Dienstag, 30. April 2013

Ein Allium mit Knospe!



Schon vor einigen Tagen war ich vollkommen verwundert, 
dass ich am Ende des weiß-blauen Beinwellfeldes die langen 
Blätter vom Allium entdeckte. Ich kann mich noch dunkel 
daran erinnern, dass ich dort hinten vor sehr, sehr langer Zeit 
einige Zwiebeln gesetzt hatte, und sie extra mit einem Steck-
hasen markierte. Der Hase hat schon lange eine neue Aufgabe, 
da, wenn überhaupt, nur Blätter erschienen. Nun bin ich mehr 
als gespannt, ob eine Schnecke da rechtzeitig raspelt, oder ob 
ich plötzlich mal eine Blüte zu sehen bekomme ...

Foto: S.Schneider


Apfel, Kiefer, Buche ...



Im Vordergrund die frischen Blätter der Elfenbumeund dann ist 
rechts der tote Apfelbaum mit seiner Baumbegrünung zu sehen. 
Etwas verdeckt vom alten Buchsbaum, wird ganz links der Stamm 
der Kiefer am Hochwald-Kompost angestrahlt, und dahinter hüllt 
sich die Blutbuche auf dem Nachbargrundstück in frisches Grün. 
Erst durch die alten Stämme bekommt der Garten seinen ganz 
besonderen Charme und etwas Waldflair ...

Foto: S.Schneider


auch die Sternmiere beginnt ...



Während im Schatten noch das Lungenkraut blühtund 
die Knospen der Sternmiere auf wärmeres Wetter warten, 
hat sich heute unter dem Efeu-Apfelbaum die erste Blüte 
der großen Sternmiere - Stellaria holostea, geöffnet ...


Fotos: S.Schneider


es wird schon mehr Blau ...



unter dem Efeu-Apfelbaum entsteht, wird es wohl noch 
etwas dauern. Aber das Blau der Steinsame blitzt schon 
überall an den Knospen hervor. 

Was nun aber ganz ungewöhnlich und total anders als 
Untergrund zwar zu erahnen, aber er ist extrem spät 
dran, und wurde von der Steinsame & ihren Ranken 
noch vor der Blüte einfach überwuchert ...

Foto: S.Schneider


Waldweg mit Hundszahn



Auch wenn es schon ein ähnliches Bild vom Hundszahn 
aus diesem Jahr gibt, so mag ich die Stimmung unter 
dem Wachholder mit dem kletternden Efeu, dem Wald-
Bingelkraut und einem Hauch von Sonnenschein viel zu 
gern, um dieses Foto nur im Bild-Archiv abzulegen ...

Foto: S.Schneider


die gefällt den Schnecken ...



Oder wer sollte sonst für diese Löcher in den Blättern 
der Knoblauchsrauke in der Wiese verantwortlich sein?


Fotos: S.Schneider


Montag, 29. April 2013

randalierender Rabe



Heute war der Rabe so sehr mit dem Meisenknödel beschäftigt, 
dass ich ihn nach diversen Versuchen ganz kurz mit der Kamera 
erwischen konnte. Zwar ist er mit seinem dunklen Gefieder 
kaum wahrnehmbar, aber als Gartentisch-Besucher möchte ich 
ihn hier auch endlich festhalten. Denn er legt sich ständig mit 
dem Elsterpaar an, wenn sie in seiner Gegenwart erscheinen. 
Er verfolgt sie sogar am Tisch bzw. fliegt ihnen hinterher, um 
sie aus dem Garten zu vertreiben. Das Raben-Schauspiel findet 
ca. 3 bis 4x am Tag statt. Mal mit und mal ohne Elstern. Doch 
nach seinem Besuch befindet sich mindestens ein Schälchen 
außerhalb des Futterhauses, da er es mit dem Schnabel einfach 
heraushebt, um besser fressen zu können. Auch der Knödel 
wird gern und häufig von ihm bearbeitet. Im letzten Jahr, als 
der Meisenknödel noch etwas weniger gesichert war, hatte ein 
Rabe mir das Futter samt Kaninchengitter-Umhüllung entführt. 
Und dieser hier beansprucht den Tisch nun für sich alleine, 
wenn wir ihn nicht dabei stören: Meist beginnt er mit einer 
Futterschale, geht dann links um das Haus zum Knödel über, 
wandert zur Etagere und trinkt dort aus der zweiten Etage, 
sucht wieder den Knödel auf und leert die Futterschale ...

Foto: S.Schneider


zerlegte Posthornschnecken


Kaum schreibe ich in einem Post über Vögel und die Gefahr 
für Posthornschneckenda ist es auch schon wieder so weit:

Dieses Gehäuse fand ich auf einer der Steinplatten 
vor dem Hochwald am Teich.

Und diese Posthornschnecke wurde aus dem Aluteich 
gefischt und ebenfalls gleich vor Ort fachgerecht zerlegt.

Vorgewarnt war ich ja bereits. Denn bei meiner Mutter im 
Garten speisen seit einigen Tagen auch Raben & Drosseln an 
ihren kleinen Teichbecken und hinterlassen solche Spuren.

Fotos: S.Schneider


Felsenbirne vor grauem Himmel



Morgens im Gegenlicht ist die Kupfer-Felsenbirne 
am Ende des Gartens schwierig zu fotografieren - und vor dem 
grauen Nachmittags-Himmel ebenso. Aber diesen Blick über 
die kahle Hecke und noch umgeben vom Knöterichgestrüpp 
möchte ich trotzdem mal festhalten. Denn in diesem Bereich 
wird wohl leider kaum so schnell Ordnung einkehren ...

Foto: S.Schneider


sie lebt noch


Das haben die letzten Winter und das kalte Frühjahr 
von der Viridiflora übrig gelassen:

Bevor ich heute die Triebe entdeckte, hatte ich bereits 
den Entschluss gefasst, dass diese besondere Rose zu den 
wenigen gehören wird, die ich notfalls irgendwann doch
nachkaufen werde. Aber nun kann ich zunächst in Ruhe 
abwarten, ob sie es vielleicht nochmals schafft ...


Fotos: S.Schneider


weiße Blüten im Anmarsch



Kaum beginnt die Magnolie am Waldrand zu schwächeln
übernimmt die Sauerkirsche hinter der Mauer die Aufgabe 
für reichlich Weiß zu sorgen ...

Foto: S.Schneider


Felsenbirne ganz nah



Versehentlich hatte ich beim Schnitt der Ostgrenze plötzlich 
ein Stück der Kupfer-Felsenbirne mit abgeschnitten. Im Haus 
weiß ich im Moment jedoch nicht, wo dort eine Vase stehen 
könnte. Also soll der Zweig nun für Frühling im Hochbecken 
am Teich sorgen. So haben wir vielleicht auch etwas mehr 
von der Blüte dieses herrlichen Strauches, den wir vom Haus 
aus leider nicht sehen können ...

Foto: S.Schneider


kraftvolle Triebe



Noch nie habe ich diesen besonderen Moment wahrgenommen, 
wenn die kraftvollen Triebe der älteren Salomonssiegel vor dem 
Hochwald am Teich binnen weniger Tage in die Höhe schießen.

Dieses Erscheinungsbild mit den sich entfaltenden Blättern 
ist mir in groß und klein da doch wesentlich vertrauter.

Doch bisher machen nur die Salomonssiegel am Hochwald 
und unter der Magnolie auf sich aufmerksam. In den anderen 
Bereichen des Gartens schauen noch nicht einmal ihre Spitzen 
aus dem Boden. Und wo ich nun diese Rhizome ganz schnell 
im Februar verteilt hatte, das habe ich vergessen ...

Fotos: S.Schneider


die Zeit der Knoblauchsrauken



Meine Mutter hasst sie in meinem weißen Vorgarten, da sie sich 
schnell & gut versamen. Und auch noch vorzugsweise die schattige 
Nordseite des Gartens bevölkern, um sich von dort nur allzugern 
in den Fugen des Nachbarhofes breitmachen ... 

Ich hatte gleich zum Anfang unserer Gartenanlage einige Ableger 
der Knoblauksrauke - Alliaria petiolata, ganz bewusst mit zu uns 
nach Hannover genommen, da ich dieses ausdauernde Pflänzchen 
so sehr mag. Seit einigen Jahren haben es nun auch die Umsiedler 
geschafft den nördlichen Garten zu bevölkern und sich zumindest 
In den nördlichen Garten fügt sie sich ganz natürlich unter dem 
alten Wallnußbaum zwischen den Winterling- & Lerchensporn-
feldern ein. Und dort wird sie nur wo sie stört einfach entfernt. 
Im südlichen Garten ist sie sicherlich ein unerwünschtes Kraut. 
Aber in dem Wirtschaftsweg wachsen auch andere Unkräuter, 
die ganz bestimmt nicht in unserem Garten beheimatet sind.

Bei uns darf sie 'unter Aufsicht' wuchern. Zwar sind manche 
Pflanzen mir schon häufiger außer Kontrolle geraten - z.B. im 
Beet der 'vergessenen Gemüse'. Aber im Vergleich zu anderen 
krautigen Stauden lassen sie sich jederzeit gut herausreißen. 
Und wenn ich den Zeitpunkt zwischen Blüte & Saatproduktion 
gut abpasse, dann verhindere ich durch einen leichten Rück-
schnitt die übermäßige Saatbildung, und sie blüht noch einige 
Zeit etwas spärlicher nach. Mir gefällt dieses Frühlings-'Unkraut'. 
Und angeblich kann es ähnlich wie Bärlauch auch in der Küche 
verwendet werden ...

Foto: S.Schneider


in weiß & blau



Zwar blühen die beiden weißen Kaukasus-Vergißmeinnicht 
am Wiesenrand längst nicht so üppig, wie ich mir das mal 
vor einigen Jahren erträumt hatte. Aber zwischen Wunsch 
und Wirklichkeit ist es ja meist ein weites Feld. Doch nach 
dem 6. Juli 2011, als ich dann bald darauf täglich um ihr 
Leben fürchten musste, bin ich sehr froh, dass die beiden 
weißen Pflanzen überhaupt noch die Wiese bereichern.

lange Zeit auf der Kippe. Doch durch das schneckenärmere 
Frühjahr haben die Pflänzchen vielleicht sogar auch bei uns 
im Garten mal wieder eine echte Chance Kraft zu schöpfen 
und sich eventuell sogar in der Wiese zu versamen ...

Fotos: S.Schneider


Die Wiese ist ihm nicht genug!



Nicht nur, dass der Hopfen bereits einen großen Teil der Wiese 
durchwurzelt hat, jetzt ist er auch noch Richtung Garage auf 
Expansionskurs! Wie ich den nun in seine Schranken weise, ist 
mir absolut schleierhaft. Wahrscheinlich müssten wir dazu die 
Wiese ca. 20cm tief abtragen. Also bleibt vorerst nur schneiden, 
schneiden, schneiden. Denn seine jungen Triebe tauchen jetzt 
überall in der Wiese und im Wäldchen auf - dort vereinnahmen 
sie in Windeseile alle Flächen, Bäume, Sträucher und Pflanzen. 

Auf jeden Fall muss ich in Zukunft versuchen seine Saatstände 
spätestens in diesem Stadium im September möglichst komplett 
aus dem Garten zu entfernen. Auch wenn er gerade dann 
besonders reizvoll aussieht ...

Foto: S.Schneider


Wohl wieder keine Blüten ...



Hoffnungsvoll blickte ich in den letzten Tagen zur Eberesche 
vor dem Ilex unter der Korkenzieherweide. Aber auch in diesem 
Jahr sieht es nicht so aus, als ob noch Blütenansätze entstehen. 
Ihr ist es hier wohl leider viel zu dunkel. So werde ich mich mal 
wieder nur an ihren frisch-grünen Blättern erfreuen. Und dann 
die Blüte und Beeren bei meiner Mutter im Garten genießen ...

Foto: S.Schneider


Sonntag, 28. April 2013

Die hat die Ruhe weg ...



In letzter Zeit tauchen auch die Elstern wieder 
wesentlich häufiger am Futterhaus auf.

Nur im Regelfall sind sie so scheu, dass sie bei dem Versuch 
sie auf dem Gartentisch zu fotografieren sofort wegfliegen.

Doch diese hier hat die Ruhe weg und bearbeitet 
ganz intensiv den Meisenknödel auf dem Futterhaus. 

Das ist inzwischen der letzte der 4 Meisenknödel, die 
ich am 12. April nachgekauft hatte. Zwischenzeitlich 
kehrte mal etwas Ruhe am Futtertisch ein, aber nun 

Und eh' sich die Drosseln nun wieder an den Posthorn-
schnecken und Teichmolchen vergreifen, bieten wir 
lieber noch etwas Futterservice. Und auch wenn es nicht 
so doll ist, dass sich ein riesiger Rabe hier durchfuttert, 
der so ein Schälchen mit dem Schnabel aus dem Haus 
hebt, um es dann nach und nach zu leeren - so finden 
wir das immer noch angenehmer, als wenn er ebenfalls 
Posthornschnecken am Aluteich zerlegt.

Ähnliche Probleme gibt es mit Elstern. Schon häufiger
 haben sie die Eier anderer Vögel gefressen oder sogar 
Jungtiere nur geköpft bzw. aus dem Nest verschleppt. 
Aber auch sie wollen nur ihre Kinder und sich ernähren. 
Darum gilt bei uns am Futtertisch gleiches Recht für 
alle. Auch für Eichhörnchen und Mäuse ...

Fotos: S.Schneider


Samstag, 27. April 2013

Magnolie im Regen



Seit gestern Nachmittag regnet es, und nun rieselt leise 
der Blütenschnee. Aber ein paar Tage wird uns die Magnolie 
trotzdem noch mit ihren Blüten erfreuen ...

Foto: S.Schneider


Donnerstag, 25. April 2013

Auf zur Garteninspektion ...



Auch wenn Maus & Allegra je nach Wetter ihren ersten 
Gartenrundgang bereits zwischen 4 und 6 Uhr morgens 
erledigen, so kommen sie oftmals trotzdem noch gern 
auf einen Fotospaziergang mit ...

Foto: S.Schneider


Schachbrettblumen ...


mit und ohne Schachbrettmuster:

links im Lenzrosenbeet


unter dem Efeu-Apfelbaum neben der Elfenblume

am Teich unter der Magnolie

am Teich im stinkenden Nieswurz

und vor dem roten Rhododendron am Wiesenrand

Fotos: S.Schneider


Veilchenblüte


unserem Garten extrem lange gedauert, ...

bis sich nun auch hier die Veilchenblüten zeigen.

Und so ein üppiger kleiner Tuff ist bei uns in 
den letzten Jahren leider eine Seltenheit.

Denn auch unsere Nachtschnecken lieben Veilchen. 
Und so kann ich mich an den früher auch mal bei uns 
beheimateten weißen Pfingst- und dunkelvioletten 
Grönland-Veilchen mit dem dunkeleren Laub leider 
nur noch auf anderen Blogs erfreuen. Denn ich glaube 
kaum, dass die Schleimer sich inzwischen mit anderen 
Speisen ablenken lassen ...

Fotos: S.Schneider


kleines großes Waldwindröschen



Jedes Jahr ist die Freude riesengroß, wenn in den Ritzen 
der Betonfläche unter dem Efeu-Apfelbaum nochmals das 
 Aber nun scheint es sich bei uns nur noch hier in den engen 
Fugen richtig wohl zu fühlen. Obwohl es dort versehentlich
 auch schnell mit Füßen getreten werden kann, und dann 
leider nicht mehr zur Saatausbildung kommt ...

Foto: S.Schneider


Sternmiere kommt ...


... und Schneeglanz vergeht:

 Hier unter der Spiere kündigen einige Knospen 
der großen Sternmiere ihre Blütezeit an, ...

während die blauen Blütenblätter vom Schneeglanz 
immer mehr in ihrem grasigen Grün verschwinden.

Doch das Lungenkraut hält weiter hinten für den Übergang 
noch die Stellung. In sonnigeren Bereichen des Gartens 
ist seine Zeit allerdings auch schon wieder fast beendet.

Fotos: S.Schneider


natürlich wiederbelebt



Jetzt wird der tote Apfelbaum auch vom Stamm aus von unten 
immer mehr erobert. Nun klettert das Efeu am ihm empor, und 
die wilde Waldrebe findet endlich weiter oben genügend Halt.

Und wer lang genug wartet - bzw. anderweitig beschäftigt ist
der hat auch weniger Arbeit. Denn eigentlich wollte ich das 
hässliche Quecken-Gras schon längst zumindest geschnitten 
haben. Doch nun erobert das neue Grün die Fläche unter den 
Bäumen, und die auffälligen trockenen Halme verschwinden 
wie von Zauberhand ...

Foto: S.Schneider


Der freut sich über mehr Licht ...



Dieses Frühjahr ist ein Zwiebel-Jahr, denn der Hundszahn 
am Wachholderstamm im 'Wäldchen' präsentiert zum ersten 
Mal mehr Blüten! Sicherlich liegt es auch daran, dass er seit 
der Fichtenfällung mehr Licht und Wasser bekommt. Aber 
bei vielen Zwiebelblumen ist die Blütenpracht in diesem Jahr 
wesentlich üppiger als ich es hier normalerweise kenne ...







Fotos: S.Schneider


Nur vorn etwas angeknabbert ...


Ich hätte nun wirklich nicht mehr erwartet, dass ich jemals 
in der Wiese zu sehen bekomme. Aber das lange und sehr 
kalte Frühjahr hatte eben nicht nur Nachteile:

Es hat zwar einige kleinere Fraßspuren, und den schleimigen 
Übeltäter konnte ich bis jetzt leider noch nicht aufspüren, 
aber es blüht nun endlich mal wieder neben dem Podest. Selbst 
das kleinere verloren geglaubte zweite weiße Pflänzchen ist 
wieder da! Und auch die früher so üppige blaue Variante 
schiebt schon einige wenige Blüten hervor. 

Ebenso halten die Puschkinien den Schneckenangriffen recht gut 
stand. Nur warum die Traubenhyazinthen in der Wiese so spärlich 
in Erscheinung treten, ist mir immer noch schleierhaft. Als wir 
den Garten 1996 übernahmen, gab es hier reichlich Flächen mit 
Traubenhyazinthen. Und im Laufe der Jahre setzte ich immer mal 
wieder die verblühten Frühjahrstöpfe in die Wiese. Ebenso kamen 
noch überzählige Zwiebeln aus der Hof-Rabatte von meiner Mutter 
und Saat hinzu. Aber mehr als 4 dieser blauen Trauben sind auf 
der gesamten Wiesenfläche nicht ausfindig zu machen ...

Foto: S.Schneider