsstauden 
bei uns auch oftmals den Schneckenspeiseplan. 
Und so habe ich wohl vor einigen Jahren leider
ein enzianblaues Lungenkraut verloren ...

Fotos: S.Schneider


Kommentare:

Lykkagard hat gesagt…

Tut mir leid aber wenn ich an diese Nacktschnecken denke, dann könnte ich zur Mörderin werden.
LG lykka

SchneiderHein hat gesagt…

@ Lykka
Dann mach's doch ;-) Meine Mutter war und jahrelang mit der Schere unterwegs und wird es wohl auch in diesem Jahr wieder sein. Der Erfolg hält sich in Grenzen, aber wie wäre es wohl ohne diesen Eingriff? Unendlich viele Pflanzen dürfen auch bei ihr nicht mehr ins Beet und kommen höchstens noch tagsüber im Topf raus. Abends werden sie abgesucht und im Wintergarten untergestellt. Im Laufe der Jahre bliebt nichts anderes übrig als sich den veränderten Bedingungen anzupassen. Denn als wir hier 1996 mit unseren Garten anfingen und den Giftschuppen räumten, nahm meine Mutter das darin befindliche Schneckenkorn für ihren mit. Einige Jahre hat sie dann noch Korn gestreut aber es irgendwann wohl so nach 10 Jahren aufgegeben …

Ich weiß zwar nicht, was bei uns im Garten nun genau los ist, aber mir scheint, dass seit dem Auftauchen der Tigerschnegel sich die Zahl der Nacktschnecken etwas dezimiert hätte. Wie es allerdings bei uns aussehen würde, wenn ich nicht von August 2002 bis Oktober 2003 wohl um 9.000 Nacktschnecken getötet hätte?
Gemüseanbau wäre bei uns wohl nur möglich, wenn ich konsequent weitermorden würde. Aber inzwischen reicht es mir schon, wenn ich bald wieder Zecken in die Flasche mit Chlorreiniger werfen muss ...

SchneiderHein hat gesagt…

@ Lyyka
Dieser Post ist zu dem Thema auch noch interessant: http://hardy-geranium.blogspot.de/2011/11/darf-man-zum-schutz-des-gartens-toten.html

Sara Mary von Buelsdorf hat gesagt…

Wunderschön! Ein solches habe ich noch nie gesehen!

Liebe Grüße
Sara

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Leider sieht es im Moment im Topf gar nicht so gut aus - aber es lebt. Ich hoffe es erholt sich wieder. Bisher habe ich mich nämlich nicht getraut es ins Beet zu setzen, da die Schnecken auch gern daran knabbern ...