Sonntag, 23. Februar 2014

Nur einen Teil geschafft ...


Als ich heute früh kurz nach Sonnenaufgang durch den leicht 
gefrosteten Garten ging, hatte ich fürchterlich viel Pläne, 
was an diesem sonnigen Sonntag nun endlich alles im Garten 
geschehen sollte. Denn inzwischen grünt & blüht so viel, 
dass wir uns mit einigen Arbeiten sputen müssen, um nicht 
zu viel Schaden an den vorwitzigen Pflänzchen anzurichten. 
Und da der gestrige Tag bei uns eher grau, leicht regnerisch 
und noch dazu windig war, hatten wir die Schnittarbeiten 
auf heute verschoben. Nur leider kam die zweite Hälfte von 
SchneiderHein am späten Vormittag nicht so recht in Garten-
laune. Und als unsere kränkelnde Allegra endlich mal wieder 
bereit war gegen Mittag ein paar Pfötchen ins Steinfeld und 
aufs Hochbecken zu setzen, wollte ich ihr im Sonnenschein 
lieber dort Gesellschaft leisten, als weiter hinten im Garten 
mit Säge & Astschneider in unhandlichen Bäumen zu hantieren 
bzw. mich im Tauziehen am Schlingknöterich zu versuchen

Also griff ich am Teichrand zur Schere und schnippelte zumindest 
schon mal am Rand entlang. So weit, wie ich ohne den Einsatz 
der Gummistiefel kam. Aber als gegen 15 Uhr die Sonne am Teich 
fast verschwunden war, der Wind wieder unangenehmer wurde, 
und sich der Rücken meldete, war es genug. Zumal sich schon 
reichlich Shreddermaterial in Körben & Taschen angesammelt 
hatte. Außerdem soll morgen und in den nächsten Tagen auch 
noch schönes Gartenwetter sein. Ich könnte also Schilf & Co 
auch etwas später schneiden!

Nur unsere Pflanzen an Land und im Wasser sehen das 
bei dem frühlingshaften Wetter wohl bald ganz anders …

Foto: S.Schneider


Kommentare:

Kath rin hat gesagt…

Ja, der Garten ruft! Wir haben am Wochenende auch schon fleißig im Garten gewerkelt - nach dem Winter gibt es wirklich viel zu tun.

lg kathrin

SchneiderHein hat gesagt…

@ Kathrin
Die Arbeiten nach dem Winter halten sich bei uns eigentlich in Grenzen. Blöd ist nur, dass mir nun noch ein paar kalte aber frostfreie Tage fehlen, die ich gern zum Schneiden für den Schlingknöterich im Apfelbaum, den Säulentaxus am Steg, die Scheinakazie, den großen alten Taxus im Wäldchen und die wild wuchernde Nordseite gehabt hätte. Denn da kommt jetzt schon so viel aus der Erde, was jetzt bei den Arbeiten niedergetrampelt wird. Und seit gestern ist das unbeschwerte Schnippeln der Steinsame in den Beeten und das Rupfen von Efeu & Hopfen nun auch wieder vorbei. Vor Zecken und vor allem vor den winzigen Nymphen habe ich reichlich Respekt ...

Gartenfee hat gesagt…

Hallo Silke,
ich war so froh, dass ich bei diesem milden Wetter bereits so früh im Garten loslegen und schon mal relativ entspannt "vorarbeiten" kann. Aber von wegen, die Natur ist so schnell, dass ich gerade mal wieder 10 Hände gebrauchen könnte...wenigstens müssen wir dieses Mal keine Winterschäden beseitigen. :-)

Liebe Grüße, Bärbel

SchneiderHein hat gesagt…

@ Bärbel
Ich habe gestern auch gegen den Schnellwuchs angekämpft und dabei diverse Krokusse in der Wiese erschlagen. Denn die 1,5m langen Triebe vom Säulentaxus am Steg plumpsten natürlich teilweise auch in die Wiese :-(
Eigentlich wollte ich gestern die Betonfläche wieder freishreddern. Aber das verschiebe ich lieber und schnippele weiter so oft es Zeit, Wetter, Hände & Rücken zulassen. Solange ich noch irgendwie einen schmalen Weg über die Betonfläche finde, sollte ich lieber ganz fix ganz viel schneiden & sägen! Einziger Vorteil - wenn das Wetter dann auch mitspielt, kann ich vielleicht schon Mitte März einfach im Garten rumsitzen ...