Freitag, 31. Mai 2013

Grüne Grenze



Zwischen den zahlreichen wuchernden Ranken der Rosa helenae 
gibt es jetzt rötliche Knospenbüschel an der Südseite zu entdecken.

Und mitten im grünen Dickicht zeigen sich die Blüten 

hat sich in der wieder dicht bewachsenen grünen Masse 
noch einen Platz für seine Blätter sichern können. Nach 
dem Grenzschnitt der Südseite im Spätsommer 2011 hatte 
er zeitweilig mal etwas mehr Licht und Luft.

Und so sieht das Gesamtbild der Pflanzgemeinschaft ...

hinter der Hemlocktanne an der grünen Südgrenze zur Zeit aus. 
Der ca. 50cm schmale Wirtschaftsweg zwischen Zaun und der 
Bepflanzung wird jetzt immer schmaler. Sobald Rosa helenae 
blüht, werde ich mir an der Grenze einige Blütenzweige für die 
Deko schneiden. Und ihre wild wuchernden Ranken werden 
solange sie noch weich genug sind, dann wieder in die grüne 
Wand eingeflochten ...

Fotos: S.Schneider


Schneeball-Saat



Die Natur hat es wirklich eilig. Gefühlsmäßig gab es noch 
vor einigen Tagen Blüten am immergrünen Duftschneeball 
unter der Scheinakazie. Und jetzt sind schon ganz deutlich 
die Beerenansätze zu sehen ...

Foto: S.Schneider


Alles schon weg!



Da ist jetzt endlich nach dem tagelangen Dauerregen mal wieder 
vernünftiges Ausflugswetter. Doch nun findet die arme Hummel 
kaum noch eine Blüte im Steinsamefeld, wo sich der Blütenbesuch 
für sie lohnt ...

Foto: S.Schneider


Maus im Weg



Inzwischen muss die Graukatze schon einen ziemlich langen Hals 
machen, um über die Stauden hinweg ins Beet zu schauen ...

Foto: S.Schneider


Buchsbaum-Beeren



Ende April blühte der Buchsbaum links neben 
dem Stegpodest. Und das ist jetzt das Ergebnis.

Überall an den Zweigen ist er nun mit kleinen grünen Beeren 
besetzt. Schon vor einigen Jahren war mir zufällig seine Blüte 
aufgefallen. Aber die Früchte hatte ich anscheinend übersehen.

Bleiben die kleinen Kugeln jetzt so grün? Oder 
werden sie blau bzw. irgendwann einfach braun?

Fotos: S.Schneider


Zeit der Wiesenrauten



Jetzt beginnt wieder die Wiesenrautenzeit am Teich.

Zunächst sah es so aus, als ob es hier immer mehr rosa statt 
weißer Blüten geben könnte. Doch nun wird es am Teichweg vor 
dem Hochwald wahrscheinlich wieder ziemlich creme-weiß.

Eigentlich wären die Thalictrum auch ein herrliches Sammelgebiet. 
Nur am Teichrand reicht der Platz nicht aus. Und unter dem Efeu-
Apfelbaum ist der Standort leider nicht so günstig ...

Fotos: S.Schneider


Wer kann dazu schon nein sagen?



so überhaupt nicht zum rosa Ruprechts-Storchschnabel, der 
jetzt zeitgleich in der Wiese erscheint. Aber bei diesem recht 
grau verhangen Wetter tut das Gelb des Hahnenfußes neben 
dem Steg in der Wiese einfach richtig gut ...


Fotos: S.Schneider


verkehrte Welt



In diesem Foto sind zwei Fehler versteckt ...



Fotos: S.Schneider


Donnerstag, 30. Mai 2013

Immer diese Freeclimber ...



'Fensterputzer' und 'Teppichreiniger' haben wir ja 
schon häufiger erlebt. Aber eine Nacktschnecke, 
die sich jetzt als Fassadenreiniger auf dem rauhen 
Hausputz betätigt? Doch vielleicht ist es selbst ihr 
bei dem regenreichen Wetter am Haussockel 
irgendwann zu feucht geworden ...

Foto: S.Schneider


In Gesellschaft schmeckt's besser!










4 kleine Nacktschnecken trafen sich zum Salomonssiegel-
Frühstück am Wiesenrand ...

Fotos: S.Schneider


Rosa in der Wiese



Oft wird der Ruprechts- oder auch Stinkender Storchschnabel
Geranium robertianum, als Unkraut aus dem Garten geworfen. 
Und bei uns mag ich ihn wegen seiner Blattfärbung eigentlich 

Aber mit der Idealvorstellung einer überwiegend weiß-blauen Wiese 
im Halbschatten gibt es immer mehr Probleme. Und zur Zeit blüht 
im Hintergrund eh' noch der Rhododendron 'Percy Wiseman' - sowie 
hinter der Tischgruppe der rote Rhododendron

Da darf sich dieser sehr zarte Storchschnabel nun gern 
an die Stühle kuscheln und etwas Farbe in das grüne Gras 
und den wie wild wuchernden Hopfen bringen. Nur der 
gelbe Hahnenfuß am Steg, der stört jetzt etwas das Bild.


Fotos: S.Schneider


Ist das der Lenzrosen-Locher?



An den Lenzrosen treten jetzt immer mehr Löcher 
in den Blättern auf. Sind die diesem Käfer anzulasten? 
Oder legt er vielleicht Eier? Sind hier seine Larven am 
Werk? Oder habe ich diesem Käfer vielleicht 'diese 
netten Lochmuster' in den Blüten zu verdanken? Denn 
im zeitigen Frühjahr zeigten wieder einmal einige 
Lenzrosenknospen markante Bohrlöcher. Jedenfalls 
habe ich dieses mir unbekannte Tierchen in den letzten 
Tagen nicht nur 1x an den Lenzrosen gesehen ...


Fotos: S.Schneider


Eigentlich ein belangloses Foto



Das herabgefallene Efeu liegt noch auf der Betonfläche, 
der Garten ist vom langanhaltenden Regen immer noch 
recht feucht, das Wetter ist nicht sonderlich warm, aber 
es lädt trotzdem zum Gartenspaziergang ein. Doch selbst 
auf der Betonfläche sind unsere Katzen und wir zur Zeit 
nicht sicher vor Zecken. Schon vor einiger Zeit hatte ich 
mitten auf dem Nieswurz an Rand der Betonfläche eine 
wartende Zecke entdeckt. Und heute saß ein Tierchen 
in 40cm Höhe unterhalb der ersten Knospe der Glocken-
blume - genau 1m entfernt von der Beetkante. Nach dem 
Motto: 'Wenn ihr nicht zu mir ins Beet kommt, dann 
komme ich eben zu euch!' 

Erst vor ein paar Tagen, als unsere Maus mal wieder zum 
'Zeckenherauskuscheln' zu uns kam, siedelte eine weibliche 
Zecke schnell aus dem mit Frontline geschützten Katzenfell 
zu mir über. Und die war dann erstaunlich fix unterwegs ... 

Zumindest in unserem Garten beobachte ich immer wieder, 
dass diese Tierchen ziemlich aktive Wesen sind. Und bei 
entsprechenden Temperaturen klettern sie nicht nur vom 
Wiesengrund auf einen Halm, um da dann dumm rumzusitzen,
 bis jemand zufällig vorbeikommt. Schon oft bewegten sie 
sich erstaunlich schnell dorthin, wo sich das Warten lohnt: 
Zum Steg, entlang des Weges zur Betonfläche, an die Beet-
kantenzum Wiesenrand und zum Teich, da die Gartentiere 
die Sumpfzone als Wasserstelle nutzen. 

Inzwischen bin ich mir sicher, dass sich vollgesogene Zecken-
larven, Nymphen und vor allem auch die gut gefüllte Zecken-
weibchen instiktiv an günstigen Stellen mit möglichst viel 
Säugetier-Traffic ganz bewusst vom Wirt fallen lassen, um 
nach der Ruhephase möglichst schnell das nächste Opfer zu 
besteigen zu können - bzw. den geschlüpften Zeckenlarven 
einen schnellen Start in die weite Welt zu ermöglichen ...

Foto: S.Schneider


oben hui unten pfui ...



Die erste Knospe von Souvenir du Dr. Jamain bekommt Farbe!

Aber was ist das da weiter unten an den Trieben 
für ein merkwürdiger weißer Schaum an den Blatt-
achsen? Gut, das www weiß es: Schaumzikaden.

Hoffentlich bleibt das eine Ausnahme an dieser sonst 
zur Zeit noch recht gesunden Kletterrose. Später im Jahr 
gesellten sich dann ohnehin wohl wieder Sternrußtau 
und Rosenrost dazu ...

Foto: S.Schneider


Was macht die Buchsbaumhecke?



Vor einiger Zeit hatte ich mich nun doch entschieden die 
etwas zurückzuschneiden. Braune Zweige und Blätter hat sie 
reichlich im rechten Bereich - wo es sehr schattig und eng ist. 
Dort kann sie bei feuchter Witterung auch kaum abtrocknen. 
Und an der Stelle sieht sie erbärmlicher aus, als es auf dem Foto 
zu erahnen ist. Aber trotzdem habe ich die Zweige stehen-
gelassen. Und die braunen Blätter liegen irgendwo am Boden. 
Denn an anderen Standorten im Garten schlägt sie auch an 
solchen braunen Zweigen wieder aus.

Ob das nun nur eine Reaktion auf einen ungünstigen Standort ist, 
werde der Natur nun einfach ihren Lauf lassen. Notfalls werden 
die toten Gerippe irgendwann vielleicht als Staudenstützen von 
anderen Pflanzen vereinnahmt, oder ich schneide das Totholz 
später bodenbündig ab. Neu gekaufter Buchs kommt mir jeden-
falls nicht mehr in den Garten. Und diese Hecke brauche ich hier 
nicht unbedingt. Es sah damals nur ganz nett aus. Daher werde ich 
auch nicht weiter mit der Ilex-Variante herumexperimentieren. 
Oder nun nach anderen Alternativen zum Buchs suchen wie im 
'Schweizer Garten' oder im Garten von 'Wachsen und Werden'...

Foto: S.Schneider


Pilzwetter



Ist das eventuell sogar ein Champignon, dessen großer Hut 
hervorschiebt? Ich habe ihn jedoch nicht freigelegt. Viel 
mehr bin ich gespannt, wer nun wie schnell hier eine Pilz-
mahlzeit zu sich nehmen wird ...

Foto: S.Schneider


Gartenkunst



So vor dem bedrohlich grauen Himmel hat das was. 
Da haben die Künstler eine interessantes Werk geschaffen.

Foto: S.Schneider


Schnecke im Weg



So feucht, wie der Garten im Moment ist, ist es kein Wunder, 
dass mir mitten auf dem Steg eine kleine Schnecke begegnet. Sie 
kommt wohl aus dem unter dem Steg befindlichen Efeu hervor. 
Und nicht weit davon entfernt liegt mal wieder eine Knospe der 
Dünenrose. Da hatte ich wohl nicht alle am Strauch erwischt...

Foto: S.Schneider


Schnittlauchwiese



Auch wenn es wirklich kein schönes Fotowetter war, so wollte
ich dieses Stadium auf dem Gründach trotzdem mal festhalten. 
Denn allzu häufig komme ich nicht auf den Balkon unserer Haus-
Mitbewohnerin. Heute hatte ich allerdings einige Betonplatten 
besorgt und auf ihren Balkon getragen. Die sollen den inzwischen 
den einzelnen Treppengängen nutzte ich die Gelegenheit, um 
den Blühbeginn des Schnittlauchs vor der Dachfläche einzufangen. 
Im Vergleich zu 2010 hat sich der Schnittlauch nun wesentlich 
mehr auf dem Dach ausgebreitet. Die Fläche kann jetzt wirklich 
als Schnittlauchwiese bezeichnet werden ...

Fotos von der Gründachkante in die Tiefe habe ich heute 
nicht gemacht. Dafür war das Dach viel zu feucht. Aber ein 
Stück vom Wäldchen musste sein. Denn seitdem die Grenz-
fichten auf der Südseite fehlen, hat sich der Waldausdruck 
stark verändert. Mir scheint, dass die jetzt freistehende 
Douglasie neben dem Steg sich nun allmählich zum Süden 
entwickelt. In den letzten Jahren hatte sie auf der rechten 
Seite sehr unter den beiden Grenzfichten zu leiden.

Mit der Korkenzieherweide hinter der Garage bin ich 
im Moment sehr zufrieden. Wir hatten sie in diesem 
Frühjahr mal wieder extremer ausgelichtet. Und nun 
kommen ihre markanten Äste viel besser zur Geltung. 
Doch bei diesem feuchten Wetter wird sie sicherlich 
bald zahlreiche frische Triebe aus allen Ästen hervor-
schieben. Da wird in diesem Jahr wahrscheinlich sogar 
mal ein Sommerschnitt erforderlich sein. Sonst ist sie 
demnächst nur noch eine grüne Masse ...

Fotos: S.Schneider


Schnittlauch von unten ...



So zeigt sich der Gründachbewuchs zur Zeit von unten. 
Überall auf dem Dach steht der Schnittlauch bereit und 

Foto: S.Schneider


Das fällt kaum auf ...



Ganz im Gegenteil, es ist sogar sehr angenehm, dass 
heranreicht, und jetzt wieder etwas Wasser im Teich 
zu sehen ist. Heute früh habe ich einige Ranken aus 
der Sumpfzone entfernt, die nun bald andere Teich-
landschaften erobern können ...

Foto: S.Schneider


Etwas über Augenhöhe ...



... zeigen sich jetzt immer mehr Knospenbüschel am White Rambler 
neben dem StegNach den letzten Wintern sind viele hohe Triebe 
Doch nun startet dieser wuchsfreudige Rambler wieder weiter unten.


Fotos: S.Schneider


Blüte, Beere, roter Austrieb



Eine der letzten winzigen weißen Blüten 
am panaschierten Ilex am StegUnd darunter 
zeigen sich schon die kleinen grünen Beeren.

Doch dieser rötliche Austrieb ist mir in all' den Jahren hier 

Fotos: S.Schneider


Und wie im letzten Jahr ..



Erfreulich, dass auch bei geringem Bienenaufkommen 
anscheinend zahlreichen Haarmücken die Bestäubung 
der Apfelblüten übernommen haben.

 Denn nun zeigen sich schon winzige Fruchtansätze.

Bisher halten sich auch die gefallenen Mini-Äpfel 
vom Efeu-Apfelbaum in Grenzen.

Doch ein weiterer Blick in den Baum weckt 
Erinnerungen an das vergangene Frühjahr ...

 Die Apfelbaum-Gespinstmotte - Yponomeuta malinellus
ist leider auch schon wieder da!

Auf diesem abgeschnittenen Zweig tummeln sich auf 
einem Blatt zahlreiche Raupen. Vermutlich werde ich 
in den folgenden Tagen noch wesentlich mehr solcher 
Gespinste mit diesen Tierchen aus dem Baum entfernen 
müssen. Allerdings werde ich dafür auch in diesem Jahr 
nicht auf eine Leiter steigen. Und somit ist schon vor-
programmiert, dass sich genug Falter für das nächste Jahr 
am Baum entwickeln werden ...

Fotos: S.Schneider