Freitag, 7. Februar 2014

gewasserter Marienkäfer



Gestern erschienen die ersten zwei Frühlingsboten
auf der Bildfläche. Und heute beim Morgenspaziergang 
entdeckte ich plötzlich einen leblosen roten Krabbler 
mitten im kleinen Metallteich im Eiswasser.

Ein Blatt der Elfenblume wurde dann ganz schnell für 
das Krabbeltier zum Schöpflöffel umfunktioniert, und 
um den Rest sollte sich dann die Natur kümmern - 
falls es noch Hoffnung für ihn gab …

Offensichtlich sollte der Marienkäfer Glück im Unglück haben!

Fotos: S.Schneider


Kommentare:

Lykkagard hat gesagt…

Ich wusste früher garnicht, das die Marienkäfer in der Erde bei Frost (also dann sind sie ja auch gefroren) überleben.
LG lykka

SchneiderHein hat gesagt…

@ Lyyka
so ganz genau beschreibt Wikipedia den Überwinterungs-Vorgang leider nicht: http://de.wikipedia.org/wiki/Marienkäfer#.C3.9Cberwinterung
Aber fest steht, dass bei uns aus der Mulchschicht schon bei ca. 6° im Sonnenschein zahlreiche Marienkäfer aus der gemulchten Untergrund hervorkommen und sich am Abend - falls es frostig wird, dahin auch wieder verkriechen.

Daher hatte ich unseren geschnittenen Schneefelberich auch nur mit der Schere etwas kleingeschnippelt und auf der Fläche gleich wieder verteilt, als es Anfang Januar so frühlingshaft war ...

Anette Ulbricht hat gesagt…

ier kommen die Marienkäfer auch aus jeder Ritze. Da wir unsere Jalousien nie herablassen, finden sie in den Kästen ideale Überwinterunsmöglichkeiten.
LG Anette

Rudolf hat gesagt…

Die machen es sicherlich wie die Rosen und andere Pflanzen: Beim ersten Frost wird Frostschutz produziert - meist ein Zucker - und im Gewebe eingelagert. Du solltest auch schon einige Blattläuse für sie bereithalten....!
Liebe Grüße
Rudolf

Steinigergarten hat gesagt…

Bei mir überwintern Marienkäfer im trockenen Laub des Frauenmantels. Wenn er im Frühjahr gestutzt wird, habe ich überall die roten Punkte im Garten. Dein kleiner Kerl hat ja Glück gehabt, das du ihn entdeckt hast.
LG Sigrun

SchneiderHein hat gesagt…

@ Anette
Ich bin ganz froh, dass sie sich auch im Winter bei uns im Garten aufhalten. Irgendwann hatte ich mal davon gelesen, dass sie im Frühjahr, wenn sie erwachen, auch im Haus landen können und dann schnell zu einer Plage werden. Da biete ich ihnen lieber mehr Rückzugsmöglichkeiten im Mulch an!

@ Rudolf
Blattläuse habe ich noch nicht gesehen. Eher erscheinen wohl wieder Schnecken & Zecken ;-)

Mir scheint, dass das bei dem Hochsitzkäfer in der Hibiskus-Saatkapsel nicht mit dem Frostschutz funktioniert hat.der rührt sich noch nicht …

@ Sigrun
Ich war auch froh, als er bald darauf umherkrabbelte. Wäre schade um ihn gewesen.

Ja, an sonnigen Tagen macht es richtig Spass Steinsame & Co vorsichtig runterzuschneiden, denn überall wimmelt es dann von roten Punkten. Daher shreddere ich das Material dann auch nicht, sondern werfe es nur auf den Hochwaldkompost. Dann können sich die Marienkäfer in Ruhe einen neuen Platz im Garten suchen ...

Barbara hat gesagt…

Vielleicht wirst du mit deiner guten (Rettungs-)Tat dieses Jahr belohnt mit vielen neuen Marienkäferlein ;-) !! Ich habe bei uns noch keine gesehen zu dieser Jahreszeit, leider aber winzige Nacktschnecken!
Liebe Grüsse, Barbara

SchneiderHein hat gesagt…

@ Barbara
Nacktschnecken hatten bei uns ja schon im Januar an den Schneeglöckchen gefuttert. Jetzt mag ich nicht genauer Nachschauen ;-)

Marienkäfer haben wir auf jeden Fall reichlich. Als ich den Schneefelberich im Januar schnitt, waren mir mindestens 7 auf 2qm begegnet ...